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Smørrebrød, Smørrebrød... Der Kochthread
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Euseppus



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Wohnort: Winterkatingen
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BeitragVerfasst am: 18.08.2017, 20:13                                  +/-

Es gibt für mich wenig glücksspendendere Sachen als asiatisches Essen (namentlich "Knusprige Ente") in hervorragender Erdnuss-Sauce. Eine Straße weiter hat ein neuer Thai auch genau dieses mein Lieblingsessen perfektioniert, was mich zu einem sehr sehr glücklichen Menschen macht.
Aber: So eine Sauce muss doch wohl auch selber herstellbar sein?
Isse.

Für zwei Portionen:
Erdnuss-Sauce - nicht -butter! (Es gibt auch Rezepte, die mit -butter arbeiten, da kommt dann vermutlich eine etwas gröbere Variante heraus - kommt drauf an, was man mag), ca. 6 - 7 fette Esslöffel davon
200 g Kokosmilch (wenn möglich eine eher cremige, muss aber nicht sein)
130 ml Hühnerbrühe

Das kommt alles in den Topf und wird erstmal kräftig aufgekocht, hinterher dann noch ein bisschen rühren.
Als Würze habe ich dann folgendes probiert:
Pfeffer
Ingwer-Würzer
Garam Massala (nur ein bisschen)
Ein paar Spritzer Tabasco

Das kann man alles auch ganz anders machen, z. B. das Mengenverhältnis aus den drei Hauptinkredenzien oben oder welche Würze man dazu probiert; ist halt davon abhängig, welche Sauce man da im Kopf hat. (Meine Experimentiergrundlage bei chefkoch.de hatte z. B. weit mehr Kokosmilch und Hühnerbrühe und etwas weniger Erdnuss-Sauce.)

Zur ersten selbstgemachten Erdnusssauce gab es heute Schweinefleisch (scharf angebraten und dann zum Portwein in den Bratentopf) und in die Sauce hinein noch Karotte, Zucchini und Tomate.

Yummi!!!


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 23.08.2017, 11:58                                  +/-

Ich hab am Sonntag Hühnerfrikassee gemacht. Auch schön nach einem echten 70er-Jahre-Rezept mit Dosenspargel und Dosen-Möhrchen-und-Erbsen. Leider hab ich die Dosenchampignons durch frische ersetzt, denn eigentlich gehört das gummiartige Mundgefühl der kleinen runden Pilze aus der Dose dazu.

Für ein Allerwelts- und Kantinenessen ist das ganz schön aufwändig, man muss ja erst ein ganzes Huhn kochen, die Brühe sieben und das Fleisch nach dem Abkühlen zerlegen. Das ist immer eine ordentliche Sauerei, kenn ich ja vom Suppenkochen. Danach aber wird es easy, man macht eine helle Mehlschwitze mit der Brühe (wobei noch ne Menge Brühe übrigblieb und eingefroren wurde), dann alles rein, plus Sahne und Weißwein, und viiiiiel würzen. Das schluckt die Würze förmlich. Salz, Pfeffer, Zitrone, 2 Eigelb, Muskat, etwas Chili und reichlich Worcestersauce. Ich denke, Kapern wären nicht schlecht, aber ich kenne das nur ohne. Meine Mutter hat das weitgehend so gemacht.

Mit Reis essen. Kann man auch sehr gut einfrieren. Ergab 5-6 Portionen.


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Quar



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BeitragVerfasst am: 23.08.2017, 22:56                                  +/-

Das ist mein Wohlfühlessen im Winter. Allerdings nur mit Spargel und Champignon. Und bei mir kommen auch ordentlich Kapern rein, gerne noch mit dem Wasser aus dem Glas.

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einBaum



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BeitragVerfasst am: 24.08.2017, 22:12                                  +/-

Ich kenne mittlerweile zwei Dutzend Rezepte, die Hühnerfrikassee neumodisch-sauber mit Hähnchenbrüsten und Geflügelfonds machen wollen. Das finde ich aber doof. In Hühnerfrikassee muss ein Suppenhuhn hinein. Das muss Sauerei machen, da muss man das Fleisch mit der Hand vom ausgekochten Gerippe reißen, und der Suppenschaum muss an den Wänden kleben. Anders ist das doch ein klinisch totes Hühnerfrikassee. Hähnchenbrüste. Pah.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.08.2017, 06:57                                  +/-

Ich kenn das allerdings nur mit Brathähnchen, das Fleisch vom Suppenhuhn ist doch eher zäh und die Brühe wird zu fettig.


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 25.08.2017, 08:13                                  +/-

Das Fett schöpfe ich nach dem Auskochen mit einem Esslöffel ab, das gehört zur Sauerei dazu. Und das zähe Fleisch... hm.... jeeiiin? Die Brust finde ich bei Suppenhühnern in der Tat oft eher unverdaulich trocken, der Rest ist eigentlich ganz okay, vor allem die Keulen. Bin aber auch ein Fan von eher zähen und günstigen Fleischstücken, die bei anderen sofort in den Müll wandern würden. Gotta love the underdog. Muss man halt bearbeiten.

Die Brathähnchen-Variante ist sicher edler. Dann würde ich aber eher nicht zu Gummi-Champignons und Dosenspargel greifen, bei so einem stolzen Brathähnchen. Wenn schon, denn schon.

Gepostet am 25.08.2017, 09:21:

Wobei der Spargel aus dem Glas schon irgendwie hinein gehört. "Teilstücke", 400 ml Abtropfgewicht. Hab's glaube ich noch nie mit frischem Spargel gegessen.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.08.2017, 08:36                                  +/-

Naja, ein TK-Brathähnchen kostet eher weniger als ein Suppenhuhn, nicht? Ist auch weit kleiner.


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 25.08.2017, 08:38                                  +/-

Was kaufst du denn für Brathähnchen? hähö

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.08.2017, 10:03                                  +/-

Na, die aus'm TK halt, für sowas. Die frischen gibt es nur für besondere Anlässe. Wobei, ich hab da gar nicht auf den Preis geschaut.

Das Internet sagt 2,99 €.

Gepostet am 25.08.2017, 11:18:

Die Idee beim TK-Hahn ist halt auch, dass man es vorrätig haben kann. Also ich nicht, mein Fach ist zu klein, aber meine Mutter z. B. Ich merke immer öfter, dass ihre Standardrezepte stark von Fertigprodukten abhingen, das waren halt die 70er. Sie hat immer frisch gekocht, aber die Zutaten halt möglichst immer zur Hand gehabt, ohne extra einzukaufen, zumindest unter der Woche. Es gab oft TK-Pfannengemüse, dann halt diese ganzen Dosen- und Glas-Bausteine wie Champingons und Erbsen/Möhrchen, und auch das Fleisch oft TK. Daraus wurde dann Frikassee gemacht, oder eine koreanische Reispfanne, mit TK-Pfannengemüse, Silberzwiebeln aus dem Glas, Bambussprossen aus der Dose und wahrscheinlich irgendwann mal eingefrorenen Rinderrouladen. TK-Hackfleisch und passierte Tomaten wurden zu Bolognese, der Klassiker Labskaus natürlich komplett aus Dosen, beliebt waren auch Fischstäbchen und anderer TK-Fisch. Zum Nachtisch gerne Mandarinchen aus der Dose. Aber nie komplette Fertigerichte, und auch keine vorgewürzten Sachen, höchstens mal ein Brathähnchen vom Supermarkt-Stand, wenn es ganz schnell gehen musste.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 25.08.2017, 11:10                                  +/-

Den eigentlichen Punkt verkennt ihr hier doch total, das ist ja schon wieder eine völlig bizarre Diskussion: Tiefkühlhähnchen können durch die Stratosphäre wirbeln!


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 05.09.2017, 11:22                                  +/-

Warum sind Steaks eigentlich so abartig teuer? Essen ist doch sonst so billig. Sagen alle, steht überall, wird auch oft kritisiert. Aber selbst bei Lidl kosten die Rumpsteaks im Kühlregal 19 Euro das Kilo, und aufwärts. Will man da einen netten Steakabend zuhause machen, könnte man für das Geld auch glatt zum Asia-Buffett, so oder ähnlich.

Ich finde das skandalös. Ich ess doch so gerne Steaks Traurig Anderes Rindfleisch gibt es ab 8 Euro/Kilo, aber das ist dann wohl ungeeignet zum Kurzbraten, oder was? So Schulter und Bug. Und nach oben sind die Preise hier eh offen, sah zuletzt 65 €/kg für ein Dry-aged beim Metzger. Von Kobe brauchen wir hier gar nicht anfangen. Aber Rinder sind doch riesig und stehen überall rum, warum sind dann einzelne Teile davon so sackteuer?

Steaks für alle, jetzt! Meine Stimme für die Fleischpartei!


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 05.09.2017, 11:30                                  +/-

Fleisch muss teurer werden. Ich begrüße daher die Steak Preise. Denk immer dran: eine tote Kuh macht keinen Käse.


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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 07.09.2017, 13:58                                  +/-

Wie geht ihr mit der Butterkrise um? Im Sommer benutze ich ja weitgehend Olivenöl, aber der Winter naht und dann? Traurig

Zum Glück habe ich noch zwei Stücke Knoblauchbutter eingefroren, das sind meine Bitcons, meine Rente!


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Warg



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BeitragVerfasst am: 07.09.2017, 14:07                                  +/-

iiiiiih! Olivenöl!


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 07.09.2017, 14:17                                  +/-

Wer damals auf Helge gehört hat ("Hast du eine Mutter, dann hast du immer Butter") ist jetzt natürlich fein raus.


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Thuringwethil



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BeitragVerfasst am: 12.09.2017, 18:21                                  +/-

Heute koche ich glaube ich mal was von hier. Weiß nur noch nicht was. Vielleicht die Frikadellen mit Pfirsichhaube? Oder die Lasagne mit Hühnerherzen & Bananen & Champignons? Schmackofatz!

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Ludy
Sommerfestlady


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BeitragVerfasst am: 12.09.2017, 18:25                                  +/-

Bitte mit Fotodokumentation.


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Raus aus dem Aquarium und Vogel werden – is’ schwierig.
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einBaum



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BeitragVerfasst am: 12.09.2017, 20:37                                  +/-

rolling on the floor... Fantastische Kommentare zum äh Essen!

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 12.09.2017, 20:43                                  +/-

Ich habe eben geweint bei "Chilipeitschen auf Spinat":
Jemand hat dieses Bild gemacht. Ich möchte, dass ihr euch kurz dessen bewusst werdet. Jemand hat dieses Gericht gekocht, das Resultat gesehen, und es dann fotografieren wollen. Jemand hat dieses Bild gemacht, es dann schon auf der Digitalkamera kurz beäugt, es schließlich auf seinen Computer übertragen, nochmals angeschaut, und sich dann gedacht: “Ja. Dat isses.” Schon beeindruckend, wie kacke (im wahrsten Sinne des Wortes) ein Essen aussehen kann, das so langweilig ist. Ein Kilogramm Rahmspinat in Wiesenoptik gibt diesem Hundekotstillleben den letzten Schliff. Der Verdacht liegt nahe, dass Chilipeitschen überhaupt nur so heißen, weil sie aussehen, als wäre das Chili von gestern Abend auf schnellstem Wege durch den Magen gepeitscht worden. Guten Hunger (und danke an Jan für die Einsendung)!


rolling on the floor...


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 12.09.2017, 21:07                                  +/-

Mir ging das gerade bei der Gefüllten Schildkröte (Untertitel: "Hackfleisch") so. *Lachtränen wegwisch*

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 12.09.2017, 22:29                                  +/-

Ich hab heute ja genau sowas gemacht - alle Reste vom Wochenende (Kassler, Speck, ein Ei, Gurke, Petersilie und gewürfelte Kartoffeln) in einer tiefen Pfanne gemischt und angebraten, Gröstl halt. Mit Ketchup gegessen. Aber ich würde das nicht als Rezept hochladen.


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 13.09.2017, 08:47                                  +/-

Machen wir ja alle dann und wann. Ohne Gurkenbraten vielleicht. Wie brät man denn eine Gurke?

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