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Smørrebrød, Smørrebrød... Der Kochthread
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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 06.06.2018, 15:29                                  +/-

Mich würde die Energiebilanz von solcherart hergestelltem Soylent Green interessieren. Spontan würde ich sagen: kann ja nur besser als bei herkömmlicher Massentierhaltung sein?


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I'm not tired of everyone and that includes myself
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 06.06.2018, 16:26                                  +/-

Mit was wird das denn ernährt?


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You met me at a very strange time in my life.
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DMolloy



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BeitragVerfasst am: 06.06.2018, 16:35                                  +/-

Thanil
Also bei der Ernährung würde ich rein akademisch betrachtet ja noch halbwegs zustimmen, was die dauerhafte Gesundheit von veganem Essen angeht.


(als Ergänzung) Bin allgemein besorgt über Internetschwachsinn-befeuerten Extremismus, also reiben solche Fälle stets meine Nerven auf:

PETA: Wie man Kinder von Geburt an vegan ernährt

Fall in Belgien
Fall in Jena

Die moralischen Gründe (Massentierhaltung, Tierleid, Umweltschutz) kann ich ja gut nachvollziehen (auch wenn man damit jeweils nur seinen persönlichen footprint reduziert und das eigene Gewissen beruhigt; die paar Neuvegetarier in Europa und den USA sind ein Tropfen auf dem heißen Stein wenn der Fleischkonsum weltweit steigt). Aber die wissenschaftliche Aufrichtigkeit bei Gesundheitsfragen würde ich bei Leuten die Eier ablehnen weil sie ja "Hühnermenstruationsprodukte" sind eher anzweifeln.

Hier die Anleitung zum B12 selbst spritzen. ..damit man auch bloß kein Stück Käse essen muss.


Thanil
Direkt danach würde ich schon die Anschlussfrage stellen, ob das im Kontext adipöser Cholesterinmonster überhaupt relevant ist, aber gut.


Veganer leben natürlich meist gesünder als jene die sich nie irgendwie mit Ernährung beschäftigt haben - aber eben *weil* sie sich mal anständig mit Ernährung beschäftigt haben. Dass starrsinnige Ideologie sie und ihre Kinder und karnivoren Haustiere trotzdem oft in B12-, Eisen- und Jodmängel treibt - was sie auch alles nicht wahrhaben wollen, wegen einem gewissen Hang zu Unwissenschaftlichkeit damit es in die Ideologie passt (siehe oben) - ist die andere Seite der Medaille.


Zitat:
Was jedoch aus ökologischen Gründen gegen vegane Ernährung und pro Massentierhaltung sprechen soll, das müsste man mir wirklich mal erklären.


Ich schrieb nicht dass vegane Ernährung weniger umweltfreundlich ist als Massentierhaltung. Es ist nur auch nicht das heilige magic bullet, als dass es diverse Gruppierungen immer verkaufen. Es scheint eher noch debattiert zu sein wie umweltfreundlich eine höhere Produktion von Pflanzen wirklich ist. Und ist eine Kuhweide (mehr CO2, dafür ein intaktes Ökosystem) wirklich umweltschädlicher als eine Monokultur (mehr Energie, Wasser, Pestizide)?


@Oxford: Geklickt als Audiobuch.

@Nichtraucher: Das ist das Problem mit dem Kälber-Blutserum, oder? Das wird im Artikel ja erwähnt:
Tagesschau-Artikel
Bei Just arbeiten die Wissenschaftler daran, wie sie auch das letzte ethische Problem mit dem Kunstfleisch knacken können. Bislang wird zur Herstellung nämlich Blutserum von Tieren verwendet. In dem stecken Proteine und die werden für das Wachstum des Fleischs benötigt. Genau damit soll aber bald Schluss sein, sagt die Wissenschaftlerin Parendi Birdie. "Wir analysieren zurzeit die Proteine von Pflanzen. Tiere ernähren sich von Pflanzen. Kühe essen Gras." Man suche derzeit nach pflanzlichen Proteinen, in denen sich die Zellen genauso wohlfühlen und natürlich wachsen.

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 06.06.2018, 17:09                                  +/-

Weißt du wieviele Prozent der deutschen Kühe auf einer Weide stehen dürfen?


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DMolloy



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BeitragVerfasst am: 06.06.2018, 17:20                                  +/-

Thanil
Weißt du wieviele Prozent der deutschen Kühe auf einer Weide stehen dürfen?


Wenn Du wieder meine Beiträge absichtlich missverstehst und verdrehst, habe ich keine Lust hier weiter zu diskutieren.

Mit "Kuhweide" meint man ja wohl keine Massentierhaltung. WTF.

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Warg



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BeitragVerfasst am: 06.06.2018, 18:03                                  +/-

Ich bin ja mal gespannt. Ich als Fleischfresser par excellence kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass das mal was wird. Ich lasse mich aber gerne belehren. Wie oft hörte ich schon, dass irgendwelche Ersatzprodukte genauso toll schmecken und am Ende stimmte die Konsistenz nicht oder es hatte einen Nachgeschmack, etc. Dann kann ich auch einfach darauf verzichten, wenn mich der ethische Punkt stört. Der einzige Faktor, der wirklich hilft, ist der Preis. Sollen sie ne riesige Steuer darauf packen, die genutzt wird um irgendwelche Renaturierungsprojekte finanzieren oder was weiss ich. Alles andere ist albern mMn.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 06.06.2018, 18:17                                  +/-

Du hast doch die Frage aufgeworfen, ob eine Kuhweide wirklich umweltschädlicher als eine vegane Monokultur sei. Das ist einfach eine falsche Analogie und somit kein Argument für irgendwas.

Ich habe mich einfach gefragt, ob du vielleicht mehr weißt. Nach meiner Info ist Weidehaltung die absolute Ausnahme – zumindest bei der Milchproduktion. Den ökologischen Fußabdruck von Weidehaltung mit dem von intensiver veganer Massenlandwirtschaft zu vergleichen ist daher wohl Unfug.


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parasite



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BeitragVerfasst am: 06.06.2018, 19:09                                  +/-

Uh, ich sehe das edgy start up schon vor mir, dass die kulinarische Erfahrung von echtem Menschenfleisch feil bietet, für das passende Kleingeld. Ethisch ganz unbedenklich in der Petrischale gezüchtet!
Spontaner Namenspitch: Ouroboros

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 06.06.2018, 19:20                                  +/-

Aber wohl nicht in Deutschland, das würde sicher höchstgerichtlich kassiert werden.


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DMolloy



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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 00:06                                  +/-

Thanil
Ich habe mich einfach gefragt, ob du vielleicht mehr weißt. Nach meiner Info ist Weidehaltung die absolute Ausnahme – zumindest bei der Milchproduktion. Den ökologischen Fußabdruck von Weidehaltung mit dem von intensiver veganer Massenlandwirtschaft zu vergleichen ist daher wohl Unfug.


Ich vergleiche nicht Massenlandwirtschaft mit dem status quo der industriellen Rinderaufzucht (der soweit ich weiß Tageslicht praktisch nicht vorsieht). Im Vergleich zum aktiven Ökosystem einer, nenn ich sie halt "Bio-Kuhweide" dürfte eine pestizidverseuchte Monokultur eben trotzdem deutlich verlieren, übrigens auch was das Getier betrifft was dort Lebensraum findet bzw. röchelnd verendet. Wenn es was wird mit dem synthetischen Fleisch und dessen versprochener besserer Ökobilanz dürfte der Umweltschutz-Fokus auf den Monokulturen liegen.

Und jetzt lies bitte nicht heraus, dass ich die gegenwärtige industrielle Fleischerzeugung damit als weniger umweltschädlich bezeichne als Pflanzenanbau. Ich habe nur ein Problem mit Aussagen bestimmter Glaubenssysteme dass *alle* Fleischerzeugung und Fleischkonsum "schlecht" ist und alle Pflanzenerzeugung "gut".

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Oxford
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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 08:50                                  +/-

Warg
Ich bin ja mal gespannt. Ich als Fleischfresser par excellence kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass das mal was wird. Ich lasse mich aber gerne belehren. Wie oft hörte ich schon, dass irgendwelche Ersatzprodukte genauso toll schmecken und am Ende stimmte die Konsistenz nicht oder es hatte einen Nachgeschmack, etc. Dann kann ich auch einfach darauf verzichten, wenn mich der ethische Punkt stört. Der einzige Faktor, der wirklich hilft, ist der Preis. Sollen sie ne riesige Steuer darauf packen, die genutzt wird um irgendwelche Renaturierungsprojekte finanzieren oder was weiss ich. Alles andere ist albern mMn.


Es ist ja eben kein Ersatzprodukt, sondern echtes, normales Fleisch. Das wäre wirklich revolutionär und ich finde, das müsste gefasttracked werden von der Politik. Es könnte den Klimawandel zumindest etwas aufhalten...

Gepostet am 07.06.2018, 08:53:

In dieser Diskussion kann ich DMolley übrigens nur beipflichten. Die Monokulturen des pflanzlichen Anbaus von Mais, Getreide etc sind ja eins der riesigen Probleme, die ja u.a. zum massiven Sterben der Insekten und Vögel hierzulande beitragen.


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 09:08                                  +/-

Wobei ein guter Teil des so angebauten Zeugs an Tiere verfüttert wird. Das ist gerade bei Soja so. Worst of both worlds.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 09:19                                  +/-

Umso wichtiger wäre es, "künstliches" Fleisch massenmäßig herzustellen.


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 09:23                                  +/-

Naja, Nährlösungen für Kunstfleisch aus Pflanzen zu gewinnen klingt erstmal potentiell ähnlich ineffizient. Muss man natürlich sehen wie dann der Kalorienouput pro Fläche und eingesetzer Energie/Wasser aussieht.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 09:33                                  +/-

Nee hast Recht. Lass lieber vorsichtshalber erstmal alles zerreden. Nich, dass am Ende positive change oder so entsteht.


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 10:21                                  +/-

Nee hast recht. Lass lieber nichts an unseren Essgewohnheiten ändern, am Ende kommt schon das Kunstfleisch und rettet uns alle.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 11:55                                  +/-

hähö


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 12:39                                  +/-

Eiranion
Nee hast recht. Lass lieber nichts an unseren Essgewohnheiten ändern, am Ende kommt schon das Kunstfleisch und rettet uns alle.


Genau. Lass uns hoffen, dass einfach common sense bei jedem Einzelnen eintritt...


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 19:57                                  +/-

Ich glaube nicht mehr an individuelle Lösungen. Früher war das sehr stark meine Linie, aber die individuellen Lösungen dienen bestenfalls der eigenen Psychohygiene. Man fühlt sich besser, wenn man in Übereinstimmung mit den eigenen Werten lebt. Aber eine Lösung für den Klimawandel und andere ökologische Probleme kann es nur auf politischer Ebene geben. Natürlich besteht hier eine Wechselwirkung, da auch die Politik immer nur ein Spiegel der Gesellschaft sein kann (andernfalls würde die sie vertretende Regierung abgewählt). Es muss sich eine Mehrheit finden, die jene Gesetze unterstützt und mitträgt, auch wenn sie womöglich für das Individuum mit Einschränkungen und Unannehmlichkeiten verbunden sind. Denn dass es ganz ohne Einschränkungen und Unannehmlichkeiten geht, glaube ich auch nicht. Wir leben schlicht und einfach auf Kosten ärmerer Regionen und nachfolgender Generationen. Diese Ungerechtigkeit lässt sich nur ausgleichen, wenn wir auf einen Teil unserer Privilegien verzichten. Fleisch müsste so teuer sein, dass jeder Fleischkonsument spürbar für all den Schaden aufkommt, den er verursacht. Dasselbe gilt natürlich für die Autoindustrie. Unser Verhalten wird nun mal von kurzfristigen Konsequenzen gesteuert und nicht von langfristigen. Solange umweltschädigendes Verhalten unterm Strich billiger und bequemer ist als die ökologische Alternative, wird immer nur eine irrelevante Minderheit ihr Verhalten ändern.

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 20:40                                  +/-

1948 % Zustimmung!

@DMolloy
Zitat:
Im Vergleich zum aktiven Ökosystem einer, nenn ich sie halt "Bio-Kuhweide" dürfte eine pestizidverseuchte Monokultur eben trotzdem deutlich verlieren, übrigens auch was das Getier betrifft was dort Lebensraum findet bzw. röchelnd verendet.


Und genau dieser Vergleich ist total irreführend und wertlos, da diese beiden Arten der Nahrungsgewinnung eben keine Alternativen darstellen. Mit Fleisch von Bio-Kuhweidentieren könnten wir niemals den Nahrungsbedarf Deutschlands auch nur annähernd decken. Mit „pestizidverseuchter Monokultur“ hingegen schon. Es sind also keine Handlungsalternativen.

Die Handlungsalternativen wären höchstens „medikamentenverseuchte Massentierhaltung“ vs. „pestizidverseuchte Monokultur“, und hier stechen meiner Meinung nach gleich zwei Argumente: (1) Tiere stehen eine Stufe höher in der Nahrungskette und verbrauchen Unmengen an Boden, Wasser und pflanzlicher Nahrung, die zumindest zu einem großen Teil direkt für die Ernährung von Menschen verwendet werden kann und (2) die Monokultur ist trotz aller Nachteile ethisch gegenüber der Massentierhaltung zu bevorzugen.

Die von dir verlinkte Studie würde ich anzweifeln. Das kolportierte Ergebnis ist schlicht unschlüssig und ich vermute, dass hier Rahmenbedingungen gewählt wurden, die das Ergebnis massiv verfälschen. Wenn ich Mais direkt futtere und nicht erst die tausendfache Menge an mein Rind verfüttere, um dann das Rind zu futtern, dann ist das inhärent besser.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 21:27                                  +/-

@DMolloy
Bist du eigentlich noch Paleo/Keto/LowCarb-Dingens-Diäterin? Wie geht es dir damit?

Thanil
Parasite
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Aber wohl nicht in Deutschland, das würde sicher höchstgerichtlich kassiert werden.


Ich vermute das auch, aber es fällt mir schwer einen wirklich unumstößlichen juristischen oder ethischen Grund zu finden.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 07.06.2018, 22:24                                  +/-



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