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Raumschiff Enterprise – Die Sternenreise geht weiter…
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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 03.12.2017, 19:34                                  

Dreimal Sci-Fi:

The Expanse
ist eine Literaturadaption, welche ich zufällig mal gelesen hatte:

http://forum.tylers-kneipe.de/viewtopic.php?p=469257#469257

Erinti

Neben dem exzellent zusammengebauten Hintergrund sind auch die Charaktere sehr gelungen, die immer so ein wenig an der Klischeekante entlangschrammen, aber dann doch wieder eigen genug sind und deswegen perfekt funktionieren.

Tyler
Leviathan Wakes könnte auch verkappte Firefly Fanfiction sein. Da haben wir den Captain, der heroische (Frauen)Held der zu seiner Mannschaft superloyal steht (und vice versa), die zweite Offizierin ist eine superkompetente attraktive ethnische Frau mit wilden Haaren, es gibt einen prolligen Mechaniker mit Waffenfetisch und einen etwas erwachseneren Piloten.


Es ist werkgetreu umgesetzt, aber es traf so überhaupt nicht den Vibe den ich beim Lesen hatte. Für mich war der Roman eine etwas realistischere "Firefly" Version. Ein grundsätzlich sympathisches Rag-Tag-Team von Frachterpiloten, die unfreiwillig und mit viel Glück zu Helden werden und gegen den Rest des Sonnensystems, feindliche Armeen und Space-Zombies stehen. Das Ganze ist hard-sci-fi aufgezogen, aber immer mit etwas Augenzwinkern. Die Mormonen bauen zum Beispiel ein riesiges Generationen-Raumschiff, was hunderte Jahre unterwegs sein soll zum nächsten Stern. Mit goldenem Engel Mormoni als Wolkenkratzer großen Galionsfigur.


Zu seltener Moment. So hätte ich mir die ganze Serie gewünscht.

In der Serie dagegen sind die Protagonisten durchwegs fast unsympathisch und grenzwertig soziopathisch. Auf die Frage, ob sich nach Anschauen der Serie die Bilder im Kopf änderten schrieb in einem Expanse-Forum jemand:

For some reason Chris Prat was "my" Holden...


Das trifft es ganz gut für mich. Stellt euch vor ihr seid Mitglied auf einem Raumschiff und Chris Pratt wäre euer Captain. Selbst wenn er sich peinlich als "Starlord" bezeichnet oder euch mit moralisch richtigen (faktisch aber gefährlichen) Entscheidungen noch tiefer in die Bredouille reitet, ihr könntet ihm nicht böse sein und würdet ihm stattdessen bis ans Ende der Welt folgen. Weil nur mit ihm ihr die "Guardians of the Galaxy" wärt. Das war mein Eindruck von James Holden. Der Holden von Schauspieler Steven Strait hat leider nicht dieses Charisma. Und das Drehbuch muss halt immer Drama bieten, weshalb es im Team der Rocinante immer kracht und man sich reibt anstatt beste Freunde zu sein.

Aber der Eindruck liegt ja nur an mir. Objektiv ist es eine sehr einzigartige Serie mit phänomenalen "World Building". Zum Beispiel:

Mining-Städte im Asteroiden-Gürtel sind keine gentrifizierten Hochglanz-Utopien, sondern es sind versiffte Arbeiterklasse-Slums, prollig, ausgebeutet und Zunderfass für Revolutionen, so wie es auch der Ruhrpott war.

Die Republik von Mars ist der militaristische Emporkömmling, diszipliniert und hungrig.

Die Erde regiert von der UN, überbevölkert und satt, versucht den Status Quo zu halten. Dazwischen sitzen gewissenlose Corporations, Banditen und Terroristen. Das ist nicht immer frei von Melodramatik und der "Rule of cool", aber es ist mit Liebe zum Detail gesponnen und die Concept Art alleine ist schon Space Porn:



Und Entscheidungen haben Konsequenzen!

Moment, ich schreibs nochmal:
Und Entscheidungen haben Konsequenzen!

Personen sterben wenn jemand was falsch macht. In einer Szene (Achtung Spoiler) geraten zwei unserer Protagonisten rein zufällig in eine radioaktive Verstrahlung: Sie überleben zwar dank Zukunftstechnologie, aber die Anti-Strahlen-Chemotherapie ist langwierig und man sieht wie gegessen und nochmal ausgekotzt aus. Und sie bekommen gesagt sie seien jetzt unfruchtbar und müssten für den Rest des Lebens Anti-Krebs Medikamente nehmen. Eine tödliche Strahlendosis ist kein Zuckerschlecken.



Star Trek: Discovery
In der Pilotfolge fliegt zweiter Offizier Michael Burnham, etwas verwirrend trotz Männernamen eine Frau, denn in der Star Trek Zukunft sind ja Gender maingestreamt, jedenfalls bekommt Michael Burnham eine fast tödlich radioaktive Verstrahlung ab. Nur ein paar Sekunden mehr und ihre "DNA would begin to unravel like noodles". Die Folgen? Ein paar Minuten Sonnenbrand im Gesicht. Nichts was ein bisschen Star Trek Technology-Zauberei auf der Krankenstation nicht wieder fixen könnte.

Merkt ihr was? The Expanse nahm sein Drama ernst. Bei Star Trek wird es nach dem nächsten Plot Point wieder vergessen. Das ist billiges Drama. Die Serie ist stylisch, sie hat ein merklich höheres Budget auf Kinofilm-Niveau, aber es ist halt ... das alles ist zu perfekt kommerziell durchgebürstet. Schema F. Das wurde nicht gemacht aus Liebe oder Herzblut, sondern man hat halt die Start Trek Franchise rumliegen und kann damit Geld machen.

Wer nach den ersten Folgen ausstieg sollte trotzdem weiterschauen. Es wird besser. Der Captain (der selbe Schauspieler wie aus der Gurkenserie "The OA") ist prädestiniert als sinistrer Schurke/Bösewicht/ManWeißnichtWasmanVonihmHält. Und die Verbindung zu Michael Burnham und Sarek (Spocks Vater) gewinnt tatsächlich an überaschender Tiefe. Spoiler: Es gibt eine Szene wo Sarek zwischen seinem Sohn Spock und seiner Ziehtochter Michael wählen muss, wer den prestigeträchtigen Platz im Vulkanischen Expeditionscorps bekommt. Er wählt sein eigen Fleisch und Blut, und schämt sich dafür vor Michael. Mit dem Treppenwitz dahinter, dass Mr. Spock ja später den väterlichen Willen missachten und stattdessen der Sternenflotte beitreten wird. DAS ist gekonntes Weiterspinnen des Kanons.

Die Heldin der Serie Michael Burnham ... ich wurde nicht warm mit ihr. Sie ist ein Wunderkind trainiert auf Vulkan und weiß alles und kann alles und liegt immer richtig.

Is she a Mary Sue? Pretty much. I take the position that she is based on that the writers use her for nearly every role in the story, from boarding party, to commander, to expert scientist.
She's the only one that knows how to deal with the Klingons,
she's the only one that can figure out the spore drive,
she's the only one that survives taking on the monster,
she's the only one that survives boarding the Klingon ship,
she's the only one that get's a magical telescope from a derelict ship (just kidding).
I feel they threw in the "everyone hates her on board" as an excuse to counter this, though I don't think it's enough.


Ihr einziger Makel ist, dass sie von den spitzohrigen Autisten auf Vulkan aufgezogen wurde und zwischenmenschlich kühl und distanziert ist.

Ach ja, der Rest der Crew ist natürlich auch brilliant und die besten der besten.



Ganz im Gegensatz zu den folgenden durchschnittlichen Leuten die Dienst tun auf einem mittelmäßigen Raumkreuzer, benannt nach dem schüchternen Bruder der Gebrüder Wright.



The Orville
Moment, hatte ich nicht was von Liebe und Herzblut geschrieben? "The Orville" ist genau das, eine "labor of love". In den Worten von Seth MacFarlane:

“I miss the optimism. I’m tired of being told everything is grim and dystopian and people are going to be murdered for food. I miss the hopeful side of science fiction. Now things are very grim.”
"It can't all be The Hunger Games," MacFarlane said, plugging his new Fox show The Orville. "There has to be an aspirational blueprint for [a future] where we get our shit together. I miss the forward-thinking, aspirational, optimistic place that Star Trek used to occupy," he said. “I think they’ve chosen to go in a different direction in recent years.


Wenn man zwei Staffeln von "The Expanse" geschaut hat, wo es ja darum geht, dass in der Zukunft sich Menschen wegen ein bisschen Essen und Wasser bekriegen, ist ein bisschen optimistisches Seelenstreicheln nicht schlecht. Und wo bekommt man das? Nirgendwo. Star Trek ist jetzt auch dark und grim.

Und dann denkt sich ein Filmschaffender, noch dazu Comedian, "Oh mann, ich vermisse Star Trek ... Hm, warum mache ich das dann nicht selbst?" Das hat einfach Chuzpe und nötigt Respekt ab.

Zuerst, ich bin kein Fan von MacFarlane. Sein Humor ist nicht meiner ... vulgär anstatt feinsinnig ... aber ... ABER .... ABER! HOLY HELL DID I MISS STAR TREK!!!!

Eine Raumschiff-Serie bei der alle in einem Boot sitzen. Wo der Captain kein Psycho ist, sondern ein Team führt in dem jeder Stärken hat die sich ergänzen. Wo man am Ende der Episode das Universum ein bisschen besser verlassen wird als es am Anfang war. Würde man mir die Laserpistole auf die Brust setzen, dann würde ich zugeben, dass das ein guilty pleasure ist, und objektiv ganz campy und trashy, die Handlungen zusammengeklaut aus alten TOS Folgen ("The Original Series", Enterprise mit Captain Kirk, Spock & Doc McCoy), und die Gags oft nicht zünden oder pubertär unter der Gürtellinie sind, ... aber .... ABER! HOLY HELL DID I MISS STAR TREK!!!! Das ist alles so charmant gemacht! Das Intro schon mit dem schnittigen Schiff im All erinnert an Voyager. Der Schnitt ist Retro-90s mäßig mit Ausblende und ansteigender Theme-Musik wo Werbepausen sind. Die Musik überhaupt ist total "The Next Generation". Die SFX schwanken zwischen "erstaunlich gut" und "wir-mussten-improvisieren-geben-aber-unser-Bestes". Man spürt da hat sich jemand Mühe gegeben.

Wenn man sich dann die Credits anschaut stellt man überrascht fest, dass die gleichen Leute die 90s Trek gemacht haben jetzt bei Orville sind. Jonathan Frakes (Commander Riker) führte sogar mal bei einer Folge Regie oder Leute die Drehbücher für die Crew von Captain Picard schrieben schreiben jetzt für die Orville.

Das macht einfach Spaß. Und das Ergebnis ist dann hier:



Professionelle Kritiker hassen The Orville. Es ist wie gesagt ein bisschen campy und ein bisschen silly. Die stärkste Person auf dem Schiff ist zum Beispiel ein zierliches Alien-Mädchen, die ist dann Sicherheitschefin und tritt mit Wummes alle Stahltüren auf. Aber beim Publikum, und ja auch mir, füllt es eine Lücke im Herzen so groß wie die NCC-1701 Enterprise.

Ich dachte auch zuerst das wird a la Family Guy eine Sitcom mit Haha-Witzen. Gar nicht! Die Serie ist ein U-Boot, es wird zwar als Parodie verkauft, aber in Wirklichkeit werden da auf richtig altmodische Weise moralische Dilemma durcherzählt. Zum Beispiel: In einer Alienrasse in der es nur Männer gibt, wird ein Mädchen geboren (bzw sie schlüpft aus einem Ei). Das ist eine komische Situation und bietet viel Freiraum für doofe Sprüche. Aber der Konflikt, ob man diesen "genetischen Defekt" per medizinischer Technik beheben soll/muss/darf wird ernst genommen!
Oder: Es gibt eine Raumschiff Enterprise Folge in der Wesley Crusher aus Versehen einen Rasen betritt und dafür zum Tode verurteilt wird (weil auf dem Alien-Planeten alle kriminellen Verfehlungen mit der Höchststrafe geahndet werden). Captain Picard brütet dann darüber, ob er zur Rettung von einem Crew Mitglied die Prime Directive verletzen darf. Die Folge hat nicht den besten Ruf, die Prämisse mit der Todesstrafe für ins Blumenbeet stolpern ist ziemlich bescheuert, aber grundsätzlich ist das was Star Trek für mich ausmacht. Was wäre wenn wir auf Außerirdische treffen die Auffassung X von einem Konzept Y haben? Und damit dann uns selbst den Spiegel vorhalten? Analog dazu trifft die Orville auf eine Pre-Warp Zivilisation in der alle Justiz-Urteile per Social Media gefällt werden. Und jeder trägt ein Facebook-Panel auf der Brust auf denen die Likes und Dislikes gesammelt werden. Vom Sci-Fi Effekt ist das Banane (auf dem Alien-Planeten sind dank konvergenter Evolution die Einwohner alles Menschen), aber das ist so sympathisch Old School erzählt und eine gute Kritik unserer Internet-Kultur ... Oh Mann, ich habe Star Trek vermisst!



There’s a YouTube video I once watched explaining the difference between resolving a conflict and winning a conflict. The video explained Star Trek always worked towards resolution (other than late ds9), while StarWars is always out to win. ST:Discovery has moments where they try resolving problems but it’s always an after thought and they never linger long on it, unlike the Orville who’s only point of direction is resolution. That’s why it feels more like Star Trek in my opinion


Genau Das! ↑


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Zuletzt bearbeitet von Tyler Durden am 03.12.2017, 21:16, insgesamt 5-mal bearbeitet
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Warg



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BeitragVerfasst am: 03.12.2017, 20:44                                  +/-

Ich warte auch schon sehnsüchtig darauf, The Orville zu sehen, es läuft aber nirgends (legal). Traurig

Tyler Durden
Für mich war der Roman eine etwas realistischere "Firefly" Version. Ein grundsätzlich sympathisches Rag-Tag-Team von Frachterpiloten, die unfreiwillig und mit viel Glück zu Helden werden und gegen den Rest des Sonnensystems, feindliche Armeen und Space-Zombies stehen.


Guck mal Killjoys. Das ist zwar etwas trashiger, hat aber (für mich) so ein gewisses Firefly-Vibe.


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Ludy
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BeitragVerfasst am: 11.01.2018, 19:53                                  +/-

Habt ihr schon die neue Folge gesehen? Großes Kino!


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 11.01.2018, 21:17                                  +/-

Nej!


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Lothiriel
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BeitragVerfasst am: 11.01.2018, 21:48                                  +/-

Ja! Überrascht

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 12.01.2018, 09:27                                  +/-



tl;dw
Mike ist pro Discovery. Er mag auch Orville, hat aber nur die ersten 5 Episoden gesehen, weil es zu sehr TNG-Recycling war und seinen Nerd-Referenz-Puffer überladen hätte.

Dagegen ist Rich pro Orville wegen dem warmen wohligen Gefühl. Discovery mochte er überhaupt nicht, es gibt ihm PTSD.

Urteil:
"I wish Discovery and The Orville could combine their forces and come together to produce a show called 'Star Trek'."


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 12.01.2018, 09:47                                  +/-

Mike, Rich und Jay – beste Menschen!

Gepostet am 12.01.2018, 08:52:

Rich sagte nach dem Piloten bereits, dass er ein Problem mit dem »I‘m gonna stab you in your fucking face«-Ansatz von Discovery hat hähö


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 12.01.2018, 15:00                                  +/-

Ich habe sie auch gesehen und fand sie hmmmmmmmnaaaajaaaaa? Also schon gut in einem filmischen und erzählerischen Sinne, aber ich höre eure Kritik am moralischen Kern der Serie und teile sie. Zur Zeit wurschtelt sich ein Haufen opportunistischer Armleuchter durch einen Krieg. Die sind alle nicht weise. Die sind auch alle keine Vorbilder. Die sind viel zu nah dran an unserem Ist-Zustand. Meine Hoffnung ist, dass die Serie genau diese Kluft zwischen den alten und dieser Serie thematisiert und aufdröselt. Und dass die Figuren im Verlauf vielleicht was lernen? Das könnte noch sehr spannend werden. Smilie

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 12.01.2018, 15:35                                  +/-

Baum, kuck mal Orville! Gibt auch Karaoke.


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 12.01.2018, 16:17                                  +/-

Momentan kann ich mich nicht durchringen, weil Steve McDingens mir einfach zu unsympathisch ist. Ich setze es mal auf die Liste.

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Warg



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BeitragVerfasst am: 12.01.2018, 16:23                                  +/-

Seth MacFarlane? hähö


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 12.01.2018, 16:25                                  +/-

Sag ich doch!

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Thanil
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BeitragVerfasst am: 12.01.2018, 23:28                                  +/-

Ws? Gerade erzählerisch war die neue Folge doch die totale Grütze. Tell, don’t show? Wat is mit denen? Da tritt ein Erklärbär nach dem anderen auf. Und sie reden, und reden, und erklären. Einmal reden sie sogar über‘s Reden.

Nee, das war leider gar nix.

Und habe ich es richtig verstanden, dass der Doc jetzt mausetot ist? So sinnlos. »Tyler, kommen Sie sofort in die Sickbay. Allein! Ich habe herausgefunden, dass Sie nicht der sind, für den wir alle Sie halten. Ich bin übrigens auch allein, und ich werde Sie dann erst einmal auf unbestimmte Zeit festsetzen. What could possibly go wrong?«


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 13.01.2018, 01:13                                  +/-

But he had it coming! Er war nicht nur schwarz, sondern auch noch gay. Todesurteil!


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kpm



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BeitragVerfasst am: 13.01.2018, 14:17                                  +/-

Würde mich wundern, wenn Raum-Zeit-Stamets da nicht noch was drehen kann. (...hoffentlich Traurig )


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 15.01.2018, 23:22                                  +/-

Die heutige neue Folge hingegen fand ich klasse! Klar, in der vorherigen Folge musste das Spiegeluniversum eingeführt werden, aber ich hätte mir wirklich gewünscht, das wäre nicht so erklärbärig gemacht worden. Statt in mehreren Szenen Vorträge zu halten, hätte man Interaktionen mit Bewohnern dieses Universums zeigen sollen, aus denen sich die Gegebenheiten und Regeln ableiten lassen. Das war einfach clumsy. Umso mehr wundert mich wie sehr die Folge gefeiert wurde.

An der heutigen neuen Folge gefiel mir dann genau diese Interaktion, und die Dilemmata, die sich für Michael daraus ergeben. Auch ergibt die Doppel-Pilotfolge jetzt viel mehr Sinn. Man hat sich so viel Zeit für Burnhams Vorgeschichte und ihre Zeit auf der USS Shenzou genommen, damit wir jetzt bei den Begegnungen mit den Spiegelzwillingen ihrer alten Weggefährten so etwas wie einen emotionalen Einschlag spürt. Und das scheint auch gut zu funktionieren, jedenfalls für mich.

Die neuerlichen Enthüllungen kamen nicht so überraschend, wenn man den Diskussionen und Spekulationen auf Reddit ein wenig folgt. Macht aber nix, weil es darauf weniger ankommt als auf die Story an sich und auf das, was es mit einem Menschen macht, wenn er gezwungen ist Handlanger eines mörderischen Regimes zu sein, um sich selbst oder andere zu schützen.

Dennoch, trotz allem positiven macht die Serie auf mich weiterhin einen seltsam unrunden Eindruck. Die Qualität der Folgen variiert sehr stark, und die Handlungen der Klingonen ergeben für mich weiterhin wenig Sinn.


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 17.01.2018, 11:40                                  +/-

Sind Triskel und ich die letzten, die diese Serie noch verfolgen?


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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 17.01.2018, 11:42                                  +/-

Es gibt halt viele bessee Serien im Stream


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kpm



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BeitragVerfasst am: 17.01.2018, 15:12                                  +/-

Ich schaue noch. Bei mir war es umgekehrt, mir hat die 10. Folge besser gefallen als jetzt die 11. Ich muss sagen, ich finde generell bei Discovery die Spaß-Folgen gelungener als die ernsten und storylastigen Episoden. Die Dialoge in der neuen Folge, vor allem zwischen Burnham und Tyler, waren mir wieder zu überdramatisch; die Dialogautoren wollen da irgendwie mehr, als sie wirklich liefern können. Die Witze dagegen (wie in Folge 10 oder bei der Mudd-Zeitreise-Sache) und auch die netten zwischenmenschlichen Kleinigkeiten funktionieren für mich erstaunlich gut für eine Star-Trek-Serie. Also ich würde dir zustimmen, dass es irgendwie unrund ist, aber ich würde das lieber eher in die andere Richtung ausbügeln.

Die Enthüllungen habe ich auch erwartet, aber ich finde es gut, dass die vielen Hinweise darauf jetzt konsequenz zu Ende geführt werden und man nicht so "Ätsch! Ist doch alles ganz anders"-Twists hat. Und ich glaube, wenn ich nirgends mitgelesen hätte, wäre ich schon überrascht worden - ich bin alleine sehr schlecht darin, irgendetwas kommen zu sehen.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 17.01.2018, 18:38                                  +/-

Die Dialoge in der neuen Folge, vor allem zwischen Burnham und Tyler, waren mir wieder zu überdramatisch

Sorry.


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BeitragVerfasst am: 18.01.2018, 20:06                                  +/-

Bin eher so mäßig angetan vom Beginn der zweiten Staffelhälfte. Aber ich war auch nie ein großer Freund der "Spiegeluniversum"-Episoden in Star Trek. Ganz nette Spielerei, mehr nicht. Ich kann dieses faschistoide "Imperium" nicht sonderlich ernst nehmen. Bisschen sehr comichaft überzeichnet.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 18.01.2018, 20:46                                  +/-

kpm
Ich schaue noch. Bei mir war es umgekehrt, mir hat die 10. Folge besser gefallen als jetzt die 11. Ich muss sagen, ich finde generell bei Discovery die Spaß-Folgen gelungener als die ernsten und storylastigen Episoden. Die Dialoge in der neuen Folge, vor allem zwischen Burnham und Tyler, waren mir wieder zu überdramatisch; die Dialogautoren wollen da irgendwie mehr, als sie wirklich liefern können. Die Witze dagegen (wie in Folge 10 oder bei der Mudd-Zeitreise-Sache) und auch die netten zwischenmenschlichen Kleinigkeiten funktionieren für mich erstaunlich gut für eine Star-Trek-Serie. Also ich würde dir zustimmen, dass es irgendwie unrund ist, aber ich würde das lieber eher in die andere Richtung ausbügeln.


Das ist vielleicht ein Missverständnis. Ich finde es muss nicht unbedingt ernst und dramatisch sein. Meine Kritik bezieht sich darauf, dass Folge 10 so „schlecht“ erzählt ist. Statt die Dinge zu zeigen und „auszuspielen“ werden sie dem Zuschauer vorgetragen und referiert. Hat mich voll gestört, da krischplack.


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