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Brettspiele und Tabletops
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Psycho Dad
Sultan der Rhetorik


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BeitragVerfasst am: 25.04.2007, 23:47                                  +/-

Auch eine schöne Geschenkidee:
War on terror - the board game


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„Hm, ich hätte Appetit auf generell asiatisch.“
(Tyler D.)
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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 18:20                                  +/-

How to "Create House Rules":
http://www.basicinstructions.net/2007/11/how-to...-house-rules.html

Zunge

Als Kind hab ich mit meinem besten Freund Monopoly mit Aktienkursen gespielt. Wir haben dann soviel Geld gebraucht, dass wir die 100.000er Spielscheine vom "Spiel des Lebens" plündern mussten.

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Mond



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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 16:50                                  

Ein Brett vor dem Kopf - Brett- Karten- und Würfelspiele

Hallo Mitkneipler. Hallo

Alle Jahre wieder eröffnet der Mond auch mal einen Thread und diesesmal habe ich mir gedacht, einen Thread über Brett-,Karten- und Würfelspiele zu erstellen. Einen Thread in dem wir unsere liebsten Spiele vorstellen, uns über neu erworbene Spiele unterhalten und den einen oder anderen Geheimtip an unsere Freunde & Mitkneipler loswerden.


Ich werde mal den Anfang machen mit meinen Lieblingsbrettspielen, die ich im Schnellverfahren vorstelle.
Die meisten werden von euch die Spiele kennen, aber der Form halber habe ich die Wiki-Einleitung noch mit angehängt, falls es doch Mituser gibt, die, die genannten Spiele noch nicht kennen sollten - außerdem sieht es ganz schick so aus.



Monopoly




Monopoly (englisch für Monopol) ist ein bekanntes Brettspiel. Ziel des Spiels ist es, ein Grundstücksmonopol aufzubauen und alle Mitspieler in die Insolvenz zu treiben, indem möglichst alle Straßenfelder mit Ausnahme der Sonderfelder (Gemeinschafts- und Ereignisfeld, Los, Frei Parken, Einkommens- und Zusatzsteuer sowie das Gefängnis) erworben und die anderen Spieler durch hohe Mietpreise finanziell ruiniert werden. Es ist weltweit eines der erfolgreichsten Brettspiele und wird in 26 Sprachen und über 80 Ländern verkauft.
Quelle


Bei Monopoly werde ich zum Kapitalist! Jedoch habe ich nicht gleich mit der Original-Variante angefangen, sondern mit der für die ganz Kleinen, die immer von den Omas in die Wangen gekniffen werden: Monopoly Junior! Der wertvollste Geldschein - wenn ich mich recht entsinne - war der 5DM - Schein (heute sicher 5 €uro). Hier kaufte man keine Straßen oder irgendwelche Bahnhöfe oder Versorgungswerke. Ziel ist es stattdessen möglichst viele Attraktionen und Fressbuden zu kaufen, um so das (Taschen)-Geld den Mitspielern aus der Tasche zu ziehen. Aber zurück zum "richtigen" Monopoly.
Das letzte mal, als ich es spielte, waren wir zu dritt und sorgten dafür, dass wir alle ungefähr gleich schnell pleite gingen. Das fanden wir sehr verwunderlich oder zumindest ich. Irgendwas mussten wir falsch gemacht haben, sodass wir das Spiel schon schnell beendeten. Bevor ich es nochmal spiele, werde ich die Bedienungsanleitung nochmal genaustens studieren, denn vor unserer lustigen Dreier-Runde, hatte ich das Spiel schon ewig nicht mehr gespielt.
Doch ich erinnere mich, dass ich immer recht gut war. Ich konnte halt schon immer gut mit Geld umgehen. zwinkern



Risiko




Auf einer vereinfachten Weltkarte mit 42 Ländern versuchen 2 bis 6 Spieler wechselseitig, Länder und Kontinente in ihren Besitz zu bringen. Ziel des Spiels ist es, je nach Auftrag, einen oder mehrere Kontinente, eine Anzahl Länder oder die ganze Welt zu erobern oder einen bestimmten Gegner komplett zu vernichten. Die Spieler entscheiden dabei nach strategischen Gesichtspunkten über die Platzierung und den Einsatz ihrer Armeen, während für den Erfolg der Schlachten die Größe der Armeen und das Würfelglück bestimmend sind.
Quelle


Der Kampf um die Weltherrschaft in Riskio dauert nun schon 51 Jahre an. Solange habe ich das Spiel aber noch nicht. Der Krieg bei mir zu Hause müsste vor ca. zehen Jahren ausgebrochen sein. Und "Krieg" kann man es wirklich nennen. Denn als kleiner Junge, konnte man mich schnell mit dem Spiel auf die Palme bringen, wenn man mir das eine oder das andere Land meines Reiches zu viel eroberte. Dagegen war allergisch. Nein, ich habe nichts kaputtgehauen und das Riskio-Spiel, was ich habe, ist auch nicht mein Fünftes - noch immer das Erste. zwinkern Vielmehr habe ich immer die Flucht ergriffen in die heimische Basis (Kinderzimmer). Leider nahmen meine Eltern/Verwandten nach dem x-ten Fluchtsuch immer an, ich plane eine bedingungslose Kapitulation und das Spiel war vorzeitig mit den falschen(!) Siegern beendet.
Heutzutage, wenn ich mit Freunden spiele, hat sich einiges geändert, aber nicht ganz. Ich kann es immer noch nicht ab, wenn mir Länder "geklaut" werden. Jedoch versuche ich nun mit ausgeklügelten Verbal-Attacken meine Gegner einzuschüchtern. Diese Taktik klappt nicht immer, aber man kann ihr ein gewisses Potienzial nicht absprechen.


Schach




Schach (von persisch: Schah, für „König“ – daher die stehende Metapher: „das königliche Spiel“) ist ein strategisches Brettspiel, bei dem zwei Spieler abwechselnd Spielfiguren auf einem Spielbrett bewegen. Ziel des Spiels ist es, die als König bezeichnete Spielfigur des gegnerischen Spielers so anzugreifen, dass diesem keine Abwehr durch das Schlagen (Entfernen) der angreifenden Figur, durch das Schützen des Königs mit Hilfe einer eigenen Figur oder durch das Ausweichen des Königs auf ein nicht angegriffenes Feld mehr möglich ist. Eine solche Stellung wird Schachmatt genannt (vom Arabischen aš-šah mata = der Schah ist gestorben) und bedeutet das Ende des Spiels mit dem Sieg des mattsetzenden Spielers. Dabei ist das spielerische Können der Kontrahenten maßgeblich entscheidend und nicht der Zufall.
Quelle


Schach ist nun schon so alt, da wundert es mich immer, wenn Leute mir sagen, dass sie das nicht können. Schach spielen zu können gehört sich genauso, wie die Marmelade aufs Brot. Schlechter Vergleich, mir egal, weitergehts. Ich konnte Schach schon im Grunschulalter und habe gerne gegen Altergenossen gewonn...äh gespielt. Doch am liebsten gegen meinen Opa. Gegen den ich bis heute noch nich gewonnen habe - obwohl, wir haben lange nicht mehr gespielt, es wird Zeit für einen neuen Versuch.
Die letzte Schachpartie ist auch schon lange her. Ich spielte gegen einen Freund, der behauptete, er sei nicht so gut. Das behaupte ich auch immer. Naja... bei der Partie verlor ich einen Bauer und er hat gleich seine ganze Sippschaft samt König ins Jenseits befördert.
Das Schöne an Schach ist, dass kein Würfelglück über das Spiel entscheidet. Ganz allein hat man die Entscheidungsgewalt, wie das Spiel verläuft, zumindest wie man seine eigenen Spielsteine setzt. Auch die Atmosphere, die das Spiel umgibt. Die Ruhe, das hohe Maß an Konzentration. Ich werde niemals sauer beim spielen und es macht mir sogar Spaß, wenn ich am verlieren bin - obwohl man das bei Schach gar nicht so genau sagen kann.



Zum Abschluss meines Beitrages möchte ich euch noch was fragen. In meinen Freundeskreis veranstalten wir öfters Spieleabende und wir überlegen uns die Anschaffung eines neuen Spieles, was wir zusammen auswählen wollen. Denn nicht jeder mag von uns Monopoly oder Risiko. Welche Spiele könnt ihr aus eurer Erfahrung heraus besonders empfehlen? (Nicht Poker, das spielen wir nämlich auch)


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 20:01                                  +/-

Das ist jetzt Gedankenübertragung Mond Überrascht

Seit Tagen habe ich vor, einen thread namens "Homo Ludens (alles außer CiV)" zu eröffnen - übrigens ein viel kreativerer Name, als der von Dir gewählte Zunge - nur die Sch..arbeit hat mich davon abgehalten!

Hintergrund ist, dass ich vor Weihnachten auf gut Glück das Spiel des Jahres 2007 gekauft habe. "Zooloretto". Sieht vom Drumherum und Zubehör ätzend langweilig aus, hat aber - mit leichten Abstrichen - bei uns einen ähnlichen Suchtfaktor wie Carcassonne oder Siedler ausgelöst. Ich poste da mal Näheres drüber und sage an dieser Stelle nur zu Oxis Posting mit dem Tenor "Mond postet immer nur belanglosen Schrott" - schöner Thread, sag ich nur!

edit: Den von Dir eröffneten Thread gabs offensichtlich schon seit ein paar Monden zwinkern


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Gerstenbob



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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 20:38                                  +/-

Craggan
Seit Tagen habe ich vor, einen thread namens "Homo Ludens (alles außer CiV)" zu eröffnen - übrigens ein viel kreativerer Name, als der von Dir gewählte Zunge


Nein, das Brett vorm Kopf ist schon besser. hähö
Verzieh dich du Homo (ludens)!

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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 21:12                                  +/-

Mond
Zum Abschluss meines Beitrages möchte ich euch noch was fragen. In meinen Freundeskreis veranstalten wir öfters Spieleabende und wir überlegen uns die Anschaffung eines neuen Spieles, was wir zusammen auswählen wollen. Denn nicht jeder mag von uns Monopoly oder Risiko. Welche Spiele könnt ihr aus eurer Erfahrung heraus besonders empfehlen?

Uiuiuiuiuiui…da gibt es so viel. Ich fange einfach mal an zu berichten, welche Spiele ich gerne Spiele. Darunter finden sich zwar keine Spiele, die so alt sind wie Risiko oder Monopoly, aber dennoch sind es teilweise moderne Klassiker.




Die Siedler von Catan



Einer der erwähnten modernen Klassiker. Es gibt kein festes Spieltbrett. Stattdessen wird das Spielfeld vor jedem Spiel aus sechseckigen Spielfeldern gelegt. Wobei jedes Spielfeld für einen anderen Rohstoffsteht: Schaf, Holz, Getreide, Lehm oder Erz. Jedes Rohstofffeld bekommt außerdem mit einem Punkteplättchen eine Zahl zugewiesen (ändert sich auch in jedem Spiel). So wird bestimmt bei welcher gewürfelten Zahl das Rohstoffeld den jeweiligen Rohstoff liefert. Lange Rede, kürzer Sinn: das Spielfeld sieht jedesmal anders aus und man muss jedesmal, wenn man das Spiel spielt eine neue Taktik überlegen.



Nach dem Aufbau des Spielfeldes baut jeder Spieler zwei Siedlungen. Siedlungen werden an die Ecken der Rohstoffelder gebaut, Straßen verbinden diese Siedlungen. Nun gehts richtig los: wer an der Reihe ist, würfelt mit zwei Würfeln und bestimmt so, welche Rohstofffelder Rohstoffe liefern. Steht man mit einer Siedlung auf einem solchen Rohstoffeld, bekommt man den entsprechenden Rohstoff. Die Rohstoffe braucht man, um weitere Siedlungen, Straßen und später auch Städte zu bauen. Ein anderer Weg an die Rohstoffe zu kommen, ist das Handeln mit den anderen Mitspielern:
A *verzweifelter Blick* "Wer tauscht Holz gegen Lehm?"
B "Hmmm. Gegen Lehm und noch ein Schaf dazu?"
A "Hnnng hnnng… na gut"
*tausch*


Gewonnen hat, wer zuerst zehn Siegpunkte erreicht hat. Jede gebaute Siedlung zählt einen Punkt und jede Stadt zählt zwei Punkte. Weitere Siegpunkte gibt es z.B. für die längste Straße.

Dieses Grundspiel selbst habe ich schon lange nicht mehr gespielt. Kann mich aber erinnern, dass es mir früher sehr gut gefallen hat. Es gibt zahlreiche Erweiterungen, die das Spiel zwar komplexer aber auch noch variantenreicher und interessanter werden lassen. Das Grundspiel ist außerdem nur für maximal 4 Personen. Es gibt aber auch eine Erweiterung, um das Spiel auch mit 5 oder 6 Personen spielen zu können. Wir spielen meist mit der Erweiterung "Städte & Ritter", mit der es zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten gibt Siegpunkte zu bekommen.

Ich spiele das Spiel gerne, obwohl ich eigentlich recht selten gewinne. Ich kenne aber auch Leute, denen der Glücksfaktor des Spieles zu hoch ist. Also eigentlich der Pechfaktor. Es kann passieren, dass die Zahlen an denen man seine Siedlungen gebaut haben, selten oder nie fallen. Wenn dies zu Beginn des Spieles passiert, hat man eigentlich keine Chance mehr aufzuholen. Um das Problem zu lösen, kann man das Spiel statt mit Würfeln, auch mit Karten spielen (gibt es als Erweiterung zu kaufen), auf denen jeweils Würfelzahlen abgebildet sind. Die Häufigkeit mit der die Zahlen im Kartenstapel vorkommen, entsprechen denen der Wahrscheinlichkeitsrechnung.




Carcassonne



Auch ein Spiel mit vielen, zum Teil recht kostengünstigen, Erweiterungen . Aber auch das Grundspiel macht schon viel Spaß. Wie bei "Die Siedler von Catan", gibt es auch bei "Carcassonne" kein Spielbrett. Das Spielfeld wird im Laufe des Spiels mit quadratischen Spielkarten aufgebaut. So entstehen Städte, Wege, Wiesen und Klöster. Indem man seine Figuren auf den gelegten Spielkarten positioniert erhält man für jeden abgeschlossenen Weg, Stadt, etc. Punkte. Das Spiel ist zu Ende, wenn die letzte Spielkarte gelegt wurde. Anschließend wird abgerechnet. Natürlich gibt es für das Setzen der Figuren einige Regeln, z.B. dürfen niemals zwei Figuren in die selbe Stadt gesetzt werden. Trotzdem kann es passieren, dass verschiedene Spieler eine Stadt für sich beanspruchen, wenn beispielsweise zwei Städte zusammenwachsen. Punkte erhält nur derjenige Spieler, der die meisten Figuren in der Stadt stehen hat. Das selbe gilt für Wege und Wiesen. Man versucht also durch geschicktes legen der Karten Städte zu "erobern" und die Punkte selbst abzustauben.

Wie bei "Die Siedler von Catan" macht es dieses Spiel besonders interessant, dass das Spielfeld immer anders aussieht und man sich bei jedem Spiel neue Taktiken überlegen muss. Außerdem ist hier der Glücksfaktor nicht so groß, d.h. Pech beim Karten ziehen, kann man meiner Meinung nach durch eine gute Spielstrategie gut ausgleichen. Hängt natürlich auch vom Können der Mitspieler ab.

Durch die Erweiterungen gibt es zahlreiche weitere Methoden an Punkte zukommen: es gibt Schweine für die Wiese, Spielfiguren, die doppelt zählen, Rohstoffe, Bürgermeister, Kathedralen etc.

Ich spiele es sehr gerne. Man kann es auch zu zweit sehr gut spielen.




Bohnanza



Ein Kartenspiel bei dem man Bohnenfelder anbauen muss. Je nach Bohnensorte werfen die Felder unterschiedlich hohe Beträge ab. Ziel des Spiels ist es natürlich möglichst viel Geld zu scheffeln. Jeder Spieler hat zwei Bohnenfelder, die er mit seinen Handkarten bebaut. Dabei dürfen pro Feld nur eine Sorte Bohnen angebaut werden. Ist es nicht möglich eine Karte mit der selben Bohne an das Feld anzulegen, müssen die Bohnen frühzeitig gerntet werden und bringen weniger Geld. Das besonders gemeine ist, dass die Reihenfolge der Handkarten nicht geändert werden darf und man deshalb oft gewzungen ist unfertige Felder abzubauen. Da es aber erlaubt ist zu Handeln, kann man die in der Reihenfolge störenden Handkarten mit den Gegnern tauschen. Hat natürlich den Nachteil, dass man diesen so zu Geld verhilft.



Das Spiel hat einen hohen Glücksfaktor und einen eher niedrigen Strategie- und Taktikfaktor. Wie bei allen neueren Spielen gibt es auch hier wieder verschiedene Erweiterungen. Außerdem gibt es eine Variante für das Spiel zu zweit und als Einzelperson. Dann spielt man nicht gegen den Mitspieler, sondern gegen die Bohnenmafia. grins



Zug um Zug – Europa


Hab ich schon lange nicht mehr gespielt, fällt mir gerade auf. Es geht darum Zugverbindungen quer durch Europa zu bauen. Ähnlich wie bei "Risiko" bekommt man Auftragskarten, die man erfüllen muss. Beispielsweise die Strecke Barcelona-Moskau zu bauen (nur als Beispiel, ich weiß nicht, ob es diese Strecke gibt). Je nach Länge bekommt man für die Strecke bei der Endabrechnung unterschiedlich viele Punkte dazu oder abgezogen…je nach dem ob man sie fertig hat oder nicht.



Für weiteres zitiere ich mal aus der Wikipedia: "Das Spielprinzip besteht im Sammeln von Waggonkarten, um ein vorgegebenes Schienennetz mit Hilfe von kleinen Kunststoffwaggons schrittweise in Besitz zu nehmen. Dabei gibt die Farbe der Spielfelder zwischen den Städten vor, welche Waggonkarten gesammelt werden müssen. Wenn die Anzahl und Farbe der Waggonkarten mit denen der Spielfelder zwischen zwei Städten übereinstimmen, darf die Strecke mit Waggons der eigenen Farbe besetzt werden. Dafür gibt es Wertungspunkte, wobei die Länge der Strecke entscheidend ist."
Bei diesem Spiel wird nichts getauscht oder gehandelt. Hier gibt es keine Freunde, nur Feinde. Jeder muss sehen wo er bleibt. Oft werden einem die Wege verbaut und man muss Umwege fahren. Es kann auch passieren, dass es unmöglich wird sein Ziel zu erreichen.

Den Glücksfaktor des Spiels würde ich eher nicht so hoch einschätzen. Es kommt darauf an zum richtigen Zeitpunkt das richtige zu bauen. Man muss auch versuchen die Gegner im Unklaren über die eigenen Ziele zu lassen.

Ich spiele es gerne. (Achtung: es gibt auch andere Versionen des Spiels. Ich beziehe mich hier wie erwähnt auf die "Europa"-Ausgabe. Die anderen Ausgaben kenne ich nicht.)






Wenn ich Zeit habe, schreibe ich morgen noch weitere Empfehlungen. Erstmal in Kürze weitere Spiele, die ich ganz gerne Spiele:
– Munchkin
– Caylus (wobei ich das erst einmal gespielt habe, aber dieses eine Mal fand ich super)
– Tabu
– Robo Rally (Ganz tolles Spiel!)



Zuletzt bearbeitet von Triskel am 17.01.2008, 21:20, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Thuringwethil



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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 21:27                                  +/-

Die von Triskel vorgestellten Spiele mag ich auch sehr gerne.
Monopoly finde ich für Spieleabende eher ungeeignet. Es ist einfach doof, wenn ein/zwei Leute schon raus sind und die andern dann noch ewig weiter spielen, während der Rest zuschauen darf. Da ist der große Vorteil von Spielen wie Siedler oder Carcassonne, dass da alle bis zum Schluss dabei sind. Gefällt mir besser für einen gemütlichen Abend. Risiko hat letztendlich dasselbe Problem, zieht sich ja auch gerne mal mehrere Stunden. *g* Risiko haben wir früher echt exzessiv gespielt, aber momentan bevorzuge ich doch die Autorenspiele (German Games).

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Craggan



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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 21:29                                  +/-

@Zug um Zug

die Europa-Ausgabe ist eher harmlos, weil man da Bahnhöfe bauen kann. Richtig übel zu Streit führt die (pädagogisch eher weniger wertvolle, weil ohne Europa-Lerneffekte) Originalausgabe mit der USA-Karte


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 21:53                                  +/-

Monopoly ist kein gutes Spiel. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es überhaupt ein Spiel ist. Genauso gut könnte man nämlich "spielen", dass Sieger ist, wer als erster hundertmal hintereinander eine 4 gewürfelt hat.

Mehr hat man bei Monopoly nämlich nicht zu tun: würfeln, würfeln, würfeln. Die ganzen Tätigkeiten drumrum, Figur weiterziehen und Geld einkassieren und auszahlen, die täuschen darüber nur über den Minimalismus der Entscheidungsfreiheiten weg. Nämlich, ob man die "aus-dem-Gefängnis-frei Karte ausspielt (oder lieber im sicheren Gefängnis drinnen bleibt), ob man Hotels baut und an welcher Stelle (praktisch egal, solange man nur welche baut) und ob man Straßen mit anderen Spielern handelt (sehr selten im Spiel und meist ist der Handel eine Zwangsversteigerung: "Ha, du bist auf der Schloßallee und hast nicht genug Geld. Dann mal her mit deinen Bahnhöfen."-). Gibt es Monopoly als Computerspiel? Wenn die Kulisse eines Spiels (würfeln, Geld zählen) automatisiert sind, würde man wohl nach wenigen Würfelrunden komatös auf der Tastatur einschlafen.

Risiko:
Auch viel Würfeln. Aber: Erst durch Online Spiele ("Lux" heißt das, muss ich mal genauer vorstellen, das ist nämlich echt gut) ist mir aufgegangen wieviel überraschende Spieldynamik, Taktiken und Strategien da drin stecken.

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Craggan



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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 21:59                                  +/-

nee nee Tyler *DISAGREE!*

Monopoly holt schon ganz gut den kapitalisten aus dir raus. Die entscheidende Phase ist die Verhalndel- und Tausch-Phase. Danach, klar, kommen die Vieren und das Würfeln, aber man kann ja auch mit "Allianzen schmieden" spielen. So - alle gegen den Nabob und so. Das ist schon kein verkehrtes Spiel...


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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 22:08                                  +/-

Ich mag Monopoly nicht. Wenn man zu Beginn Pech hat, kann man eigentlich auch direkt aufgeben. Entweder man hat in den ersten Runden Glück und kann sich Straßen kaufen oder man hat Würfelpech, bekommt keine Straßen udn ist ziemlich bald pleite.

Wie Gwethil mag ich Spiele nicht so gerne, bei denen Spieler ausscheiden können, z.B. "Kleine Helden", "noch so ein Spiel dessen Namen ich vergessen hab. Irgendwas mit Raumschiffen und Krieg" oder wie schon genannt "Monopoly". Eine Ausnahme bildet "Robo Rally", welches ich sehr gerne mag.



Zuletzt bearbeitet von Triskel am 16.01.2008, 07:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Gerstenbob



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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 22:22                                  +/-

Craggan
So - alle gegen den Nabob und so. Das ist schon kein verkehrtes Spiel...


Gegen wen??

Mit freundlichen Grüßen,
Tingeltangel-Bob

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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 22:44                                  +/-

Ich fand Monopoly auch immer blöd. Mein kleiner Bruder wollte es immer spielen, er ist aber auch ein geldgeiler kleiner Kapitalist hähö

Siedler von Catan habe ich jahrelang gerne gespielt... allerdings muß ich schon sagen, daß es recht unausgegoren ist. Wenn man mit mehr als zwei Spielern spielt (eigentlich ist es ja erst ab drei Spielern, geht aber auch sehr gut zu zweit), dann ist fast immer einer der Spieler schon sehr früh chancenlos und für den ist das Spiel dann einfach nur noch frustrierend. Da wärs mir fast lieber, ganz auszuscheiden und solange was anderes machen zu können, bis die anderen fertig sind.

Klingt zwar blöd, aber zuletzt habe ich Siedler immer mit CivIV verglichen und dagegen stinkt es einfach ab Yes


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 22:57                                  +/-

Siedler habe ich früher auch sehr häufig gespielt, auch meist zu zweit. Allerdings habe ich es nun schon seit Jahren nur noch sehr sehr selten gespielt, dabei eigentlich fast immer mit der Seefahrer-erweiterung. Die hat diese tollen Rahmen die verhindern das einem ständig das Spielfeld verrutscht.
Monopoly hab ich auf des öfteren gespielt, aber bei dieser Art von Spielen war ich meist für das ja sehr ähnlich gelagerte "Hotel", da sahen die Gebäude die man bauen konnte auch viel eindrucksvoller aus zwinkern

Wirklich großer Fan bin ich von Risiko, das macht einfach tierisch viel Spaß. Meist dauert es bei uns auch recht lange bis Spieler wirklich komplett vernichtet sind, sodass man nicht so lange nutzlos dabeisitzt.

Herrliches Spiel ist auch Skrupel, das haben wir nur leider mittlerweile verloren. Ist im weitesten Sinne des Wortes ein Kartenspiel, man hat 5 Fragekarten auf der Hand und eine Antwortkarte. Spielinhalt ist es, beliebige Mitspieler eine der Fragen zu stellen und ihn dabei vorher richtig einzuschätzen, sodass er die Antwort gibt die auf deiner Antwortkarte steht, hier gibts "Ja", "Nein" und "Kommt drauf an".
Die Fragen gehen von "Würdest du deinem 15jährigen Sohn den Playboy kaufen?" bis "Würdest du deinen Schwager an den Militärischen Abschirmdienst verpfeifen wenn du wüsstest, dass er ein Spion ist.
Hat damals sehr viel Spaß gemacht, vor allem wenn alle Leute versuchen, ehrlich zu antworten und nicht nur zu allem Ja zu sagen weils gerade lustig ist.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 22:59                                  +/-

Was ich schon lange fragen wollte, bist du eigentlich männlich oder weiblich, Eiranion?


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 23:02                                  +/-

Männlich.

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Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 23:03                                  +/-

Danke. Ich dachte weiblich. Aber das ist egal, weil ich von so etwas meine Art, die Postings eines Users zu lesen, nicht beeinflussen lasse.


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 23:58                                  +/-

das war mir übrigens klar, PK - ohne gefragt zu haben. Eiranion postet ganz klar maskulin [/besserwiss]


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 16.01.2008, 00:21                                  +/-

Triskel

Wie Gwethil mag ich Spiele nicht so gerne, bei denen Spieler ausscheiden können, z.B. "Kleine Helden", "noch so ein Spiel dessen Namen ich vergessen hab. Irgendwas mit Raumschiffen und Krieg" oder wie schon genannt "Monopoly". Eine Ausnahme bildet [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Robo_Rally]"Robo Rally", welches ich sehr gerne mag.


MAG Blast...
Man kann tatsächlich ausscheiden, ohne am Zug gewesen zu sein... *schnüff*


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Mond



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BeitragVerfasst am: 17.01.2008, 20:55                                  +/-

Nette Beiträge hier. Danke Triskel für deine Liste.

Das Zug-Spiel und dieses Caylus klingen sehr interessant. RoboRally muss ich mir noch anschauen, macht aber neugierig. Tabu kenne ich schon. zwinkern

Übrigens. Meinen Onkel habe ich dieses Spiel geschenkt: Wikinger - Die vergessenen Eroberer

Dieses Spiel wird auch mit in die Auswahl kommen. Ich hätte es wohl lieber behalten sollen!


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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 15.10.2008, 14:39                                  +/-

Kennt jemand Munchkin 6 und kann berichten, wie es sich damit spielt?

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 15.10.2008, 14:40                                  +/-

Es gibt Munchkin 6?


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