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Brettspiele und Tabletops
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 20.10.2014, 08:28                                  +/-

Ich würde liebend gerne lästern, aber entweder bin ich selbst schon vollvernerdet und bemerke es gar nicht mehr oder es war nicht so krass. Das Publikum war ziemlich international, ich habe viele Fremdsprachen gehört. Es gab natürlich viele sehr normale Eltern, die mit ihren Kindern dort waren. Dann gab es die ganzen Boardgamegeeks wie uns. Mir fiel zwar auf, dass vergleichbar viele Couch Potatos mit Bauarbeiter-Dekollleté herumliefen, aber es hielt sich im Rahmen. Um mir die Nerd-Dröhnung zu geben ging ich dann noch in die Rollenspiel- und Liverollenspielabteilung, aber im direkten Vergleich zu vor ein paar Jahren war die erschreckend klein ausgefallen. Und abgesehen von einigen wenigen Cosplayern und Vollverkleideten war da nicht viel zu holen.

Bin dann aus Enttäuschung in den Hof gegangen und hab mir ein Bierchen geholt.


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 20.10.2014, 09:05                                  +/-

Die LARPies heißen jetzt Cosplayer und gehen zur Gamescom.


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Quack-Quack2



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BeitragVerfasst am: 22.10.2014, 22:26                                  +/-

ist übrigens nur ein eher entäuschender 8. Gesamtrang geworden... dafür muss man sich Essen (und die Fahrt dorthin) jetzt eigentlich nicht ein Wochenende lang antun...

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 23.10.2014, 00:57                                  +/-

Woran lags? Erzähl doch mal wie das Turnier lief.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 23.10.2014, 15:24                                  +/-

Im Spiel "Villen des Wahnsinns" gibt es den Hinweis "Geht niemals nicht auf gar keinen Fall in die Kühlkammer!" Dummerweise musste man genau das machen um das Spiel zu gewinnen. Jetzt lese ich gerade auf Boardgamegeek quer und verstehe erst was Olmops gestern meinte. Woah! Spoiler-Warnung:


Im Alternativszenario gewinnt der Bewahrer nämlich sofort, wenn ein Ermitler die Kühlkammer betritt. Wie fies ist das denn? Fantasy Flight Game rechtfertigt den Insta-Loss als "important learning experience".

"Hello Kelly,

1) When resolving this lock card, the investigator moves into the room, is killed and then the keeper wins the game.

2) If your investigators wander into this room before the Event warns them about this, then they had an important learning experience – Follow the clues! If they are ignoring clues and randomly looting the house, then they are never going to win the game.

3) The rulebook specifically states that the Keeper cannot move an investigator through a lock card. The keeper either needs to win by gaining an ally (with the "Loss of Will" mythos cards), use the "Compelled by Madness" Mythos card, or play a psychological game to trick the investigators into the freezer.

I hope this answers your question!
-Corey Konieczka
VP of R&D
Fantasy Flight Games"

tl;dr
Geht nicht in die Kühlkammer.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 23.10.2014, 15:29                                  +/-

Ich finde es an und für sich gut, wenn das Spiel Mechanismen gegen systematisches, lückenloses „Looten“ einrichtet. Aber ob das der richtige Weg ist? Hm…

Trotzdem mag ich das Spiel Smilie



grins


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AmandaMandel



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BeitragVerfasst am: 23.10.2014, 16:30                                  +/-

Ich auch. Ich hab auch gewonnen.
Und den Mops hab ich zum Überläufer gemacht, weil er die Gruppe so schön von der Kühlkammer ferngehalten hat.


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 25.10.2014, 12:41                                  +/-

Raff ich nicht. Man kriegt immer den Hinweis: " geht niemals in die Kühlkammer" und dann ist da entzweder sofortiger Tod oder ein essentielles Item???
Was soll man denn dabei lernen?


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 25.10.2014, 17:41                                  +/-

Ich muss ja zugeben, dass ich es mag wenn ein Spiel etwas unfair/sadistisch ist. Aber nur wenn ich darüber lese. Im Forum von Boardgamegeek.com:

I guess what was frustrating was that the game has a long set up and then it was over in three turns.


This also happened to my group today.
What might have been a mistake in my part though is I miss-read my group and used uncontrollable urges to lead one toward the freezer to hint that if i wanted them to go that way, don't go that way as I was leading you to danger. They didn't get the message.


The first attempt on this scenario also holds my group's record for shortest game.


Telling someone in a Lovecraft – mystery solving game “don’t go in the Freezer” means the first thing they do is go in the freezer.


I ended up running this scenario last night and had played with objective 1b. The players had spread out through the house rather than staying clumped together tightly following the path of clues. One of the players made his way to the Freezer on the turn before Event 1 would give the warning to stay away from the freezer. At that point, when it was revealed that I had won, it had created a rather unsatisfied reaction from the players.



Hätten wir diesen Fall gehabt und nach einer halben Stunde aufbauen hätte dann Bewahrerin Amanda mit schallendem Lachen im dritten Zug gewonnen, hätte ich erst lange ungläubig geschaut und nach einer Würfelprobe -10 alle Wahnsinnsmarker gefressen.


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Zyklop



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BeitragVerfasst am: 02.11.2014, 22:59                                  +/-

Hallo,

4 Gewinnt kann man sicherlich perfekt lösen, kann mir jemand erklären wie? ?????

Ich weiß nur, dass man, bei perfektem Spiel, immer gewinnt, wenn man auch anfängt. Wenn der gegner anfängt spielt man mit perfektem spiel immerhin noch unentschieden. Yes

Meine Taktik bisher sieht immer so aus, dass ich anfangs möglichst hoch baue, damit ich den Gegner abgrenze. Klappt soweit auch ganz gut, würde mein Spiel aber gerne perfektionieren. zwinkern

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AmandaMandel



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BeitragVerfasst am: 04.11.2014, 12:59                                  +/-

Schau mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vier_gewinnt


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Lothiriel
Wissende


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BeitragVerfasst am: 14.11.2014, 23:10                                  +/-

Hier ist vor kurzem mal die Kickstarter-Version von Chaos & Alchemy vorbeigeschneit.



Die Anleitung beschreibt es als "fast paced" und meint, das man so mit 10 Minuten Spielzeit pro Mitspieler rechnen muß. Haut hin. Geplant ist das Spiel für 2-5 Personen, ich schätze aber, daß es auch mit bis zu 8 funktioniert (wenn man sich noch drei Failure/Succes-Karten zur Wertungsanzeige bastelt, das geht aber auch auf einem Stück Papier)

Es geht - wie der Name fast vermuten läßt - darum, aus Blei Gold zu schaffen und nicht am und im Chaos zu scheitern. "Gold" ist dann erreicht, wenn man in seinem Labor Karten mit einem Wert von 10 Punkten liegen hat, was nicht so schwierig scheint, wenn da nicht die Sache mit dem Chaos wäre.

Es gibt Aktionskarten, mit denen man Dinge machen kann, nicht ganz so nette Sabotagekarten, mit denen man seinen Gegnern negative Punkte ins Labor schieben kann, und Punktekarten, die man am besten in sein eigenes Labor schafft. Auch diese Punkte haben - neben ihrem Punktwert - Effekte: Mache einmalig, manche jede Runde, wie zum Beispiel zusätzliche Würfel bei Experimenten, Karten klauen bei Gegnern, etc. Punktekarten haben in der Regel 1 bis 3 Punkte, je höher die Punktzahl auf der Karte, desto höher das Risiko, daß diese Karte nicht lange im eigenen Labor bleibt.

Je Runde würfelt man seine Experimente aus: Es gibt einen goldenen Glückswürfel, der steht auf einer bestimmten Zahl (die durch eine Menge Karten und Ereignisse geändert werden kann), und drei (oder je nach Kartenlage auch mal mehr) normale Würfel, die man für das Experiment auswürfelt: Jede Zahl gleich oder größer der auf dem Glückswürfel ist ein Erfolg, alles andere ein Mißerfolg.
Pro Erfolg darf man sich entweder eine Karte vom Stapel auf die Hand nehmen oder ausspielen, pro Mißerfolg muß man eine Karte von der Hand abwerfen. Wenn man keine Karten mehr auf der Hand hat, verfallen auch die Mißerfolge, sie treffen nicht die Karten im Labor.

Ich bin ja nicht so ein großer Würfelfan, bzw. Fan von Spielen, bei denen es nur oder hauptsächlich auf das Würfelglück ankommt. Hier ist das angenehmerweise nicht so, es ist extrem (kurzzeit-)strategisch: Durch die Reihenfolge, in der man den Ausgang seines Experiments abarbeitet, und die Reihenfolge des Ausspielens der eigenen Karten kann man sehr viel beeinflussen, genauso wie ein Mißerfolg nicht unbedingt nur schlecht sein muß, wie ein Mitspieler feststellen mußte: Der fiese Möpp hat mir die Sabotagekarte gespielt, die ich im Bild unten mittig hingelegt habe, ich hatte aber lustigerweise noch die Karte, die im Bild unten rechts liegt, auf der Hand. Da machte es dann schon Spaß, diese Karte im eigenen Labor hoch, bzw. eher runterzuleveln in die tiefen Minuszahlen und dann ein paar Runden später ins Nachbarlabor zu schieben. Aber Achtung: Solche bißchen langfristig ausgelegten Strategien sind riskant, man weiß echt nicht, was passiert, und es kann auch sein, daß man noch Karten gedrückt bekommt, daß man nichts Negatives ausspielen darf oder der Gegner es nicht annehmen muss, sondern dafür noch positive Aktionen bekommt, etc. Und neben der anvisierten Taktik muss man ja auch ständig überall Punkte zählen und aufpassen, daß auch jeder mit der richtigen Anzahl Würfel würfelt und daß man nicht die andauernden Aktionen in den Laboren (bei zwei gewürfelten Einsern dürfen sie ihren rechten Nachbarn auffressen, oder so) vergißt. Streß! Äh… Chaos!

In der Kiste sind auch noch zwei Erweiterungen mit Materialien und Lehrlingen. Noch haben wir die nicht ausgepackt, aber es kann nur chaotischer werden.

Ist jetzt nichts, was man wählen sollte, wenn man die ganze Nacht an seiner Strategie tüfteln will, aber wenn man kurz mal eben seinen Mitspielern ein bißchen was reinwürgen will: Super!

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Olmops



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BeitragVerfasst am: 21.07.2015, 00:45                                  +/-

Öfter mal was Neues.
Heute:

Warhammer 40,000

Dieses Spiel gibt es schon ewig, ich fand es immer schon faszinierend, aber der Aufwand, den man betreiben muss, um Tabletop-Spiele zu spielen, hat mich immer abgeschreckt.
Auch muss man erstmal ein paar Leute finden, die auch dieses Hobby haben. Games Workshop hat zwar mittlerweile Filialen in vielen Städten (auch in Köln), aber da erwartet man nur so Freaks (vermutlich zu Recht).
Trotzdem: als ich vor einigen Monaten bei einem Kumpel auf einer Party eine Warhammer-Armee im Vitrinenschrank gesehen habe, hab ich gedacht: probiers halt mal aus.

So.

Es gibt sogar eine Story (ziemlicher Bullshit, aber here we go):
Irgendwann in ferner Zukunft (im 41. Jahrtausend - die Autoren wollten wohl sicher gehen, dass ihr Baby nicht dasselbe Schicksal ereilt wie 1984) haben die Menschen fremde Welten besiedelt und aus beliebigen Gründen herrscht ewiger Krieg!
Das Imperium der Menschheit ist eine totalitäre Theokratie. Irgendwann in grauer Vorzeit hat der Gott-Imperator eine Armee von genmanipulierten Superkriegern erschaffen: die Space Marines.
Mit denen wollte er die Galaxis befrieden (=von allen Xenos/Aliens befreien). Kurz bevor er jedoch dieses hehre Ziel erreichen konnte, wurde sein oberster Kriegsherr Horus vom Chaos verführt, 9 der ursprünglich 20 Space Marine Legionen wurden abtrünnig und es gab einen riesigen Bürgerkrieg. Im Endkampf wurde zwar die Menschheit gerettet, aber der Imperator fiel ins Koma (wo er seit 10.000 Jahren herumvegetiert - das Spiel spart nicht mit Superlativen).
Mittlerweile ist das Imperium ziemlich degeneriert und viel technologisches Wissen verloren gegangen.

Es gibt noch diverse weitere Protagonisten/Fraktionen, hier die wichtigsten:
- die imperiale Armee (Space Nazis)
- Space Marines (genmanipulierte Elite-Space Nazis)
- Eldar (Space Elben)
- Dark Eldar (Sadomaso Space Elben)
- Orks (ja, genau: grün, dumm, immer zweimal mehr wie Du!)
- Chaos Space Marines (die Verräter)
- Chaosdämonen (der Warp ist eine Paralleldimension und voller Dämonen, man muss da aber durch, um mit Überlichtgeschwindigkeit zu fliegen, hin und wieder kommen unappetitliche Dinge in die Realität durch)
- Tyraniden (insektoide, "Alien"artige Aliens)
- Necrons (Space Untote - uralte Roboterrasse, die in irgendwelchen Krypten in Stasis liegt uns aussieht wie Skelette)
- Tau (fallen etwas aus der Rolle. Sehr junge Rasse, aber irre fortschrittlich. Hat nur das Grundprinzip des ewigen Krieges nicht verstanden und kämpft für das Prinzip des "greater good")
u.v.m

Spielprinzip:

jeder sucht sich eine Armee aus, kauft für ein vereinbartes Punktelimit Einheiten und dann haut man sich rundenbasiert auf die Glocke.
Optional denkt man sich einen stimmungsvollen RPG-Hintergrund für den Kampf aus.

Mein erstes Gefecht, vorletzte Woche:

Space Marines (Orden der Raven Guard) gegen Eldar:

Die Eldar (=üble Xeno Hexen) patroullierten ein zerstörtes Stadtgebiet auf einer umkämpften Welt und wurden von der Raven Guard angegriffen. Die Raven Guard ist ein Orden der Space Marines und bekannt für Kommandoaktionen/verdeckte Operationen.

Startaufstellung:

Die Eldar tauchten mit Schwebepanzern auf, ein paar Jetbikes und Infanterie (z.T. in den Panzern). Meine Raven Guards hatten das Gelände infiltriert und starteten daher schon sehr nah am Feind. Mein Kriegsherr (der berüchtigte Shadow Captain Shrike) hat eine Sonderfähigkeit, die einer Einheit Sprunginfanterie (Space Marines mit Raketenrucksäcken) erlaubt, so weit vorne zu starten. Die Sprungtruppen sind quasi das Markenzeichen der Raven Guard und extrem stark im Nahkampf.

Runde 1:
Die Eldar konnten nicht viel tun, da meine zwei aufgestellten Einheiten in Deckung standen. Alle anderen Truppen waren noch in Reserve. Nur zwei Scouts fielen den Panzern und Jetbikes zum Opfer.
In meinem Zug machte ich dann einen Landungskapselangriff. Mit diesen Dingern lassen sich die Space Marines aus ihren Schlachtschiffen im Orbit aufs Schlachtfeld schießen:


Die Landungskapseln landeten direkt vor den feindlichen Panzern, die im Nahkampf gegen Infanterie verwundbar sind.
Einer der Schwebepanzer wurde von den Sprungtruppen zerstört, der zweite von einer Truppe Space Marines, die eine Melterbombe an dem Panzer platzieren konnte. Leider ging bei der folgenden Explosion auch einer der Marines drauf.

Was man hier nicht so richtig sieht: zwei der Schwebepanzer sind schon Wracks. Die Infanterie aus den Eldar-Panzern war zum Aussteigen gezwungen als ihr Transporter zum Wrack wurde.


Runde 2:
Die Eldar konnten im Gegenzug meinen Scoutschweber zerstören und behielten im Nahkampf der Jetbikes gegen meine Infanterie die Oberhand. Außerdem konnte die Infanterie aus den Panzern meine Sprungtruppen empfindlich dezimieren.

In der zweiten Runde gab es von mir einen Luftangriff, der allerdings nicht viel bewirkte, weil die Eldar sich in einer ziemlich gut gepanzerten Stellung verschanzt hatten.


Der dritte Eldarschweber wurde durch einen Sonntagsschuss mit dem Plasmawerfer eines Space Marines gekillt.
Die verbliebenen Sprungtruppen sprangen auf die Bastion, auf der sich der feindliche Kriegsherr verschanzt hatte und dort kam es dann mehr oder weniger Duell der beiden Anführer.

Nachdem der Eldar-Kriegsherr ausgeschaltet war, ergaben sich die restlichen Gegner.


Analyse:
Nach 4 Stunden 2 Spielrunden gespielt. Da es das erste Mal war, lief das ziemlich zäh.
RULES, RULES, RULES.
Problematisch: man ist froh, wenn man seine eigenen Sonderregeln kann, vom Gegner hat man erstmal keine Ahnung. Zugespitzt:
Eigentlich zitieren beide Spieler die Hälfte der Zeit obskure Regeln und haben keine Chance zu überprüfen, was der andere da treibt. grins
In diesem Fall doppelt blöd: ich hatte ungelogen 2 Wochen die Regeln der 6. Edition gebüffelt und mein Gegner tauchte mit der erst 2 Wochen zuvor erschienenen 7. Edition auf.

Technisch gesehen waren meine toll geplanten Sturmangriffe nicht regelkonform. Damit war der Vorgang ungültig und wir hätten das Spiel wiederholen müssen!

Beispiel: normalerweise darf man keinen Nahkampfangriff ansagen, wenn man in derselben Runde aus einem Transporter ausgestiegen ist. Aber die Landungskapseln benutzen als Sonderregel die Regeln für offene Transportfahrzeuge. Alle offenen Transportfahrzeuge haben die Sonderregel "Sturmfahrzeug", die besagt, dass man nach dem Aussteigen eben DOCH angreifen kann. Außerdem kann man uas offenen Transportern mit allen Passagieren schießen und wenn der Transporter einen Volltreffer erleidet, dann gibt es +1 auf der Schadenstabelle (=schlimmer).
Jetzt gibt es aber in der 7. Edition eine Änderung oder Klarstellung, dass das NICHT gilt, wenn die Einheit in derselben Runde aus der Reserve gekommen ist.
Landungskapseln starten aber als Sonderregel IMMER in der Reserve und kommen nach der Regel für Schocktruppen ins Spiel (=nicht am Rand, sondern tauchen mitten auf dem Feld auf).
Außerdem müssen alle Passagiere immer sofort aussteigen.
-> es kann niemals Passagiere geben, die aus dem Ding schießen
-> sobald das Ding gelandet ist, hat es nur noch eine winzige Kanone und ist schwer gepanzert - nur ein Idiot würde Munition darauf verschwenden, so dass die +1 auf der Schadenstabelle nie eine Rolle spielen
Da fragt man sich: warum ist das Ding ein offenes Transportfahrzeug, wenn man NICHT einen Sturmangriff nach dem Aussteigen ansagen darf???
Flavour? For the LOLs?


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 21.07.2015, 05:25                                  +/-

THIS IS MADNESS!


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I dont know, what you are talking about.
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AmandaMandel



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BeitragVerfasst am: 21.07.2015, 07:08                                  +/-

Das ist Karma. Du wirst mit obskuren Regeln überhäuft. Haha


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 23.07.2015, 01:44                                  +/-

GuyIncognito
THIS IS MADNESS!


Jap. Alles daran. Das Spielmaterial ist das irrsinnig aufwändigste, das man sich vorstellen kann... die Preise, die GW dafür verlangt sind ebenso irrsinnig (ein größeres Fahrzeug kostet schnell mal 60 €, 5-10 Infanteristen 35 €, einige Modelle mehrere hundert).

Was ich aber besonders faszinierend an Warhammer (Fantasy UND 40,000) finde, ist die völlig überzeichnete, vielfach ikonische Ästhetik der Charaktere und Fraktionen.

Allen voran natürlich als Flagschiff, die Space Marines, insbesondere die Ultramarines:



Allein schon die Kettenschwerter und solches Zeugs... da kommt einfach keine andere Fantasy stilistisch mit.
Außer vielleicht mit Copy & Paste...



Tyranidenschwarm:


Eldar:


Die Protoss aus Starcraft sind eigentlich so ein bißchen ne Mischung aus Eldar und Tau.

Oder hier noch was für Thanil:

Original oder Fälschung?

Fury Road War Rig:


W40k Orcish Battlewaggon:


Fury Road Buggy:


W40k Orc Buggy:


Not convinced?










Gepostet am 23.07.2015, 03:01:

Noch einer:

Imperiale Armee vs. Tyraniden:


Starship Troopers:


OK, zugegeben: der Walker ist wiederum von George Lucas abgekupfert... und bei den Tyraniden bin ich mir nicht sicher. 40k ist von 1987 und Starship Troopers von 1997, aber ka ob da alle Rassen schon zu Beginn bei waren.

edit: es gab zumindest schon 1996 ein Regelbuch für Tyraniden.


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Zuletzt bearbeitet von Olmops am 23.07.2015, 10:42, insgesamt einmal bearbeitet
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Ludy
Sommerfestlady


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BeitragVerfasst am: 23.07.2015, 05:11                                  +/-

Echte Nerds bemalen die Figuren auch selbst.


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 23.07.2015, 10:51                                  +/-

Das ist natürlich richtig, aber da muss ich Abstriche machen.
Ich hab ja noch nen Job und ein oder zwei andere Hobbies.
Wenn ich DAS spiele, dann will ich nicht (wie viele das machen) mit einer halb oder gar nicht bemalten Armee auflaufen, aber der Zeitfaktor ist natürlich IRRE.
Daher war es mir wichtig, mit einer sehr gut bemalten Truppe mit einem einfachen Farbschema zu starten (ihr habt keine Ahnung, wie viele Einzelschritte PRO-painted Ultramarines mit entsprechender Basegestaltung erfordern!).
Ich hab mir trotzdem mal (für das Feeling) noch ein paar Ergänzungsmodelle und Farben organisiert, aber die Hauptmasse ist fix-fertig.
Nachteil: bemalte Truppen: wenn man was zukaufen will, ist es knifflig, sie genau so hinzukriegen wie der erste Besitzer es gemacht hat.

Man kann übrigens auch Modelle von Profis nach eigenen Wünschen bemalen lassen.
Auf ebay gabs auch solche Angebote... sehen Knaller aus, aber da kosten dann 10 Marines mit einem Transporter mal 350€ (unbemalt bei GW ca 60€, Wert im Spiel ca. 130 Punkte, d.h. knapp 10% einer typischen Armee)


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Triskel
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BeitragVerfasst am: 27.07.2015, 07:44                                  +/-

Nicht dass der Mopselin jetzt vernachlässigt wird, weil du mit dem Bemalen der Figürchen beschäftigt bist.

Oder wird das die Mopselinbesatzung?

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Olmops



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BeitragVerfasst am: 27.07.2015, 11:53                                  +/-

Jaguttäh. Der Tag hat nur 24 Stunden, das ist leider so eine lästige Einschränkung.


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 02.10.2015, 10:45                                  +/-

Ludy
Echte Nerds bemalen die Figuren auch selbst.


Selbstgebastelte Verstärkungen:


Einige der Charaktermodelle sind echt aufwändig... (und ich bin da noch bei weitem nicht der Profi)


Hat jetzt so ca. 5 Wochen gedauert, nebenher diese Modelle zu bemalen.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 02.10.2015, 14:58                                  +/-

Ich verstehe bei dieser Welt nicht, wie Schwerter und Schusswaffen nebenher existieren können. Never bring a knife to a gun fight.


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You met me at a very strange time in my life.
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