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Musical Madness
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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 28.12.2014, 08:28                                  +/-

Sieht grandios aus!!


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"Jeder spricht Unsinn. Es ist nur ein Unglück, wenn man es feierlich tut." (Michel de Montaigne)
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Lothiriel
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BeitragVerfasst am: 28.12.2014, 11:50                                  +/-

Welches? Die Stadt der Engel oder Miss Saigon?


___________________________________________________________


Urinetown
Apollo Theatre




Urinetown gehörte während dieses Londonaufenthaltes zur Trilogie der Stücke mit ungewöhnlichem Publikum: Ich kam mir sehr untätowiert und ungepierct vor, in gewöhnlichen Klamotten mit gewöhnlicher Frisur und ohne ausgefallenes Make-Up und/oder Frisur. Nur Freaks um mich rum. Großartig!
Bei Urinetown handelt es sich eigentlich um ein Off-Stück, aber es war schon in New York so erfolgreich, daß es vom Off-Broadway an den Broadway zog und jetzt - viele Jahre später in London - ging es vom kleinen St. James Theatre für eine limitierte Spielzeit (leider nur noch bis Anfang Januar) ins Westend ins Apollo Theatre. (Ja, das Theater, wo die Decke runterkam. Aktuell ist der obere Bereich noch gesperrt und eine Stoffbahn als Sichtschutz und Schutz vor weiteren Bröseln der Baustelle da oben eingezogen. Diese Stoffbahn ist mit einem Sternenhimmel bedruckt, aktuell sieht es also, wenn man hochschaut, so aus, als hätte das Theater kein Dach. grins )

Beim Stück selber handelt es sich um eine Dystopie und dank Programmheft weiß ich nun auch, daß der Begriff "Dystopie" John Stuart Mill zugeschrieben wird, der ihn gebraucht hat, als er über die britische Irlandpolitik herzog. Urinetown spielt mit den Theorien von Thomas Robert Malthus: Die Bevölkerung wächst immer schneller als die Resourcen, die zum Überleben dieser Bevölkerung notwendig sind. Deshalb muss es Korrektive geben, die diese Überbevölkerung verhindern: Krankheiten, Tod, Hungernöte, Elend,... Darwin hat bei Malthus für seine Theorien geräubert und Charles Dickens hat seine Figur Scrooge nach diesen Denkweisen geformt.
Urinetown selber ist eine Satire, es geht neben den Theorien von Malthus noch um Varianten der Rechtsprechung, Kapitalismus (Nie bin ich mit soviel Falschgeld aus einem Theater gegangen!), soziale (Un-)Gerechtigkeit, Populismus, das Gebaren von Großkonzernen und menschliches Verhalten unter Druck/in korrupten Regimen/in großer Armut, wenn man einigen wenigen ein paar Vorteile und ein bißchen Geld gibt. Und obendrauf parodiert das Stück noch die anderen Elendshows, von der Dreigroschenoper bis zu Les Misérables, keine heilige Kuh bleibt ungeschlachtet.



Die überlebende Menschheit hat gerade eine zwanzigjährige Dürrezeit hinter sich, es herrscht Wasserknappheit. Private Toiletten sind daher verboten, zu viel Wasserverbrauch. Hinter Büsche pinkeln ist auch verboten, zu hoch ist die Gefahr einer Verunreinigung des Grundwassers. Daher muss jeder öffentliche Toiletten benutzen, gegen Gebühr natürlich. Die sich nicht alle immer leisten können. Wer nicht zahlen kann und wildpinkelt, wird verhaftet und kommt nach Urinetown - was, wie später herauskommt, nur ein Synonym für "wird exekutiert" ist. Verwaltet werden alle diese öffentlichen Toiletten von einer einzigen Firma, UGC, und ihrem Boss Caldwell B. Cladwell (Gespielt von Phill Jupitus). Nach einer Gebührenerhöhung kommt es am ärmsten, siffigsten Toilettenhäuschen der Stadt (Klofrau: Penelope Pennywise) zum Aufstand unter Bobby Strong. Hope Cladwell, Tochter vom CEO, gerät in die Hände der Rebellen und wird als Geisel und Verhandlungsmasse gebraucht. Bobby macht sich auf als Unterhändler, es folgt viel Hin und Her, Bobby wird von CEO Cladwell aus dem Weg geräumt, mehr Aufstände folgen, die Rebellen killen den CEO, um Hope Cladwell zu retten outet sich Penelope Pennywise als deren Mutter, die Rebellen siegen, alles Friede, Freude, Eierkuchen, Hope ist die neue Anführerin des Volkes, jeder darf pinkeln, wann und wie er will, und alle leben glücklich und zufrieden. Für eine ganz, ganz kurze Zeit, denn durch dieses Verhalten wird natürlich die nächste Wasserknappheit herbeigeführt, die Leute verdursten, es kommt wieder zu Aufständen, bei denen diesmal Hope gemetzelt wird, und die Stadt ähnelt mehr und mehr dem eigentlich imaginären "Urinetown", mit dem den Leuten immer gedroht wurde.



Das Stück gibt es auch auf Deutsch, ich zweifle aber, daß die Wortwitze da noch funktionieren. Meine drei Lieblinge, in aufsteigender Reihenfolge:
  • Diese ganze Kriminalität, dieses LOOting
  • Der Name des Konzerns: Urine Good Company (bitte laut lesen)
  • Die Demonstrantin mit dem Schild: "Save the PEEople!" hähö

User, denen ich dieses Stück empfehlen würde: Craggan und Euseppus

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Triskel
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BeitragVerfasst am: 29.12.2014, 18:09                                  +/-

Bisher dachte ich immer, dass ich Musicals nicht so mag, aber deine Berichte machen echt Lust drauf.

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Lothiriel
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BeitragVerfasst am: 29.12.2014, 19:11                                  +/-

Danke, das freut mich zu lesen. Smilie

Aber bitte nicht in die deutschen Großproduktionen gehen! Die sind für mich Mogelpackungen und Abzockerei. Momentanes Lieblingsbeispiel ist da das Phantom der Oper. Das wird gerade wieder in Hamburg gespielt, beworben wird es mit "Andrew Lloyd-Webbers Original".

Phantom Of The Opera (orchestration according to The Really Useful Group, the company that holds the Phantom Of The Opera license)

Woodwind 1 (Piccolo/Flute)
Woodwind 2 (Flute/Clarinet)
Woodwind 3 (Oboe/Cor Anglais)
Woodwind 4 (Eb Clarinet/Bb Clarinet/Bass Clarinet)
Woodwind 5 (Bassoon)
3 French Horns
2 Trumpets
Trombone
Percussionist
2 Keyboards
Harp
Violins (7 recommended)
Violas (2 recommended)
Cello (2 recommended)
Contrabass
Total: 27 Players


In Hamburg wurde das Orchester auf 14 reduziert, der Rest kommt aus der Konserve. Das empfinde ich nicht als Originalproduktion oder Live-Aufführung.

Gleichzeitig sind die Karten hier aber teurer:
Hamburg an einem Samstagabend: 70,44 - 160,14 Euro
London an einem Samstagabend: 24,75 - 93,75 Pfund

Selbst bei einem schlechten Wechselkurs ist das deutlich mehr. Und da ist noch nicht berücksichtigt, daß man in London für praktisch alle Großproduktionen am Tag der Vorstellung Restkarten für irgendwas zwischen 20 und 40 Pfund bekommen kann, die meistens in einer der besseren Preiskategorien liegen.

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 29.12.2014, 19:27                                  +/-

Welches? Die Stadt der Engel oder Miss Saigon?


Der Trailer von Saigon. Yes

Aber bitte nicht in die deutschen Großproduktionen gehen!

Fuggidifugg. Ich hab mir vor einem Monat eine der zwei Musicalzeitschriften in der BRD gekauft - weil ich dachte, "da is scho irgendwo was Gscheids, notfalls fahr i halt hin." Yes

Mhm. Es war dann bundesweit - niggs. Ein paar kleinere Produktionen, die evtl. recht klasse sein könnten, sind irgendwo im Osten, jwd, so mit 7 Stunden Anreise, um ein kleines Insidertheater bei einer Zweimann-Inszenage zu bewundern.
Thats Germany. Weil wenns amerikanisch ist, isses ja scho nix, weil das ganze leichtlebige Unterhaltungszeigsl is für den seriösen Deutschen ja nix. Yes

An dieser Stelle:
Vortrag zu U und E und Europa versus USA etc. samt mehrfachen Erfahrungen als Musiker und als Publikümmer, viel Geheule, viel Gejammer, viel Verzweifeln am deutschen Wesen, gefolgt von Genörgle, einigen ausfallenden Bemerkungen in Richtungen "deutsches Verständnis von ""Unterhaltung""", Ende als überkandidelter Gelegenheitsrant im Musicalthread, was komplett lächerlich ist, weil das außer Loth, mir und Oxi eh keiner liest.


Kurz:


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Lothiriel
Wissende


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BeitragVerfasst am: 29.12.2014, 19:39                                  +/-

Amen.

Und kann der Oxi bitte endlich mit der Schmollerei (oder was auch immer ihn vom Posten abhält) aufhören?

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Lothiriel
Wissende


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BeitragVerfasst am: 30.12.2014, 14:09                                  +/-

Euseppus
Fuggidifugg. Ich hab mir vor einem Monat eine der zwei Musicalzeitschriften in der BRD gekauft - weil ich dachte, "da is scho irgendwo was Gscheids, notfalls fahr i halt hin." Yes

Mhm. Es war dann bundesweit - niggs. Ein paar kleinere Produktionen, die evtl. recht klasse sein könnten, sind irgendwo im Osten, jwd, so mit 7 Stunden Anreise, um ein kleines Insidertheater bei einer Zweimann-Inszenage zu bewundern.
Thats Germany. Weil wenns amerikanisch ist, isses ja scho nix, weil das ganze leichtlebige Unterhaltungszeigsl is für den seriösen Deutschen ja nix. Yes

An dieser Stelle:
Vortrag zu U und E und Europa versus USA etc. samt mehrfachen Erfahrungen als Musiker und als Publikümmer, viel Geheule, viel Gejammer, viel Verzweifeln am deutschen Wesen, gefolgt von Genörgle, einigen ausfallenden Bemerkungen in Richtungen "deutsches Verständnis von ""Unterhaltung""", Ende als überkandidelter Gelegenheitsrant im Musicalthread, was komplett lächerlich ist, weil das außer Loth, mir und Oxi eh keiner liest.


Kurz:


Ich muss jetzt doch ein bißchen schreiben.

Das mit den deutschen Produktionen kenne ich: Die Großproduktionen sind hier zu glatt gebügelt (für das Ü60-Buspublikum und für diejenigen, die RTL-Seifenopern oder Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen für die Krone der Fernsehunterhaltung halten…) und qualitativ nicht auf dem Level, den sie in anderen Ländern haben, und an den Stadttheatern ist Musical die ungeliebte Kuh, die man mit möglich wenig Aufwand melken kann, um Geld für "Kunst" zu haben. Das ewige Lied mit dem E und dem U in diesem Land.

Ich sehe das aber nicht als USA gegen Europa, da muss ich den Rest Europas mal verteidigen, das ist so ein deutsches Ding. London und New York schieben Produktionen, Schauspieler, Regisseure, Produzenten, etc. seit Ewigkeiten hin und her, da möchte ich vom Niveau her nicht richten. Musical ist ja außerdem nicht wirklich eine eigene, immer gleiche Kunstform, sondern eine Mischform aus allen möglichen anderen und stilistisch nicht festgelegt. Da hat zum Beispiel Frankreich mittlerweile eine ganz eigene Tradition entwickelt von sehr poetischen Sachen mit großen Melodien und fantastischen Bühnenbildern und viel Akrobatik. Diese Produktionen sind dort wahnsinnig erfolgreich, zum Teil auch international (Kananda, Spanien, Italien, Rußland, asiatischer Raum), aber das schwappt nicht zu uns rüber.


Beispiel Notre-Dame de Paris:


Oder Le Roi Soleil:








Die französischen Sachen bieten auch immer wunderbare Frauenrollen jenseits vom Popsopränchen mit Stupsnase.

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 30.12.2014, 16:47                                  +/-

Gebe ich Dir natürlich Recht, ich sehe das - wie oben ebenfalls geschrieben - als deutsches Phänomen an.
GB spielt in puncto Theater, Film und Musical in einer komplett anderen Liga und viele andere europäische Länder in puncto Film sowieso.
Es ist einfach dieses "Igittigitt, Unterhaltung", was in der BRD seit Hitler immer noch in den Knochen sitzt, es muss alles schwer sein und püschologisch und Pathos geht eh nicht. Und... wie gesagt: Ich fang da besser gar nicht erst an.
Wir müssen einfach wegkommen von diesem Nachkriegsdenken!!
Es muss für uns wieder normal sein, öffentlich die Liebe zu seinem Vaterland zum Ausdruck zu bri - - äh... Mooment.... ?????
grins


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Triskel
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BeitragVerfasst am: 30.12.2014, 17:45                                  +/-

Zitat:
Popsopränchen

Das liest sich verdammt schwierig!

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 04.01.2015, 16:21                                  +/-

Die Verfilmung von Jason Robert Browns Zwei-Personen-Musical "The last five years" hat Herbst 2014 bereits Premiere gefeiert.
Hier der Trailer:


Sieht nicht schlecht aus, haut aber auch nicht um.
Ich habe mir mal einen Clip angeschaut, einen Ausschnitt aus einem der Songs:



Es könnte gut sein, dass das, was auf der Bühne so phänomenal funktioniert, nämlich das zeitliche Gegeneinanderschalten von je einem Song aus dem Anfang der Beziehung von Jamie und einem aus dem Ende der Beziehung von Cathy, ein echter Hinkefuß des Filmes ist:
Es sind ja - bis auf die Nummer in der "Mitte" - alles echte Solosongs. Gefilmt ist es aber als Paargeschichte - der somit die Dynamik fehlt, die Duette auf der Leinwand absolut zu entfalten imstande sind. Zwei spielen, einer darf immer nur singen. Dass sie, wie im Trailer zu sehen, auch kurze (!) Dialoge oder Oneliner dazugeschaltet haben, ist natürlich zu begrüßen.
Ohne ganz ganz gaaanz viele eigene Ideen ist das Ding so nicht ins Laufen zu bringen. Und was man aus der Form des Musicals gemacht hat, ist natürlich durch den Trailer auch nicht zu klären - sie könnten es auch ins Chronologische gemanscht haben, das würde dann einen riesigen Reiz des Stückes ruinieren, weil das enorm viel Pathos und Drama hervorruft, ohne dass Pathos und Drama je ausgesungen, ausgespielt oder ausgesprochen werden müssten.
Hm.
Anna Kendrick wie immer fabelhaft.
Bei uns wird der eh nie anlaufen. Mal gucken, wo der herzubeziehen ist...


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Lothiriel
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BeitragVerfasst am: 14.01.2015, 19:48                                  +/-

Euseppus
Bei uns wird der eh nie anlaufen. Mal gucken, wo der herzubeziehen ist...


Sag Bescheid, wenn du ihn (gesehen) hast, mich würde der Film auch interessieren.

Jason Robert Brown ist aber ein gutes Stichwort:
Hier liegt seit einer Weile die Doppel-CD von Parade rum und ich werde heute Abend endlich genug Ruhe und Zeit haben, um mir das mal anzuhören.

Kurzfassung Inhalt aus der Wikipedia
The musical dramatizes the 1913 trial of Jewish factory manager Leo Frank, who was accused and convicted of raping and murdering a thirteen-year-old employee, Mary Phagan. The trial, sensationalized by the media, aroused antisemitic tensions in Atlanta and the U.S. state of Georgia. When Frank's death sentence was commuted to life in prison by the departing Governor of Georgia, John M. Slaton due to his detailed review of over 10,000 pages of testimony and possible problems with the trial, Leo Frank was transferred to a prison in Milledgeville, Georgia, where a lynching party seized and kidnapped him. Frank was taken to Phagan's hometown of Marietta, Georgia, and he was hanged from an oak tree. The events surrounding the investigation and trial led to two groups emerging: the revival of the defunct KKK and the birth of the Jewish Civil Rights organization, the Anti-Defamation League (ADL).


Scheint auch nicht unbedingt die leichteste Kost zu sein, weshalb ich eben Zeit zum konzentrierten Zuhören haben wollte. In den Hauptrollen dieser Aufnahme übrigens Lara Pulver (Irene Adler aus der BBC-Sherlock-Serie) und Bertie "Miss Trunchbull" Carvel.

Kennst du's zufällig?

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.01.2015, 19:53                                  +/-

Ne, ich kenne außer den Last five years nur noch Teile aus den Songs for a new world.
Parade kannte ich nur dem Titel nach, verblüfft mich jetzt, so einen krassen Inhalt dazu zu lesen...


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Lothiriel
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BeitragVerfasst am: 14.01.2015, 20:08                                  +/-

Ja, ne? Ich kannte nämlich auch nur den Namen, hätte es gefühlt irgendwo in die Kategorie "Nette kleine Geschichte für Sommerabende" einsortiert und saß dann ganz schön dumm in der Bar vom Donmar, als das Gespräch darauf kam, was denn eigentlich die letzten Musicals waren, die dort gespielt wurden…

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.01.2015, 20:25                                  +/-

Kennst Du eigentlich William Finn?
Komponist, textet selber, hat in den 90ern einen Tony bekommen für "Falsettos" (das ich aber nicht kenne). Ich habe vor schon einigen Jahren mal bei einigen Songs aus einem seiner Musicals repitiert, "A new brain", das ich ganz toll fand.
Finn hatte darin seine Prognose einer lebensgefährlichen Erkrankung verarbeitet und fing direkt nach seiner Entlassung aus der Klinik mit dem Schreiben an. (Der bekannte Hans-Dampf-in-allen-Gassen James Lapine ist an der Story beteiligt.)
Ist, glaube ich, ziemlich special interest, aber da bin ich bei Dir ja grad recht. grins


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Lothiriel
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BeitragVerfasst am: 14.01.2015, 20:36                                  +/-

Das ist dann wieder einer der Momente, in denen ich mich zu meinem furchtbar miesen Namensgedächtnis bekennen muss: Der Name ohne die beiden Stücke hätte mir nichts gesagt.

Die beiden Stücke kenne ich allerdings. Aber ja, ziemlich special interest. Braaaaaaaaaaaaaaaaain Dead. *sing*

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.01.2015, 20:46                                  +/-

Eat eat eat eat eat eat myself up alive! *jodel*


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Lothiriel
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BeitragVerfasst am: 15.01.2015, 12:01                                  +/-

Argh, Ohrwurm!

(Wie nerdig und special interest wird der Thread, wenn ich jetzt rummecker, daß die letzten beiden "eat" eigentlich ein "eating" sind?)

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Lothiriel
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BeitragVerfasst am: 25.01.2015, 12:26                                  +/-

So, Parade als Doppel-CD in der Donmar-Fassung…

Hat ein bißchen gedauert. Klugerweise haben sie eine Doppel-CD draus gemacht und so ziemlich alle Dialoge mit drauf. Und es liegt der komplette Text bei inkl. der paar Sätze, die bei der Aufnahme fehlen. Und es gibt eine Making-Of-DVD… Es sollte also eigentlich relativ leicht sein, dem Stück folgen zu können, ich habe trotzdem immer wieder auf Pause gedrückt, nachgeschlagen, wer denn jetzt nun wieder wer ist und munter nebenher gegooglet, weil der Verlauf des Gerichtsverfahrens und das Zustandekommen des Urteils/der Urteile so abstrus ist. Mit der Erkenntnis, daß man sich an diesem Fall ziemlich festlesen kann.

Die (wichtigsten) Charaktere:

Leo Frank - Wohlhabender Jude aus New York, hat studiert, ist Ingenieur, ihn verschlug es des Jobs wegen nach Atlanta. Hat so seine Probleme mit dem Süden und bleibt immer ein Fremder. Arbeitet in leitender Funktion in einer Bleistiftfabrik.

Lucille Frank - Leos Frau. Südstaatlerin. Ebenfalls Jüdin. Am Anfang des Stücks kommen Lucille und Leo miteinander aus, leben aber ziemlich nebeneinander her. Er ist relativ traditionsbewusst und stolz auf seine jüdische Herkunft, sie hingegen sieht sich eher als Georgia Girl und ihre jüdische Herkunft ist nichts, daß ihr Denken oder ihr Leben großartig bestimmt.

Mary Phagan - 13-jährige Fabrikarbeiterin, die ermordet aufgefunden wird im Keller der Bleistiftfabrik.

Zeugen:

Frankie Epps - Verehrer von Mary, ebenfalls 13. Keine Ahnung, warum der im Musical Frankie heißt, in echt hieß er George mit Vornamen.

Jim Conley - Hausmeister der Bleistiftfabrik. Farbiger.

Newt Lee - Nachtwächter der Bleistiftfabrik. Farbiger.

Iola Stover, Monteen, Essie - Drei Freundinnen und Kolleginnen von Mary Phagan.

Minnie McKnight - Haushälterin bei Franks.

Nina Formby - Puffmutter

Presse:

Britt Craig - Reporter für den Atlanta Georgian

Tom Watson - Editor für den Jeffersonian (sensationsgeile Regenbogenpresse). Macht ziemlich viel Lobbyarbeit für eine Verurteilung von Leo Frank.

Politik:

Govenor John Slaton - Der Gouverneur von Georgia, steht am Ende seiner Amtszeit.

Nathaniel Harris - Der zukünftige Gouverneur. Buddy von Editor Tom Watson.

Gesetz:

Hugh Dorsey - Der Ankläger

Judge Roan - Der Richter

Luther Z. Rosser - Der Verteidiger. Wird als "Good Ol' Southern Boy" beschrieben und war interessanterweise "Law Partner" von Governor Slaton.

Detektive JN Starnes - Polizist, der Leo Frank anfangs zur Befragung nach dem Fund von Mary Phagangs Leichte aus dem Bett klingelt

Officer Ivey - Polizist. Partner von Starnes.



Das Stück beginnt am Confederate Memorial Day 1913, man sieht (bzw. hört) die Parade, bekommt ein bißchen was von Leos Differenzen mit seiner Frau und dem Südstaatenlebensstil mit, man erlebt Mary auf der Fahrt in die Stadt und beim Flirten mit Epps und wird Zeuge der letzten belegten Gespräche: Mary erzählt Epps, daß sie noch zur Fabrik will, um ausstehenden Lohn einzuholen, dort trifft sie auf Leo Frank, der ihr das Geld auszahlt, dann schneidet die Szene ab. Weiter geht es nach dem Fund der Leiche durch Newt Lee und mit den Befragungen von Newt Lee und Leo Frank. Noch ist keiner von beiden des Mordes angeklagt, sie sind mehr der Startpunkt der Mordaufklärung und die ersten Verdächtigen, die man auftreiben konnte: Newt Lee, weil er die Leiche fand, und Leo Frank, weil er als Superintendant der Fabrik eh zu den Vorgängen befragt würde, und weil bei dieser Befragung rauskommt, daß er wohl der letzte (auffindbare) Mensch ist, der mit Mary sprach.

Jetzt kommen die anderen ins Spiel:
Britt Craig erfährt von der Story und wittert endlich eine Chance auf große Schlagzeilen und eine bessere Karriere als Reporter.
Governor Slaton will schnelle Resultate sehen und übt Druck auf den Ankläger Dorsey aus, er will einen der beiden Verdächtigen verurteilt sehen.

Dorsey, Starnes und Ivey befragen Newt Lee, der seine Unschuld beteuert, die drei anderen kommen nicht weiter und entscheiden sich aus Angst vor Rassenunruhen, daß der Weiße Leo Frank den besseren Angeklagten abgibt.

"hanging another Nigro ain't enough this time. We gotta do better." (Zitat aus dem Musical. Alle anderen Zitate hier stammen aus den Gerichtsunterlagen.)

Starnes und Ivey werden ausgesandt, um Augenzeugen zu finden, und Britt Craig startet in seiner Zeitung einen Feldzug gegen Leo Frank (Anspieltipp meinerseits auf der CD: Real Big News. Zynischerweise eine richtige Gute-Laune-Nummer). Mary bekommt ein sehr emotionales und öffentliches Begräbnis, die lokale Bevölkerung und Presse möchte "Gerechtigkeit" für das Mädchen sehen.

Dann beginnt der Gerichtsprozess, echtes Schmierentheater mit einer Menge Zeugen, die wahlweise bestochen oder erpresst wurden:
- Jim Conley wird von Dorsey erpresst. Conley ist ein (Ex-)Sträfling einer Chain Gang, der ein paar Monate vor Ende seiner Strafzeit entkommen konnte. Er bekommt die Wahl zwischen Freiheit und Vergessen dieser Strafe oder Anklage wegen seiner Flucht.
- Minnie: Wird ebenfalls von Dorsey unter Druck gesetzt.
- Die drei Mädels: Wurden von der Presse aufgestachelt.
- Nina Formby: Von der Polizei zur Aussage gezwungen. Leo Frank behauptet (ziemlich glaubhaft), sie nicht zu kennen.
- Epps: Will Blut sehen und Rache für Marys Tod.

Es kommt unter diesen Umständen natürlich zur Verurteilung von Leo Frank, seine Anwälte sind auch nicht so besonders geschickt und versuchen als Taktik, den Mord Jim Conley anzuhängen. Luther Rosser sagte wörtlich zur Jury: "Who is Conley? He is a dirty, filthy, black, drunken, lying, nigger." und Leo Frank selber gab in einem Statement die wunderbare Formulierung von sich: "perjured vaporizings of a black brute" und wie sowas denn gegen ihn vor Gericht verwendet werden könnte. Aua. So kurz nach dem Bürgerkrieg und dem Ende der Sklaverei wollen sich die Südstaatler natürlich nicht sowas anhängen lassen, schon überhaupt nicht von so einem reichen Juden aus dem Norden, der es jetzt den verarmten Südstaatlern mal so richtig reinreiben will, wie rückständig sie doch sind, und der Schuß geht so richtig nach hinten los. Sowas bringt in der Öffentlichkeit einfach keine Sympathiepunkte und die Stimmung ist völlig gegen Leo Frank. Das wiederum stört natürlich Leos Kontakte in New Yorks jüdischer Gemeinde, die sich mit ihm solidarisch erklären. Es geht in diesem Fall schon lange nicht mehr um Gerechtigkeit und Wahrheitsfindung, es ist zu einem Politikum geworden.

Governor Slaton läßt sich überreden, die Dokumente nochmal zu sichten (10 000 Seiten. Aber viele Beweisstücke sind abhanden gekommen und viele Spuren zerstört worden, bevor sie richtig dokumentiert werden konnten) und kommt zu dem Schluß, daß berechtigte Zweifel an der Schuld von Leo Frank bestehen und einige entlastende Beweise nicht beachtet wurden, bzw. daß einige der Zeugenaussagen keinen Sinn ergeben/widersprüchlich sind. Sein Vorgänger Brown warnt ihn: "In all frankness, if Your Excellence wishes to invoke lynch law in Georgia and destroy trial by jury, the way to do it is by retrying this case and reversing all the courts."

Slaton zögert, aber wenige Tage vor seiner Abdankung und einen Tag vor der geplanten Hinrichtung von Leo Frank wandelt er dessen Urteil in "lebenslänglich" um. Leo Frank wird mitten in der Nacht nach Milledgeville verlegt, weil man Angst vor einem Lynchmob hat, aber das verzögert nur: Man kann seinen Aufenthaltsort nicht auf Dauer geheimhalten, in der Nacht zum 17.08.1915 wird er aus dem Gefängnis entführt und bei Mary Phagans Heimatort Marietta erhängt.

Im Nachgang zu diesem Prozess kommt es zur Gründung der jüdischen Anti-Defamation League, außerdem wird in diesem Klima 1915 in Atlanta die zweite Inkarnation des Ku-Klux-Klans gegründet (das war die Variante des Klans mit den brennenden Kreuzen und den noch heute bekannten Kutten).


Phuh. Ich kann mir sehr gut erklären, warum das Stück gute Kritiken einsackte und die Tony Awards für die beste Musik und das beste Buch bekam: Das Stück ist sehrsehrsehr gut und Jason Robert Brown ist ja nun auch jemand, der gerade diese zwischenmenschlichen Dinge einfangen und auf den Punkt bringen kann, aber ich habe arge Zweifel, daß sich das als Broadwaystück eignet. Es ist großartig, um sich darin zu vergraben und hinterher Theorien zu spinnen, wer es denn nun war und warum und mein Gott, was ist in diesem Prozess alles schief gelaufen,… Aber wollen viele Leute sowas als Unterhaltungsprogramm sehen, wenn sie sich einen schönen Abend (wahrscheinlich sogar romantischer Natur) machen wollen? Ich sehe das Stück eher in einem kleineren Theater: Es ist kompliziert und anspruchsvoll, außer Leos Frau (und natürlich der toten Mary) gibt es keine Sympathieträger, wobei man schon so etwas wie Mitgefühl mit Leo empfinden kann, und richtig aufgeklärt wird auch nichts. Das Stück und die meisten Historiker lehnen in die Richtung, daß es Jim Conley war, Indizien und glaubhafte Zeugenaussagen sprechen gegen ihn, aber beweisen kann man es nicht. Am Ende bleibt man unbefriedigt zurück: Leo, der es ziemlich sicher nicht war, ist tot, seine Frau alleine und Gerechtigkeit für Mary Phagan sieht auch anders aus.
Das ist kein Entertainment für die Massen. Für kleine Theater ist das Stück aber personalmäßig zu groß.

Falls aber jemand mal reinhören möchte: Auf Youtube findet man mit den Begriffen "Parade Donmar" die komplette Doppel-CD zum durchhören.

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 25.01.2015, 13:40                                  +/-

Hab schon mal angefangen (News und das Finale) und habe so ziemlich genau das bekommen, was ich bei Browns Klangsprache so erwartet habe. Mag ich einfach sehr. Den dramaturgischen Bogen kriege ich so natürlich nicht mit, aber lernen tu ich mit jedem Click. Yes


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Lothiriel
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BeitragVerfasst am: 25.01.2015, 13:50                                  +/-

Nicht in Reihenfolge hören… Echt schlimm

Klick noch die folgenden Sachen an:
The picture show
There is a fountain / It don't make sense
Feel the rain fall

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 08.03.2015, 17:55                                  +/-

Am Broadway lief jüngst ein brandneues Musical an:
"Hamilton". Erzählt als Rap-Musical die Geschichte eines der Gründerväter der USA, Alexander Hamilton:



Writer und Composer ist Lin-Manuel Miranda, der auch die Hauptrolle übernimmt. Beim Googeln kam ich darauf, dass er derjenige war, der bei den Tony Awards 2011 verantwortlich war für NPHs Abschlussrap.
Das sah dann so aus, dass er und sein Pal während der gesamten Show Backstage saßen und alle gewonnenen Preise und alles, was sonst noch überraschend passierte, in diesen Rap zusammendichteten.
Sie kamen sich vor wie Sam Seabourn in "West Wing". grins



Kurz vor Schluss kam dann NPH vorbeigeschneit, ging das Ding durch - und dann, wohl mit Hilfe von Telepromptern, sah das, was rauskam, am Schluss dann so aus:



Es ist absolut irre, was die Amis im Showbereich für gestörte Profis sind. Ich komme aus dem Bewundern manchmal nicht raus.

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Lothiriel
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BeitragVerfasst am: 08.03.2015, 21:07                                  +/-

Irgendwie redet jeder gerade über Hamilton. Außer mir, ich bin da (noch) blissfully ignorant.

Hast du eigentlich mittlerweile den Last-5-Years-Film gesehen?

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