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Die Zukunft von Hollywood - Die neue Generation
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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 06.10.2005, 19:57                                  +/-

Heute: Darren Aronofsky


Dem Mainstream-Publikum ist Darren Aronofsky bisher kaum bekannt, und es ist fraglich, ob er je einer der großen Blockbuster-Macher wird; bei Kennern gilt er bereits als neuer Kubrick, aber auch das ist fraglich, die Stile unterscheiden sich einfach zu stark: Wo Kubrick eher der nüchterne, kühle, perfektionistische Analytiker ist, da zielt Aronofsky darauf ab, den Zuschauer zu treffen, durchs Hirn, in die Magengrube, in die Seele, in das Herz.

Darren Aronofsky ist in New York aufgewachsen, hat dort meines Wissens eine recht normale Kindheit gehabt, ab und zu U-Bahnen besprüht, später in Harvard studiert, nichts Besonderes also. Auf seine Kurzfilme sind ein paar Leute aufmerksam geworden, die ihm den ersten Spielfilm ermöglicht haben: PI - eine spottbillige Independent-Produktion, die gerade mal 60.000 Dollar gekostet hat, die aber mehrere Preise gewann, so unter anderem den Regie-Preis des Sundance-Filmfestivals. Über PI kann ich leider nicht sonderlich viel erzählen, er steht bei mir immer noch auf der Liste der Muss-ich-unbedingt-sehen-Filme.

Darum gehe ich nicht über Los und schnurstracks weiter zu seiner zweiten Regiearbeit "Requiem for a Dream" aus dem Jahre 2000 und mit einem Budget von 4,5 Millionen Dollar schon etwas teurer, aber immer noch klar in der Independent-Ecke anzusiedeln.

Wir haben einen Sieger!

"Requiem for a Dream" ist ein Drogenfilm und Drogenfilme gibt es derer nun wirklich viele - manche mit einem stark erhobenen Zeigefinger und brav moralisierend, andere bieten selber einen Rausch; man sollte meinen, das Genre hätte sämtliche Klischees durchexerziert, "Cold Turkeys" in allen Einstellungen abgehandelt, jede Droge verwertet, doch "Requiem for a Dream" ... ja, was ist eigentlich "Requiem for a Dream" ...? Ich hab den Film vor drei oder vier Jahren das erste Mal gesehen, völlig unverbereitet, ich hatte noch nie von dem Film gehört, kannte auch keinen der Darsteller, und ich muss sagen, dass ich wenige Filme kenne, die ihre Zuschauer so dermaßen packen (der filmwissenschaftliche Teil in mir hat dann dafür gesorgt, dass ich ihn mir am gleichen Abend noch ein zweites Mal angeschaut habe, einfach um ihn besser sezieren zu können zwinkern )

Hier unten sehen wir zwei der Hauptfiguren: Harry und Sara Goldfarb, Mutter und Sohn:

Der Sohn hat gerade mit gestrecktem Heroin eine hübsche Summe Geld gemacht und nimmt das zum Anlass der Mutter einen neuen Fernseher zu schenken. Die Mutter nimmt Appetitzügler, um bald wieder in ein altes Kleid zu passen, das sie jugendlicher machen soll. Die Appetitzügler wirken aufputschend, die Mutter knirscht mit den Zähnen. Der Sohn ist entsetzt, fragt ob sie Speed nimmt. Ein Dealer hält eine Moralpredigt, ein Opfer rechtfertigt sich. Dies ist der Punkt, an dem das Leben der Protagonisten wegzurutschen droht, noch ist alles in Ordnung, aber so kann es nicht weitergehen, bald schon ist Sommer und dann kommt der Herbst. Die Kamera fängt die Szene ruhig ein, nimmt sich Zeit für den Dialog und die Charaktere, sie ist einer der wenigen langsamen Momente des Films.

Bei "Requiem for a dream" ist der Name Programm, es gibt nur wenige Titel, die so passend die Handlung umschreiben. Vier Hauptdarsteller. Vier Träume, von denen am Ende nichts bleibt. Harry Goldfarb und Tyrone, der Kumpel, träumen vom Reichtum, der mit Dorgenverkäufen zu holen ist, scheitern aber an ihrer eigenen Sucht. Marion Silver, die Freundin, träumt davon, Modedesignerin zu werden und von einer eigenen Kollektion, verliert sich aber im Kokain, der ihr den kreativen Input bringt. Sara Goldfarb, die Mutter, träumt von Anerkennung, die ihr ein Auftritt in einer Fernsehshow bringen soll und scheitert am Eskapismus der Medienwelt, deren Schönheitsvorstellungen sie nicht erfüllen kann.

Das klingt schwarz, ist aber schwärzer. Arronofsky nimmt diese Episoden, schneidet sie zusammen, jagt sie durch einen cienastischen Strudel dem dunklen Untergang entgegen, und er macht das ganz virtuos. Er verwendet schnelle Schnitte, was in den meisten Filmen nerven mag, hier aber durchaus Sinn macht: Das Erwärmen des Heroins, der Schuss in den Oberarm, der Griff zur Fernbedienung, alles ist ritualisiert, funktioniert mechanisch. Er verwendet Split-Screens, um Distanzen herauszukristallisieren. Er verwendet Zeitraffer, verfremdete Soundeffekte, Handkamera und visualisiert gekonnt Trugbilder und Wahnvorstellungen. Er verwendet eine neue Kameratechnik, indem er seinen Schauspielern eine Steady-Cam auf die Brust bindet und sie sich selber filmen lässt. Das erzeugt eine sehr surreale subjektive Sicht auf die Protagonisten.

Neben der Kamera und dem Schnitt sollte auch noch der Soundtrack vom Kronos-Quartett erwähnt werden - die Streicherklänge legen eine ganz eigene Atmosphäre unter die Bilder. Und natürlich die Schauspieler, die allesamt eher aus der B-Liga kommen, hier allerdings spielen, als ob es um ihr Leben ginge. Jennifer Connelly hätte für diesen Film den Oscar verdient, nicht für "A beautiful mind". Jared Leto und Marlon Wayans spielen sehr gut. Aber besonders erwähnt werden muss Ellen Burstyn als Sara Goldfarb, die hier völlig aufs Ganze geht, bis zur völligen Erschöpfung spielt und völlig in ihrer Rolle aufgeht - dabei zeigt sie einen Mut zur Hässlichkeit, der in Hollywood Seltenheitswert hat. Sie war für diese Rolle völlig zu Recht für den Oscar nominiert, hat den Glatzkopf aber Julia Roberts überlassen müssen. Julia Roberts! Das muss man sich mal vorstellen. Ich kann die Academy nicht mehr ernstnehmen.

Nachdem man "Requiem for a dream" gesehen hat, sollte man sich unbedingt einen fröhlichen Film vornehmen, sozusagen als Antipode, damit man schnell daran erinnert wird, dass das Leben auch hübsche Seiten hat. Heidi fällt mir ein. Oder "Die fabelhafte Welt der Amelie".

"Requiem for a dream" will verstören. Ich kenne keinen Film, der das so gut schafft.



Zuletzt bearbeitet von Ramujan am 07.10.2005, 12:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 06.10.2005, 20:00                                  +/-

Ich könnte noch viel mehr schreiben, vielleicht auch noch etwas auf die Kritik eingehen, die sich Darren Aronofsky gefallen lassen muss. Ich werde das auch noch nachholen, muss jetzt aber erst mal weg.

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parasite



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BeitragVerfasst am: 07.10.2005, 12:29                                  +/-

Ich hatte "Requiem for a Dream" damals in einem Programmkino gesehen und hatte den Plan danach noch auf eine Party zu gehen. Natürlich war der Abend nach dem Film erstmal im Eimer und dennoch war ich dem Film und seinen Machern gerade für die Wucht der cineastischen Impression durchaus dankbar. So ein Film gehört auf den Lehrplan in den Schulen!
"Pi" hab ich auf DVD und in diesem Erstlingswerk findet man auch schon viele von Aronofskies später perfektionierten Stilmittel wieder, auch wenn der Gesamteindruck kammerspielartiger wirkt. So wird der Medikamentenkonsum des Protagonisten z.b. bereits in diesen wiederkehrenden, maschinellen Schnittfolgen gezeigt.
Ich bin Aronofsky durchaus dankbar und bewundere ihn auch für sein bisheriges Werk, allerdings bin ich sehr skeptisch was seine zukünftige Innovationskraft betrifft. Aus 2 Filmen lässt sich eben noch nicht viel sagen. Was seinen Stil auszeichnet, hat er - finde ich - in "Requiem for a Dream" bereits zur Perfektion gebracht, wobei die Thematik des Drogenkonsums und der Abhängigkeit ihm natürlich gut zuspielen; ich wüsste nicht wie eine Darstellung intensiver, wirkungsvoller, besser hätte sein können, als durch Aranofskies Methoden. Womit sich auch gleich meine Befürchtung anschliesst: Könnte es nicht sein, dass "Requiem for a Dream" bestmöglich Kombination aller Komponenten war (was Themawahl und Methoden des Regisseurs betrifft)? Ist eine Steigerung überhaupt noch zu erwarten? Müsste Aranofsky sich künstlerisch nicht zumindest teilweise neu erfinden, um den Innovationsgrad halten zu können?
Da bleibt mir nur auf seinen nächsten Film zu warten.

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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 07.10.2005, 13:44                                  +/-

Wenn er einen Stil derart perfektionieren konnte, dann steckt genug "Schöpferkraft" in ihm, auch mit verschiedenen Stoffen umgehen zu können.

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Mond



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BeitragVerfasst am: 07.10.2005, 13:49                                  +/-

Ramujan
Neben der Kamera und dem Schnitt sollte auch noch der Soundtrack vom Kronos-Quartett erwähnt werden - die Streicherklänge legen eine ganz eigene Atmosphäre unter die Bilder.


Meinst du das hier? hähö
Eins meiner Lieblingslieder. Spitze

Mond


_________________
The Art of Happiness
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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 07.10.2005, 18:23                                  +/-

Aus einer Amazon-Rezension:
Zitat:
Es ist hinlänglich bekannt, dass die letzten 15 Minuten von REQUIEM FOR A DREAM mit Abstand das Wiederlichste sind, was jemals auf Film gebannt wurde. Für viele Jugendliche wird leider genau das ein Anreiz sein, sich diesen Film anzuschauen. Eine Freigabe ab 16 Jahren ist in diesem Zusammenhang ein Skandal, denn die meisten Jugendlichen werden diesen Film überhaupt noch nicht verarbeiten, geschweige denn auch nur ansatzweise als das begreifen können, was er tatsächlich ist: stilistische Onanie ohne jegliche Substanz. Nur wer krankhaft masochistisch und voyeuristisch veranlagt ist wird an diesem Machwerk seine zweifelhafte Freude haben. Geistig gesunde Menschen und künstlerisch intressierte Filmfreunde werden sich diesen Film freiweillig bestimmt kein zweites Mal antun.

5 von 280 Personen fanden diese Rezension hilfreich.

So kann man es natürlich auch sehen. Da war wohl jemand völlig entsetzt, was für eine Wirkung Film haben kann und hat sich den Schock von der Seele geschrieben.

Was "Requiem for a Dream" auch manchmal vorgeworfen wird ist Manipulation - und dass er eindeutig Stellung gegen Drogen bezieht. Den letzten Punkt halte ich für lächerlich, Aronofsy hat eben ausdrücklich keinen Film drehen wollen, in dem Drogenkonsum als besonders cool dargestellt wird und er hat auch keine intellektuelll verbrämte Debatte über das Thema abliefern wollen. Ihm geht es darum, den Zuschauer auf den Trip mitzunehmen und das gelingt ihm wie wohl niemandem zuvor. Aronofsky manipuliert, aber das hat Kino schon immer getan, dafür bezahlt der Zuschauer Eintritt. Aronofsky treibt das Spiel lediglich auf eine verängstigende Spitze.

Edit:
Zitat:
Meinst du das hier?

Ich kann hier gerade keine Musik am PC hören, kann die Frage also leider nicht beantworten.



Zuletzt bearbeitet von Ramujan am 07.10.2005, 18:57, insgesamt einmal bearbeitet
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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 07.10.2005, 18:50                                  +/-

Zitat:
Ich bin Aronofsky durchaus dankbar und bewundere ihn auch für sein bisheriges Werk, allerdings bin ich sehr skeptisch was seine zukünftige Innovationskraft betrifft.

Sein dritter Film "The Fountain" kommt im nächsten Jahr ins Kino und behandelt ein ganz anderes Thema: Es geht um eine Liebesgeschichte, die sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt, die zu Zeiten der spanischen Eroberungskriege anfängt, in der Gegenwart ihren Lauf nimmt und in der Zukunft endet.

Ursprünglich sollte der Film schon vor drei Jahren gedreht werden, damals mit Brad Pitt und Cate Blanchett in der Hauptrolle. Aronofsky und Pitt waren gute Kumpels, die Vorbereitungen liefen, in Australien hatte man die ersten Kulissen hochgezimmert. Dann hat Pitt plötzlich abgesagt, angeblich, weil ihm das Drehbuch zu komplex erschien, in Wahrheit wollte er aber wohl lieber in der etwas zu teuer geratenen TV-Produktion Troja mitspielen, Achilles schien ihm sicherlich lukrativer (schlechter Scherz am Rande: seine Achillesferse war die Gage Gewalt ist keine Lösung ), als mit einem kreativen Querkopf zusammenzuarbeiten. Eine andere Version besagt, dass seine damalige Frau Jennifer Aniston sich über den Vollbart brüskiert hätte, den Pitt sich für die Rolle hatte wachsen lassen müssen.

Wie auch immer, das Projekt lag auf Eis; das Studio Warner Brothers hatte zwar bereits ein paar Millionen in den Film gesteckt und Cate Blanchett musste auch ausbezahlt werden, aber man war nicht bereit, ohne einen bekannten Hauptdarsteller grünes Licht zu geben.

Zwei Jahre später ist dann Hugh Jackman gekommen und wollte unbedingt die Rolle spielen, die Brad Pitt abgelehnt hatte. Warner Brothers hat dem Projekt eine zweite Chance eingeräumt, allerdings etwas widerwillig und nicht ohne zuvor das Budget reichlich einzustampfen: aus den vorher veranschlagten siebzig Millionen sind knapp fünfunddreißig Millionen Dollar geworden, also sah sich Aronofsky gezwungen, das Drehbuch noch einmal ordentlich zu bearbeiten, was, wie er sagt, der Geschichte nur genützt und nicht geschadet hätte. Gedreht hat man schließlich in Kanada, Blanchetts Rolle hat Rachel Weisz übernommen.


The Fountain ist jedenfalls der Film, auf den ich mich derzeit am meisten freue. Genaugenommen ist es der einzige Film, auf den ich mich derzeit freue. Die Geschichte klingt interessant, bizarr und herrlich unkonventionell. Das wird der wichtigste, beste, tollste Film des nächsten Jahres.

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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 07.10.2005, 19:53                                  +/-

Hört sich gut an...

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parasite



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BeitragVerfasst am: 08.10.2005, 13:31                                  +/-

Jau.
Danke für die Infos.

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 08.10.2005, 16:33                                  +/-

Zitat:
Dem Mainstream-Publikum ist Darren Aronofsky bisher kaum bekannt

Scheiße.

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Morgi



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BeitragVerfasst am: 08.10.2005, 18:21                                  +/-

"Requiem for a dream" hat mir phantastisch gefallen, aber ich konnte darin nicht mal die Spur eines Antidrogenfilms sehen. Ich empfinde es sogar fast als Beleidigung für den Regisseur, ihm eine so plumpe Absicht zu unterstellen.

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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 10.10.2005, 13:40                                  +/-

Wenn du damit meinst, dass "Requiem for a Dream" keinen moralischen Zeigefinger hebt, dann hast du sicherlich recht. Aronofsky schafft es aber, Drogenkonsum dermaßen plastisch darzustellen, dass viele Menschen sich noch Tage, nachdem sie den Film gesehen haben, kaum trauen, sich auch nur eine Zigarette anzuzünden.

So ähnlich wie beim "Weißen Hai", nach dessen Anschauen sich viele Leute kaum getraut haben, in eine Badewanne zu steigen.

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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 10.10.2005, 21:55                                  +/-

Kennt ihr so einen alten Film, wo eine grüne Riesenkrake ein Schiff zerlegt? Vor zehn Jahren oder so gabs doch auf RTL einmal im Jahr einen Tag, an dem nur Dinosaurierfilme und entsprechender Zeichentrick gesendet wurden! Darunter kam auch dieser Film. Ich hatte danach jahrelang Angst, dass Krakententakel aus den großen runden Seitenlampen im tiefen Hallenbad kommen würden, wo ich doch im Verein schwamm.
Okay, genug davon.

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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 11.11.2005, 18:42                                  +/-

Darüber wird sich Brad Pitt hoffentlich ärgern.

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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 11.11.2005, 21:06                                  +/-

Wirklich ein Film, auf den man sich freuen kann.

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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 13.11.2005, 00:43                                  +/-

Ich hoffe nur, dass die Vergangenheit und die Zukunft an Spielzeit nicht massiv hinter die Gegenwart gestellt werden. zwinkern Das ist der einzige Bedenken, den ich hab. Denn ich muss zugeben, andere Zeitalter sind für mich gerne ein Hauptreiz. Dass dabei (offen-scheinbar?) nicht viel Wert auf "Realismus" gelegt wird, finde ich sogar durchaus fein.
Die Bilder umgibt jedenfalls eine interessante und ungewohnte Aura.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 13.11.2005, 14:55                                  +/-

Ich sehe da leider gar nichts. Traurig


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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 13.11.2005, 15:09                                  +/-

Ich auch nicht. grins

Nein, läuft hier eigentlich tadellos. Geschockt
Ach, im DAF haben sie sich darüber unterhalten, dass man mit neueren Quicktime-Versionen auf vielen Systemen keine Trailer mehr auf der Apple-Seite anschauen kann. Vielleicht musst du eine ältere Version draufmachen. Seltsam.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 13.11.2005, 15:34                                  +/-

Schmendrick
Ich auch nicht. grins

Das habe ich tatsächlich zuerst vermutet. grins

Aber das mit Quicktime is ja wohl für'n Arsch. Dabei habe ich nichtmal die aktuellste Version, auf der Seite von Apple wurde mir sogar gesagt, dass ich mir jetzt die neueste herunterladen sollte. hmmmm


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 03.07.2006, 08:58                                  +/-

Triskel und ich haben gestern "Requiem for a dream" gesehen. Fürchterlich deprimierender, niederschlagender Film. Selten so etwas eindringliches gesehen. Stellt jeden Horrorfilm in den Schatten.

Morgi
"Requiem for a dream" hat mir phantastisch gefallen, aber ich konnte darin nicht mal die Spur eines Antidrogenfilms sehen. Ich empfinde es sogar fast als Beleidigung für den Regisseur, ihm eine so plumpe Absicht zu unterstellen.

Der Film ist sogar der beste Antidrogenfilm, den ich je gesehen habe. Ich kann mir nicht eine einzige Person vorstellen, die nach Konsum dieses Films freudig zu irgendeinem Stimulans greifen würde. Das würde höchstens mit massiver Verdrängung funktionieren. Es ist doch völlig irrelevant, ob Aronofsky irgendeine Moral transportieren wollte oder nicht. Sie ist in jedem Fall da: Drogen sind ein Abgrund, aus dem es keine Rettung mehr gibt, wenn man einmal drin steckt. Aber klar, dass dem Kokain-Sympathisanten Morgi das nicht schmecken will. Mit den Augen rollen


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Akt



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BeitragVerfasst am: 03.07.2006, 10:10                                  +/-

Ramujan

Sein dritter Film "The Fountain" kommt im nächsten Jahr ins Kino und behandelt ein ganz anderes Thema: Es geht um eine Liebesgeschichte, die sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt, die zu Zeiten der spanischen Eroberungskriege anfängt, in der Gegenwart ihren Lauf nimmt und in der Zukunft endet.



The Timetraveller´s Wife? Also nach dem Buch?


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And she will look upon him with forgiveness... and everybody will forgive and love. And he will be loved.
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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 03.07.2006, 11:05                                  +/-

Nein, ist keine Literaturverfilmung. Aronofsky hat das Drehbuch eigenständig verfasst.

The Timetraveller's Wife soll aber, glaub ich, auch verfilmt werden.

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