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Erinti



Beiträge: 4478
Wörter pro Beitrag: 44

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BeitragVerfasst am: 05.01.2006, 19:51                                  +/-

Elric von Melniboné[/spontan]

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Ramujan



Beiträge: 6284
Wörter pro Beitrag: 44
Wohnort: Böggelte bei Meppen
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BeitragVerfasst am: 05.01.2006, 20:33                                  +/-

Sollen das Empfehlungen sein oder wollt ihr diese Bücher lesen und würdet an einer Leserunde teilnehmen?

Wetterhexe
Koennen auch mehrere Leserunden gleichzeitig laufen?


Natürlich können auch mehrere Runden gleichzeitig laufen. Ist hier schließlich keine Diktatur: Wenn du ein Buch zusammen mit einem anderen User lesen möchtest, kannst du einen Thread aufmachen, in dem ihr das Werk dann diskutiert. Du kannst natürlich auch ein Buch alleine lesen und dabei ab und an mal Kommentare in das Forum schreiben - allerdings ist das jetzt nicht so interessant.

Ich sehe den Sinn eines Lesezirkels auch darin, dass hier vermehrt Diskussionen stattfinden. Bei Filmen ist das einfacher: Diskssussionen entstehen hier meistens über Filme, die gerade im Kino laufen oder die ein Fernsehsender für die Ausstrahlung über den Äther geschickt hat. Buchtitel bleiben meistens über einen längeren Zeitraum "aktuell", es gibt nicht diesen zeitlichen Anreiz, ein Buch bei Erscheinen sofort lesen zu müssen; Bücher, um die es einen Hype gibt, haben hier dann ja auch oft ihren eigenen Thread.

Wo war ich stehengeblieben? Ach, ja: Ich lese bei jedem Buch mit, das nicht allzu intellektuel verschwurbelt ist (auf Jelinek hab ich mal so gar keinen Nerv) und das so ca. bis 300 Seiten hat; für mehr reicht meine Zeit gerade nicht und ich will nicht schon wieder ein dickes Buch anfangen, das ich nicht zu Ende lese.

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Celebrian
Katen-Löwin


Beiträge: 5280
Wörter pro Beitrag: 68

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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 15:01                                  +/-

Ich will übrigens "Pnin" keineswegs abwürgen oder auch nur schlechtmachen - es ist auf jeden Fall ein lesenswertes Buch, ich habe mich keine Minute gelangweilt und den feinen Humor sehr genossen. Aber Nabokov ist einfach nicht mein Autor, daher wohl das "ganz nett". Mir geht es mit ihm ähnlich wie mit G. Grass: die Schreibe ist zwar einfach klasse, aber die Bücher, hm, sagen wir, sie verändern mein Leben nicht.

Noch ein Vorschlag meinerseits: "Ein springender Brunnen" von Martin Walser.

Zwei Deutschlehrerklassiker, zu denen ich mich bislang nie aufraffen konnte (und zu denen wahrscheinlich auch sonst keiner Lust hat *g*): Lenz' "Deutschstunde" und Horvaths "Jugend ohne Gott".

Zwei echte Klassiker, deren Story zwar jeder kennt, aber wer hat das Buch in Originallänge gelesen?: Scotts "Ivanhoe" und Defoes "Robinson Crusoe".


Wann wollen wir abstimmen? Wollen wir überhaupt noch? Falls ja, würde ich sagen, wir legen fest, bis wann man noch Vorschläge machen kann, dann nennt jeder die Bücher, bei denen er dabei wäre. Zur Not gibt's ein Stechen zwischen den Siegerbüchern. *sichfragendumschau*

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Triskel
Dressed-Pugly


Beiträge: 19898
Wörter pro Beitrag: 22

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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 16:03                                  +/-

Ich würde auch gerne mitlesen, allerdings werde ich das nur bei Büchern in deutscher Sprache tun. Falls ein englischsprachiges Werk ausgesucht wird, hab ich dann eben Pech gehabt. Ansonsten bin ich offen was die Buchwahl angeht.

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Ramujan



Beiträge: 6284
Wörter pro Beitrag: 44
Wohnort: Böggelte bei Meppen
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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 16:33                                  +/-

Celebrian
Mir geht es mit ihm ähnlich wie mit G. Grass: die Schreibe ist zwar einfach klasse, aber die Bücher, hm, sagen wir, sie verändern mein Leben nicht.

Das ist schon ein sehr hartes Kriterium, das du da ansetzt. Ich glaube, das Leben zu "verändern", das schaffen wirklich nur ganz wenige Bücher.

Hier noch einmal die Liste:
Lolita (Nabokov)
A Song of Ice & Fire, Band 7 (Martin)
Pnin (Nabokov)
Finnegan Wake (Joyce)
Ensel und Krete (Moers)
Früchte des Zorns (Steinbeck)
Ulysses (Joyce)
Ein springender Brunnen (Walser)
Deutschstunde (Lenz)
Jugend ohne Gott (Horvath)
Ivanhoe (Scott)
Robinson Crusoe (Dafoe)


Deutschlehrerklassiker interessieren mich nicht sonderlich. Dann schon lieber Crusoe oder Ivanhoe.

Zitat:
Ich würde auch gerne mitlesen, allerdings werde ich das nur bei Büchern in deutscher Sprache tun. Falls ein englischsprachiges Werk ausgesucht wird, hab ich dann eben Pech gehabt. Ansonsten bin ich offen was die Buchwahl angeht.

Naja, für die meisten englischsprachigen Bücher auf der Liste gibt es deutschsprachige Übersetzungen, daran sollte es also nicht scheitern

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Helcaraxe



Beiträge: 15839
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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 16:47                                  +/-

Ich hätte schon Lust auf Pnin, so ist es nicht. Es wurde mir von jemandem anempfohlen, auf dessen Urteil normalerweise Verlass ist. Über diese Quelle bin ich übrigens auch zu Gormenghast gekommen. (Hallo Lothiriel! Hallo-)

Pnin ist - dem Vernehmen nach - sehr witzig, geistreich, weder zu lang noch zu kompliziert und auch nicht so bekannt, dass jeder gleich desinteressiert abwinkt, weil er es schon längst mal im Schulunterricht gelesen hat. Es würde sich also auch gut zum webloggen eignen. Demgegenüber steht natürlich Celebrians wenig enthusiastisches Urteil, aber das muss ja nichts heißen. zwinkern

Dem Vorschlag Finnegans Wake fehlte es an Ernsthaftigkeit, wie ihr hoffentlich bemerkt habt! Smilie

Crusoe habe ich als Kind mehrmals gelesen, ja verschlungen. Ivanhoe nur einmal, war eigentlich ganz okay, mehr aber auch nicht. Tja, und Lenz' Deutschstunde haben wir in der Schule durchgenommen. Mit Aufsatz und allem drum und dran. Geschockt


Edit: Hier noch einmal die vollständige Liste:

Lolita (Nabokov)
A Song of Ice & Fire, Band 7 (Martin)
Pnin (Nabokov)
Finnegan Wake (Joyce)
Ensel und Krete (Moers)
Früchte des Zorns (Steinbeck)
Ulysses (Joyce)
Ein springender Brunnen (Walser)
Deutschstunde (Lenz)
Jugend ohne Gott (Horvath)
Ivanhoe (Scott)
Robinson Crusoe (Dafoe)
The Seven Pillars of Wisdom (T.E. Lawrence)
Elric von Melniboné (Scheint eine Endlos-Fantasysaga zu sein. Hmpf.)


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Zuletzt bearbeitet von Helcaraxe am 08.01.2006, 16:51, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Celebrian
Katen-Löwin


Beiträge: 5280
Wörter pro Beitrag: 68

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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 16:48                                  +/-

Ramujan
Celebrian
Mir geht es mit ihm ähnlich wie mit G. Grass: die Schreibe ist zwar einfach klasse, aber die Bücher, hm, sagen wir, sie verändern mein Leben nicht.

Das ist schon ein sehr hartes Kriterium, das du da ansetzt. Ich glaube, das Leben zu "verändern", das schaffen wirklich nur ganz wenige Bücher.


War nicht so furchtbar wörtlich gemeint, das Rumgedruckse sollte darauf hinweisen. Smilie

Danke fürs Listenposten! Was ist mit den Nebeln von Avalon (Loth), den Seven pillars of wisdom (Alex) und dem Elric von Melniboné (Erinti) - Ihr drei, waren das "Ich-mach-mit"-Vorschläge oder nur so in die Runde geworfene Titel?

Ich finde auch, daß ein englisches Buch kein Hinderungsgrund sein sollte - vielleicht ist es sogar gerade interessant, ein Buch in zwei Sprachfassungen zu lesen.

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Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 17:07                                  +/-

Helcaraxe
Über diese Quelle bin ich übrigens auch zu Gormenghast gekommen. (Hallo Lothiriel! Hallo-)


*schäm* Mir ist vor kurzem mal wieder die DVD in die Hände gefallen und ich habe nochmal angefangen, das Buch zu lesen. Es ist auch nicht schlecht, im Gegenteil, ich kann das aber immer nur lesen, wenn ich viel Zeit habe und wirklich im Buch versinken kann, und daran hindert mich meine Umwelt zu oft. Aber wir könnten es auf die Liste setzen und ihr helft mir, das zu lesen.

Die Nebel von Avalon waren ursprünglich als Witz genannt, aber im Nachhinein erscheint es mir überhaupt nicht so abstrus als Wahl, es würde völlig entgegengesetzte Standpunkte garantieren, nicht die schlechteste Ausgangslage für eine Diskussion. Und man bekommt's in jeder Bücherei zum Ausleihen.

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Erinti



Beiträge: 4478
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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 17:13                                  +/-

Celebrian
Ihr drei, waren das "Ich-mach-mit"-Vorschläge oder nur so in die Runde geworfene Titel?

Eigentlich nur so ein in die Runde geworfener Titel, allerdings würde ich doch gerne mitmachen, sollte mir der ausgewählte Titel zusagen. Yes

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Celebrian
Katen-Löwin


Beiträge: 5280
Wörter pro Beitrag: 68

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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 17:21                                  +/-

Helcaraxe

Dem Vorschlag Finnegans Wake fehlte es an Ernsthaftigkeit, wie ihr hoffentlich bemerkt habt! Smilie


Äh... nein. Verlegen Ich habe im Bekanntenkreis zwei gegensätzliche Stimmen dazu gehört, nämlich "saukompliziert, Finger weg" und "spannend und vergnüglich zu lesen" oder so ähnlich. ????? Hätte ich mir so in einer Runde schon ganz interessant vorgestellt.

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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 17:29                                  +/-

Je nach Buch wuerde ich auch mitlesen. Liegt die Einigung noch fern? *zwinker*

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Alex



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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 18:28                                  +/-

Bei manchen Büchern würde ich versuchen, mitzulesen, bei anderen nicht.

Seven Pillars of Wisdom war ernstgemeint, zumal man den Text der 1926er Ausgabe beim australischen Gutenberg-Projekt als e-Text herunterladen kann, weil die Ausgabe aus juristischen Gründen in Australien nicht mehr dem Urheberrecht unterliegt. Am Bildschirm lesen ist zwar anstrengender, dafür kostenlos.

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Helcaraxe



Beiträge: 15839
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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 18:55                                  +/-

Ist das nicht ein Riesenwälzer? Ich habe es mir nämlich zur Angewohntheit gemacht, nur noch Bücher unter 500 Seiten zu lesen. Andererseits - nachdem ich endlich die Langfassung zum ersten Mal komplett gesehen habe, bin ich natürlich angefixt. Hm.


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 19:12                                  +/-

Helcaraxe
Elric von Melniboné (Scheint eine Endlos-Fantasysaga zu sein. Hmpf.)[/b]

Relevant sind nur die 6 Urteile, alles, was danach kommt, ist Kappes.
Allerdings sind 1000 Seiten nicht ganz so günstig für ein Leseprojekt. ????? Das kann also weg von der Liste.


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Alex



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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 20:17                                  +/-

Helcaraxe
Ist das nicht ein Riesenwälzer?

Ja, allerdings. Meine reichlich zerlesene Penguin-Ausgabe, die ich mir 1983 angeschafft und an der ich mindestens ein Jahr gelesen habe, hat 701 ziemlich klein bedruckte Seiten. Wohlgemerkt, das ist der Nachdruck der 1926er "Subscriber's Edition", die im Vergleich mit dem sogenannten Oxford-Text von 1922 um 25% gekürzt ist. Dann gibt es noch eine gekürzte Version der gekürzten Version, die unter dem Titel "Revolt in the Desert" auf den allgemeinen Markt kam.

[Bibliographische Anmerkung: Die 1926er Auflage ist in nur 200 Exemplaren gedruckt worden, jedes mit einem anderen, individuell gefertigten Einband. So ein Exemplar erzielt heute Preise um 100.000 US-Dollar. Von dem privat gedruckten Oxford-Text existieren 8 Exemplare mit Lawrences handschriftlichen Anmerkungen; das letzte Exemplar, das 2001 auf eine Auktion kam, erzielte fast 1 Million US-Dollar. Als Kontrast: Der perfektionistische Lawrence hatte in die 1926er Auflage so viel investiert, daß er 1927 fast bankrott war.]

Helcaraxe
Ich habe es mir nämlich zur Angewohntheit gemacht, nur noch Bücher unter 500 Seiten zu lesen.

Das heißt, du würdest auch den Herrn der Ringe nicht mehr lesen? zwinkern

Helcaraxe
Andererseits - nachdem ich endlich die Langfassung zum ersten Mal komplett gesehen habe, bin ich natürlich angefixt. Hm.

Naja, es ist schon richtig; um das zu lesen, sollte man sich sehr für diese Zeit oder für den Autor oder für arabische Geschichte interessieren. Das Buch ist bei weitem nicht so temporeich wie der Film.

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 21:56                                  +/-

Alex
Das heißt, du würdest auch den Herrn der Ringe nicht mehr lesen? zwinkern

Ach Gott, "Der Herr der Ringe", das war ja sonnenklar, dass der jetzt kommt. ugly
Konsequent durchhalten werde ich es wohl nicht, ich geb's ja zu. Allein schon weil ich mir von Ramujan "Das Lied von Eis und Feuer" hab aufschwatzen lassen. Tatsächlich habe ich die HdR-Bücher seit einigen Jahren nicht mehr in der Hand gehabt - also kein Vergleich zu früher, als ich es absolut auf die Spitze getrieben und sie mindestens einmal jährlich gelesen habe. Auch durch die Filme bin ich momentan noch so übersättigt von Tolkien, dass es dabei erstmal bleiben wird.
Wenn ich die zuletzt von mir gelesenen Bücher Revue passieren lasse, die ich gut fand, dann waren das fast allesamt deutlich kürzere Werke. Mal sehen, was war denn dabei? Kurzgeschichten von Stanislaw Lem, eins der Hornblower-Bücher, "Die Vermessung der Welt", "Das Glasperlenspiel" (muss ich noch zu Ende lesen), "Der letzte Tag der Schöpfung"... es gibt eigentlich extrem selten Bücher, die einen größeren Seitenumfang rechtfertigen. Die meisten Romane sind zu lang! Ist euch eigentlich klar, dass wir nur etwa drei- bis viertausend Bücher in unserem Leben lesen können? Und das bei sehr optimistischer Schätzung!

Zitat:
Naja, es ist schon richtig; um das zu lesen, sollte man sich sehr für diese Zeit oder für den Autor oder für arabische Geschichte interessieren. Das Buch ist bei weitem nicht so temporeich wie der Film.

Für Zeit und Autor interessiere ich mich schon. Über arabische Geschichte weiß ich einfach zu wenig, eigentlich nichts, aber vielleicht ist das gar kein Hinderungsgrund?


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Éomunds Tochter



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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 22:17                                  +/-

Komisch, mich reizen Bücher eher, wenn sie ordentlich was zu bieten haben. Entweder ich mag das Buch, oder ich mag es nicht. Dann breche ich meist rasch ab. Und wenn ich es mag, dann soll es gefälligst nicht nach ein paar hundert Seiten aufhören. Die perfekte Länge ist in etwa die von Otherland. Damit hält man sich ne Weile über Wasser.

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Ramujan



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Wohnort: Böggelte bei Meppen
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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 22:21                                  +/-

Ich denke auch, dass wir uns für eine erste Runde eher ein kürzeres Buch aussuchen sollten, so bis maximal 350-400 Seiten. Später, wenn wir alle erfahrene Lesezirkler sind, können wir uns dann mal ein längeres Buch vornehmen, Krieg und Frieden zum Beispiel oder die Suche nach der verlorenen Zeit (mit einer Analyse jeder einzelnen Seite).

@Wetterchen: Was wäre denn für dich ein Buch, bei dem du teilnehmen würdest?
@Celebrian: Deine Signatur gefällt mir. Woher kommt das Zitat?

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Erinti



Beiträge: 4478
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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 22:30                                  +/-

Éomunds Tochter
Die perfekte Länge ist in etwa die von Otherland. Damit hält man sich ne Weile über Wasser.

Ach mist, da sollte ich langsam mal den 2. Versuch starten. Geschockt


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 22:31                                  +/-

Éomunds Tochter
Komisch, mich reizen Bücher eher, wenn sie ordentlich was zu bieten haben. Entweder ich mag das Buch, oder ich mag es nicht. Dann breche ich meist rasch ab. Und wenn ich es mag, dann soll es gefälligst nicht nach ein paar hundert Seiten aufhören. Die perfekte Länge ist in etwa die von Otherland. Damit hält man sich ne Weile über Wasser.

"Otherland" halte ich für ein Paradebeispiel für eine zu lang geratene Erzählung, die, würde man sie kürzen, deutlich davon profitieren würde.


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Alex



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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 22:42                                  +/-

Helcaraxe
[...] eins der Hornblower-Bücher [...]

Richtig, C. S. Forester wäre ja auch eine Möglichkeit. Die Hornblower-Bücher sind allerhöchste Spitzenklasse, und vieles andere von Forester auch. Kennst du The Gun? Hauptperson ist eine Kanone und ihr wechselndes Schicksal im spanischen Freiheitskrieg gegen Napoleon.
Oder Brown on Resolution, über einen englischen Seemann im 1. Weltkrieg, der mutterseelenalleine auf einem kleinen Vulkaninselchen ein deutsches Kriegsschiff drei Tage in Atem hält - diese drei Tage stellen sich dann natürlich als entscheidend für die englische Flotte heraus - eine tour de force und dazu auch ziemlich kurz, fast nur eine längere Kurzgeschichte.
Oder The African Queen.
Aber am besten sind natürlich die Hornblower-Romane. Deshalb schlage ich noch diesen vor:

Cecil Scott Forester - The Happy Return

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 08.01.2006, 22:58                                  +/-

The Gun kenne ich wohl nicht, und African Queen nur als Film.

Die Hornblower-Romane habe ich vor etwa zwei Jahren komplett in einem Rutsch gelesen, ausgeliehen von einem Freund, der sich für Segelschiffe begeistert. Kürzlich dann noch einmal "Lord Hornblower". Das ist das Buch, in dem sie während der "100 Tage" im Nivernais 'rummachen. Hornblower als Partisan. hähö

Ja, die Bücher sind klasse. Vor allem was da an historischem Personal auftritt. Clausewitz, Yorck...
Oder kennst du den Teil, in dem Forester so brillant Napoleans Tod in die Geschichte eingebaut hat? grins


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