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Western mit und ohne John Wayne
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 05.03.2019, 18:59                                  +/-

Ich kenne den von Kill Bill, klar grins "Twisted Nerve" ist da von ihm.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 05.03.2019, 23:57                                  +/-

Ich mag halt auch den Humor bei Morricone. Da hat jemand vielleicht 4 Jahre klassischen Gesang am Konservatorium Mailand studiert und eine Stelle in einem Orchester ergattert, und der Maestro sagt, schrei so laut du kannst AYAYAYAY, bis es ganz dissonant klingt und du heiser bist grins

Die Melodie von "Für Elise" mittendrin in einem Westernstück, wenn man gar nicht damit rechnet grins

Denke, dass diese Stücke für Orchester und speziell Männerchöre so viel Bock machen, sie zu intonieren. Ist sicher ne mords Gaudi.

Und auf YT wird eine "Lady Wah Wah" gefeiert, für einen musikalischen Einfall von vor 50 Jahren. Das ist schon geil, diese Breitenwirkung, die Morricone hat, gerade mit der Arbeit für das trashigste Genre.

Und das Beste ist, er lebt noch und war letztes Jahr noch auf Tour, mit 90. Da kann man schon mal ein bisschen worshippen, denke ich.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 08.03.2019, 00:48                                  



Quien sabe? (1967) (A bullet for the general)

Ich bleibe bei den Revolutionswestern, aber wo bin ich da nur gelandet? Einer düsterer als der andere.... puh. Sie fangen offenbar immer gleich an, ein Gringo und ein Mexikaner tun sich zusammen, um irgendwie von den Wirren der Revolution zu profitieren. Und dann geht alles from bad to worse. Dieser Film von Damiano Damiani gilt als der politischste der Revolutionswestern, Revolution lag ja 1967 in der Luft. Und fängt gleich mal ultrabrutal an (siehe Foto oben). Die Regierungstruppen sind wie immer reines Kanonenfutter, es muss einen Kostümverleih in Almeria gegeben haben mit hunderten dieser Khaki-Uniformen, der einen guten Reibach gemacht hat, damals.



Die Story ist diesmal erstaunlich interessant und doppelbödig... der Gringo spielt ein undurchsichtiges Spiel, so harmlos und charmant er auch rüberkommt. Die perfekte Besetzung für ein Remake wäre Neil Patrick Harris, musste die ganze Zeit an ihn denken, er wäre perfekt. Den Mexikaner gab Italiens Star Gian Maria Volontè, der den Schurken in den beiden ersten Dollarfilmen spielte. Wo ihn Leone immer noch gezügelt hat, darf er jetzt als echter mexikanischer Rebell seine barocke Ader voll ausleben und das ist schon eine tolle Show. Meine Güte, sieht der stinkend und vergammelt aus, voll unbändiger Lebenslust, sorgloser Bauernschläue, roher Brutalität und jeder Menge Sentiment, eine klasse darstellerische Leistung von Volontè, ganz klar der Mittelpunkt hier.



In einer Nebenrolle Klaus Kinski, der nicht so richtig groß rauskommt, aber ein schönes Stück Verrücktheit mit reinbringt. Hat er jemals jemand Unverrückten gespielt? Volontè und Kinski waren beide als extrem schwierig verrufen, und Regisseur Damiani soll mehrmals kurz vorm Hinschmeißen gewesen sein. Sowas tut man sich doch auch nicht an hähö



Der Film fängt generisch an, wird dann immer vielschichtiger und besser und wollte eine politische Botschaft transportieren. Dabei bleibt er natürlich vollkommen pessimistisch, mitten im Summer of love. Ein interessantes Zeitdokument. Ich bekomme langsam so eine Ahnung, was den Italowestern damals so wichtig machte, er hatte ganz andere Freiheiten, und konnte ne Menge Felder bearbeiten, politisch und experimentell sein und kreativen Köpfen Spielraum geben. Werde langsam zum Fan.

Die Musik ist diesmal von Luis Bacalov, aber so richtig heraus stach sie nicht, es gibt immerhin schön erdige Folklorestücke und viel Fiesta, überhaupt wirkt alles sehr "mexikanisch". Frage mich, ob es eigentlich auch echte mexikanische Western gibt? Würde sich ja anbieten.

Es gibt den Film in brauchbarer Qualität auf Youtube und Prime.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 08.03.2019, 10:41                                  +/-

Klingt auch wieder gut! Mona Fräsa, was man noch alles gucken müsste…


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Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 08.03.2019, 12:47                                  +/-

Und deshalb konzentriere ich mich jetzt auf ein Genre, was ich schon immer mochte, schließe dort meine Lücken und ignoriere den Rest Yes

Aber nicht täuschen lassen, diese Filme sind immer noch ziemlich trashig, ich hab mich nur dran gewöhnt und kann sie jetzt mehr genießen. Die Geräusche kommen immer noch zeitversetzt und alle Rollen sind synchronisiert. So ist das halt. Falls meine Sergio-Corbucci-Box morgen endlich eintrifft, kommen die richtig berüchtigten Werke des Italowesterns, die den Ruf begründeten. Django und so. Die No-budget-Streifen. Freu mich schon Smilie


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Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 08.03.2019, 14:18                                  +/-

Das Beste ist, dass die Revolutionäre damals echt so malerisch aussahen, da musste der Italowestern gar nichts dazu erfinden. Hier z. B. Pancho Villa:



Und das waren auch alles ziemliche Mörderbanden, da gab es wenig Gnade für den Feind, auf allen Seiten. Es kämpften ja nicht nur Rebellen gegen die Regierung, zeitweise gab es da 4-5 Bürgerkriegsparteien gleichzeitig. Muss so ne Art Syrien gewesen sein.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 08.03.2019, 22:18                                  +/-

Nichtraucher
Zu Morricones großen Melodien gehört sicher auch Indios Theme aus "For a few dollars more", das bekam ich nach dem Film tagelang nicht mehr aus dem Kopf. Es fängt mit den Klängen von Indios Spieluhr an, die im Film eine wichtige Rolle spielt, dann kommt eine ultrabrutale Kirchenorgel, da steht man senkrecht im Bett, also von Effekten versteht der Mann was grins Später wird es dann ganz zärtlich sogar, denn auch ein grausamer Schurke wie Indio hatte mehr als eine Seite. Ein Thema, das einen Charakter komplett erläutert:

https://www.youtube.com/watch?v=9fEndGSMu_c

Ich hatte ganz früher ein Morricone-Doppelalbum und kenne viele dieser Themen daher schon ewig, auch wenn ich die Filme dazu viel später oder nie gesehen habe. "Indio's theme" war immer schon so ein Evergreen bei mir, habe ich jetzt durch den Film wiederentdeckt. Schlimmer Ohrwurm.


Gibt‘s den Song eigentlich irgendwo in dieser glorreichen 9-Minuten-Version zu kaufen? Ich finde ihn irgendwie nicht, weder bei iTunes, noch bei Amazon. Ich finde immer nur ganz kurze Versionen von ein bis drei Minuten, noch dazu unter abweichenden Namen. (Kann es sein, dass der Song auch unter dem Namen „Watch Chimes (Carillion's Theme)“ geführt wird?)


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 08.03.2019, 23:47                                  +/-

Weiß nicht, ich hör Morricone fast nur via YT. Vermute mal, dass das ein Fanprojekt ist, wo jemand alle Teile des Themas aus dem Soundtrack zusammengeschnitten hat. Morricones Melodien wurden ja typischerweise in einem Film immer wieder puzzlestückartig verwendet, so dehnte er wenige Themen über 2 Stunden. Vermutlich könntest du dir das mit dem Originalsoundtrack auch so zusammenschneiden.


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BeitragVerfasst am: 09.03.2019, 01:19                                  



Il mio nome è Nessuno (1973) (Mein Name ist Nobody)

Der "seltsame" Leone-Western. Strenggenommen nicht von Leone, Regie führte Leones rechte Hand Tonino Valerii, Leone aber schrieb das Script, stand die ganze Zeit übermächtig im Hintergrund und zog alle Strippen. Habe den Film ewig nicht mehr gesehen, war jetzt mit der restaurierten Bluray-Fassung aber ein schönes Wiedersehen. Spitzenmäßige Bild- und Tonqualität, bin beeindruckt. Das sieht alles so gut aus!

Seltsam an diesem Film ist ja das zwitterhafte Auseinanderfallen in den ernsten, epischen Part, alle Szenen mit Henry Fonda, und den burlesken Slapstick-Part, alle Szenen mit Terence Hill. Da beide aber auch viele gemeinsame Szenen haben, wird das immer wieder ziemlich weird. Es fühlt sich einfach komisch an. Wie ein schlecht beratenes Crossover aus zwei nur lose verwandten Sub-Genres. Ein bisschen wie "Drawn together", diese MTV-Serie mit Zeichentrickfiguren in ganz verschiedenen Zeichenstilen. Oder als würde Austin Powers in einem Connery-Bond auftauchen. Da die Bluray auch eine Doku über die Entstehungsgeschichte des Films beeinhaltet, weiß ich jetzt auch, woher das kommt. Ich fasse das jetzt mal unter Vorbehalt zusammen, denn bis auf Terence Hill und Ennio Morricone sind alle Beteiligten tot und manches klang mir etwas ins Blaue geraten.



Nach dem Abgesang auf den Western in OUATITW überlegte Leone, einen noch finaleren Abgesang zu drehen, er wollte den Western wirklich ein für alle mal begraben. Er schrieb bereits 1970 ein Script auf der Basis der Geschichte von Odysseus und dem Polyphem, daher auch der Name "Niemand". Henry Fonda sollte von Anfang an den Polyphem spielen, den Vertreter des alten Götterhimmels, waren die Zyklopen doch Söhne der Gaia und älter als Zeus und seine Kinder. Ein junger Held sollte ihn überlisten und ablösen, wer das ein sollte, war anfangs unklar. Dann aber feierten die Westernparodien von Enzo Barboni mit Terence Hill als Star und Bud Spencer als Sidekick (ein Rollenverhältnis, das sich später eher umdrehen sollte) enorme Erfolge im Kino. Angeblich regte sich Leone darüber sehr auf, denn diese Komödien zerstörte in seinen Augen die internationale Reputation, die er dem Spaghettiwestern gerade erst mühsam erkämpft hatte. Das Publikum aber konnte das ewige nihilistische Gemetzel nicht mehr ertragen und suchte leichtere Kost (so ähnlich geht es mir übrigens auch gerade).

Angeblich engagierte Leone nun Terence Hill aus purer Rachsucht gegenüber Barboni, aber vielleicht wollte er auch nur Hills Publikumserfolg nutzen. Wie gesagt, sowas ist heute doch nur reine Spekulation. Leone hatte auf jeden Fall den Namen und das Geld, um Hill ein Angebot zu machen, das er nicht ablehnen konnte, und so hatte er seinen listenreichen Odysseus. Der Film wurde dann mit viel Geld teilweise in New Mexico gedreht, und in Spanien in derselben Gegend wie OUATITW und wimmelt nur so von Querverweisen. Als Nobody und Beauregard (Fonda) sich auf dem Indianerfriedhof umkreisen wie die Figuren in "The good the bad and the ugly" zitiert Morricone unverkennbar sein "Lied vom Tod", und Nobody liest von einem Grab "Hey, here lies Sam Peckinpah, funny name in Navajo". Peckinpahs Film "The wild bunch" hatte ja kurz vorher den Italowestern in den USA beerbt/schamlos ausgeplündert, und wie heißt wohl die "Wilde Horde" hier in der englischen Fassung? "The wild bunch", klar. Und wird am Ende von Henry Fonda im Alleingang weggemetzelt. Ein Nerd-Fest galore also Smilie



Wichtige Schießereien spielen dann ja auch auf einem Rummelplatz, in einem Spiegelkabinett, wo nichts so ist, wie es den Anschein hat und die Figuren sich in zahllose Klone aufspalten. Am Ende erschießt Nobody Beauregard auch nur zum Schein und der Wilde Westen geht irgendwie weiter, denn er ging ja auch weiter, der Western ist so oft totgesagt worden und nie gestorben. Ein bisschen wie der Metal grins Unterm Strich muss man wohl sagen, dass dieses Crossover künstlerisch nicht funktioniert hat und die Vorstellung, was man mit den Namen und dem Geld auch noch als ernsthaften Film hätte machen können... der Endkampf gegen die wilde Horde ist so eine Gänsehautszene... wäre da nicht Terence Hill dabei... naja... hätte, hätte, Fahrradkette. Der Film war aber an den Kinokassen ein respektabler Erfolg, denn er traf ja den Zeitgeist, und ich habe den Film als Kind geliebt und er ist ja auch längst ein Klassiker des Kalauerwestern, auch wenn er das vielleicht nie sein wollte, und ein jugendfreier Italowestern ist halt auch mal was ganz Schönes.



Aus heutiger Sicht beeindruckten mich die Produktionswerte, das sieht zu keiner Sekunde billiger aus als OUATITW (war tatsächlich auch weit teurer) und Morricones Soundtrack ist auch wieder Spitzenklasse. Ganz vergessen hatte ich das herzzerreißend schöne Good luck, Jack als Abgesang auf den alten Helden. *schnüff* Unverkennbar, wie dann ab 1:35 wieder das Thema aus OUATITW einsetzt... hach... Und wenn dieser merkwürdig missglückte, gelungene Film als Trojanisches Pferd (um bei Homer zu bleiben) die Namen Leone, Fonda und Morricone in die Köpfe Zehnjähriger rund um den Globus gepflanzt hat, ist das ja nicht das Schlechteste. Als ich irgendwann in den 80ern die Option hatte, "Spiel mir das Lied vom Tod" im Programmkino anzuschauen, war das ein no-brainer, kannte ich doch all diese großen Namen bereits aus dem TV Yes


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 09.03.2019, 11:29                                  +/-

Bei der Bewertung Leones stellt die Doku zwei sich widersprechende Zeugen auf - ein Leone-Biograph vertritt die Meinung, dass Leone die lustigen Szenen absichtlich übertrieben und unpassend gestaltet hat, um den Film zu torpedieren, aus Eifersucht auf Regisseur Valerii, dem er die Dreharbeiten mittendrin aus der Hand nahm. Terence Hill sieht hier eher Bardoni als Ziel, Leone wollte dem Klamaukregisseur zeigen, dass er, Leone, den lustigsten Western machen kann, weil er einfach alles am besten kann. Und für sich allein genommen sind die Klamaukszenen auch gelungen, hab mich als Kind totgelacht drüber. Sie passen halt leider nicht zu den epischen Szenen, die Valerii bis dahin in den USA abgedreht hatte. Die Aufnahmen aus New Mexico sind fantastisch und stehen den Monument-Valley-Aufnahmen aus OUATITW in nichts nach. Es passte alles vorne und hinten nicht zusammen.

Ich bin hier eher bei Terence Hill (und er war immerhin dabei), ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der das Kino so geliebt hat wie Leone, jemals absichtlich einen schlechten Film machen würde. Ich sehe das eher als mutiges, aber missglücktes Konzept des Meisters, der sich von niemandem hat reinreden lassen. Fakt ist, dass Leone seinen Kameramann mittendrin feuerte und sich mit Valerii und anderen aus seinem langjährigen Team final zerstritt, die Dreharbeiten waren entsprechend schwierig. In den USA ist der Film wie alle europäischen Streifen von damals gefloppt, in Deutschland und Frankreich aber sehr erfolgreich gelaufen. Der Italowestern beruhte eh zu großen Teilen auf deutschem Geld.

Ennio Morricone hat mit seinem ganz eigenen Humor das Beste draus gemacht und einen Soundtrack geschrieben, der den Zwittercharakter des Films perfekt widerspiegelt, mit grenzenlosem Pathos für Henry Fonda und einem fröhlichen Gassenhauer für Terence Hill. Morricone saß ja auch bequem in Rom, weit weg vom Chaos am Set, dem konnte das alles egal sein, Job ist Job Smilie

Und die amerikanischen Studios haben dann aus solchen Pleiten den Schluss gezogen, erfolgreiche europäische Streifen einfach nochmal nachzudrehen, dann klappt das auch mit dem US-Publikum, und dabei sind sie geblieben bis heute.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 10.03.2019, 22:40                                  +/-

Warum wird Rainer Brandt im Vorspann von "Mein Name ist Nobody" als einer von zwei Drehbuchautoren genannt? Schätzte der deutsche Verleih seinen Beitrag als so groß ein? Das ist halt der Mann, der deutsches Fernsehen in den 70er Jahren maßgeblich lustig gemacht hat. Kommt mir trotzdem etwas anmaßend vor.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 00:04                                  +/-

Wahrscheinlich wieder das deutsche Geld. Das waren ja fast immer italienisch-deutsch-französisch-spanische Coproduktionen, und ich würde wetten, dass der deutsche Beitrag hauptsächlich Geld war. Da bekommt man auch mal so einen Eintrag für.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 00:34                                  +/-

Apropos Western stirbt nicht aus: Habe heute THE SISTERS BROTHERS gesehen.



Der Trailer ist natürlich etwa eine Minute zu lang.

Und das was da ein bisschen aussieht wie Nordamerika, sind Spanien und Rumänien. Gedreht hat den Film Jacques Audiard, ein französischer Arthouse-Regisseur, von dem ich ...

Der wilde Schlag meines Herzens
Ein Prophet
Der Geschmack von Rost und Knochen
Dämonen und Wunder

... gesehen habe. Nichts davon auch nur ansatzweise ein Western. So gesehen bin ich immer noch etwas verwirrt und unschlüssig mit meiner Meinung. ?????


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 10:16                                  +/-

Der Trailer sieht doof aus.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 22:40                                  +/-

Leider wurde die Sergio Corbucci-Box nicht geliefert bisher, so muss ich wieder ganz von vorne anfangen, bei den alten US-Western.



Red River (1948)

Ein Klassiker mit John Wayne, Regie Howard Hawks, gilt als einer der wichtigen US-Western des golden age. Von Gimli hier schon mal treffend rezensiert. In den 40ern wurde der Western erwachsen und endlich als seriöse Filmform anerkannt und dann wurden auch gleich eine Reihe bemerkenswerter Filme gedreht. Ich schrieb hier ja letztens, dass mir Italowestern zu „unhistorisch“ seien, denn ich mag, wie die alten US-Western oft wirklich versucht haben, die Geschichte ihres Landes zu erzählen. So wie hier die kurze, aber glorreiche Zeit der monatelangen Rindertrecks nach Norden, nachdem durch den Bürgerkrieg der Fleischmarkt im Süden zusammengebrochen war. Der Film nahm viel Geld in die Hand, das meiste floss in die Anmietung einer riesigen Ranch mit ein paar tausend Rindern und 70 Cowboys. Denn das Schöne an diesen alten Filmen ist ja, um eine riesige Rinderherde zu zeigen, musste man sich eine riesige Rinderherde besorgen, ging nicht anders. All die Statisten im Hintergrund waren dann auch echte Cowboys, die einfach ihren Job gemacht haben. "Red River" ist in weiten Teilen eine Art Doku.



Die Bilder der riesigen Herde unter dem endlosen Himmel über der Prärie sind großartig und ikonisch. Schade, dass es noch kein Farbfilm war, die Aufnahmen sind einfach fantastisch. Ein Höhepunkt ist die nächtliche Stampede, das Durchgehen der Herde, und auch hier musste halt eine ganze Herde in Panik versetzt werden, und dann mühsam wieder eingefangen, die Kameras immer am Laufen. Da gibt es haarsträubende Stunts, die armen, armen Stuntmen früher, das war kein Spaß… das wird dann auch in der Handlung ganz schön grimmig, als ein totgetrampelter Cowboy nur noch anhand seiner karierten Hose identifiziert werden kann Geschockt Man sieht nicht die Leiche, aber die entsetzten Gesichter der anderen. Und dann heult ein Kojote, die Männer schauen sich an, und einer sagt, er bleibt die Nacht hier sitzen. Damit die Kojoten die Leiche nicht fressen. Das wird nicht gesagt, ist aber gemeint. Diese alten Filme konnten ja vieles nur andeuten. Wie zum Beispiel Homoerotik, recht berühmt ist hier die Szene, in der zwei junge Cowboys gegenseitig ihre Colts bewundern. "Hey, that's really a nice gun you have there. Wanna see mine?" hähö Sure, why not! Get a room.



Die Handlung des Films ist aber auch sehr gut, das waren nicht nur Schauwerte. Sie orientiert sich stark an der Meuterei auf der Bounty, John Wayne spielt den sturköpfigen Großrancher, der sich von nichts und niemand von seinem Plan abhalten lässt, die Herde nach Missouri zu bringen. Ist er anfangs noch jemand, der hart aber gerecht die kleine Gemeinschaft regiert und allgemein respektiert wird, wird er mit jedem neuen Rückschlag, jedem weiteren Widerspruch immer mehr zu einem paranoiden, rachsüchtigen Tyrannen. Immer öfter trägt er nun eine dunkle Uniformjacke und irgendwann will er unbotmäßige Cowboys auspeitschen und aufhängen, ganz wie damals in der Marine. Da kippt die Stimmung und aus Murren wird offene Meuterei, bei der sich sogar sein Ziehsohn gegen ihn stellt. Ab da wird John Waynes Figur vom Helden des Films beinahe zu seinem Schurken. Und da heißt es, John Wayne hätte immer nur die strahlenden Helden gespielt, Bullshit, wie in „The searchers“ gibt er hier bereits eine höchst ambivalente Figur. Der Film ist ein spannendes Kammerspiel im Kreis der kleinen Gruppe harter Männer, unterwegs auf hoher See, der endlosen Prärie, allen Widrigkeiten trotzend, wobei die größte Gefahr von innen kommt. Eine ziemliche Machogeschichte vielleicht, aber diese rauen Umstände gab es ja wirklich, drei Monate draußen jeden Tag, auf zehntausend Longhorns aufpassen, quer durchs Indianerland.



Als Kind habe ich solche Filme natürlich vorbehaltlos geliebt, und auch heute fand ich "Red River" immer noch richtig gut, denn er hat eine spannende Handlung, gut geschriebene Figuren, sinnhafte Dialoge und einen großartigen John Wayne in einer seiner besten und anspruchsvollsten Rollen. Aber natürlich ist er auch ein Produkt seiner Zeit, die Indianer sind eine gesichtslose Gefahr, Frauen müssen vor allem beschützt werden und nerven, und leider geht der Film dann den eingeschlagenen Weg nicht zu Ende und klebt ein süßliches, unpassendes Happyend hinten dran. Das war aber laut Internet auch nicht so geplant und wurde vom Studio diktiert, die kein düsteres Ende für ihren größten Star zuließen. Mit dem Ende des Originaldrehbuchs wäre das ein perfekter Film geworden, so ist er perfekt bis auf die letzten drei Minuten, die muss man danach gleich wieder vergessen.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 12.03.2019, 00:22                                  +/-

Nichtraucher
Der Trailer sieht doof aus.

Ja.


Der Film geistert mir immer noch ziellos im Kopf herum.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 12.03.2019, 08:44                                  +/-

Lass dir Zeit und dann schreib was drüber. Ich muss hier ja nicht alles allein machen.

Der Trailer sieht auf jeden Fall zusammengehackt aus, man erkennt nicht, ob es eine Komödie oder sonstwas sein soll. Ziemlich unentschlossener Trailer.


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 12.03.2019, 09:45                                  +/-

Deshalb geistert er Gimli ja wahrscheinlich auch so ziellos im Kopf herum. Ich kenn das. Allerdings nicht von "Mein Name ist Nobody". Die Spaltung des Films in Westernklamotte und Heldenepos sowie Abgesang auf den Wilden Westen konnte ich hier merkwürdigerweise immer gut wegstecken. Hat mich kein bisschen gestört, schon als Sechsjährige mit einem Crush für Terence Hill nicht, und heute immer noch nicht. Keinem anderen Film würde ich dieses unentschlossene Rumgewöse verzeihen, keinem. Muss an meiner nostalgischen Verknalltheit in den Protagonisten liegen, anders ist das einfach nicht erklärbar.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 12.03.2019, 11:03                                  +/-

Alle Mädchen waren in Terence Hill verliebt, echt schlimm war das, eine Seuche

Er sieht immer noch recht gut aus und wirkt in den Interviewszenen im Bonusmaterial bescheiden und sympathisch. War mit Bud Spencer angeblich auch lebenslang gut befreundet, sowas ist doch auch schön. Interessant fand ich zu erfahren, dass am Anfang ihrer Zusammenarbeit Terence Hill klar der Star war und Buddie der Sidekick. Hatte ich so nie empfunden, aber ich kenne auch eher die späteren Streifen.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 12.03.2019, 20:38                                  +/-

Nichtraucher
Der Trailer sieht auf jeden Fall zusammengehackt aus, man erkennt nicht, ob es eine Komödie oder sonstwas sein soll. Ziemlich unentschlossener Trailer.



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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 12.03.2019, 23:21                                  +/-

Lass dir Zeit. Ich mach so lang mal weiter... bin noch bei den alten US-Western...



Vera Cruz (1954)

Der Film gilt als der erste "Revolutionswestern" und wird gerne auch als erster Italowestern bezeichnet, da er das Genre stark beeinflusst haben soll. Die Revolution ist wieder in Mexiko, aber 50 Jahre zuvor, die erfolgreiche Erhebung unter Benito Juarez gegen den von Frankreich gestützten Kaiser Maximilian. Mexiko war nämlich mal ganz kurz ein Kaiserreich. Die Revolte fiel zeitlich in das Ende des amerikanischen Bürgerkriegs, so dass viele entwurzelte Veteranen, speziell der Konförderierten, sich damals in Mexiko als Söldner verdungen. Im Film treffen so der skrupellos-charmante Revolverschwinger Burt Lancaster und der steife Südstaatengentleman Gary Cooper aufeinander, in ihren Ambitionen ganz ähnlich, einen Arbeitgeber zu finden, der keine Fragen stellt. Sie dienen dann dem dekadenten Regime, was das Unikat hervorbringt, dass es Ballhausszenen mit Wiener Walzer und prachtvollen Kostümen gibt, in denen zerlumpte Westernhelden mit ihrem Colts am Gürtel herumspazieren. Ich glaube zwar nicht, dass Kaiser Maximilian damals sich so persönlich um die ausländischen Mercenarios gekümmert hat, aber optisch ist das eine interessante Note.

Die erste Hälfte des Film ist tatsächlich recht cool und gemein, es gibt keinen Helden, nur Glücksritter, die jederzeit ihre Großmutter verkaufen würden, da sieht man deutlich Wurzeln des Italowesterns. Gedreht in Mexiko macht auch die Landschaft und das Lokalkolorit einiges her. Und während Gary Cooper seine bekannte Rolle des Saubermanns spielt, bietet Burt Lancaster einen furiosen Haudegen, ganz in schwarz, mit blitzend weißen Zähnen und einem rücksichtslosen Charme. Auf jeden Fall ein Vorbild für manche späteren "dreckigen" Helden. Der Mann war ja in seiner Jugend Zirkusartist und zeigte das gerne, es gibt auch hier einige Stunts, die er sichtbar selber machte. Hut ab. Das war aber auch wirklich mal ein schmucker Mann.



Die Söldner sollen die Kutsche der Comtessa sicher durchs Rebellengebiet nach Vera Cruz geleiten, aber als rauskommt, dass die Kutsche eine noch weit wertvollere Fracht als die Adelsdame enthält, heißt es, jeder für sich und alle für keinen. Leider flacht die zweite Hälfte dann etwas ab, es wird mehr und mehr ein klassischer 50er-Jahre-hüftsteifer-Kostümfilm mit Damseln in distress und arroganten Uniform-Schnöseln und Liebe und Ehre und blutleerem Gesterbe. Ein weiterer "Vom Winde verweht"-Klon. Bemerkenswert ist die Besetzung der amerikanischen Söldner, da sind in dieser kleinen Gruppe von einem Dutzend Männer gleich drei Darsteller aus OUATITW dabei - Charles Bronson, Lionel Stander und Jack Elam. Sergio Leone wusste genau, woher er sich die Gesichter holte. Bronson noch so jung, dass ich ihn kaum erkannt hätte.

Ich sah den Film zuletzt als Kind und war begeistert, weil ein Maschinengewehr vorkommt. Allerdings kommen in allen Revolutionswestern Maschinengewehre vor, das ist ein ganz wichtiges Genremerkmal. Ich vermute sogar, dass ein Hauptargument für das ständige Drehen von Revolutionswestern damals die Option war, Maschinengewehre einzusetzen. Hier war es eigentlich eine Gatling-Gun, der Vorläufer der MGs, aber ich war damals schwer beeindruckt, sowas gab es in meiner Western-von-gestern-Welt bis dahin nicht.

Unterm Strich bleibt "Vera Cruz" eher filmhistorisch wichtig, als Ausprobieren eines unmoralischeren Westerns, in exotischer Kulisse, mit Maschinengewehren, als dass er als Film überzeugt. Ein Klotz am Bein ist hier sicher Gary Cooper in all seiner Hochanständigkeit, streng genommen eine Fehlbesetzung. Das Konzept des steifen Gringos und des furiosen Südländers in mexikanischen Revolutionswirren aber wurde hier eingeführt, auch wenn beide Amerikaner darstellten. Das sarkastische Schurken/Buddie-Ding der ganzen Italowestern wurde hier geboren.


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Zuletzt bearbeitet von Nichtraucher am 15.03.2019, 12:43, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 13.03.2019, 09:34                                  +/-

Korrektur: Lionel Stander war hier nicht dabei, sondern Ernest Borgnine. Die beiden sehen sich echt ähnlich und tauchten oft als Nebenrollen auf. Lionel Stander war der geschwätzige Tavernenwirt in OUATITW und viel später der Butler Max in "Hart aber herzlich". Ernest Borgnine hatte ich zuletzt in "The wild bunch" gesehen, daher hatte ich den im Kopf.

Nach und nach erkenne ich immer mehr Nebendarsteller wieder, das war immer derselbe Pool an Charakterköpfen. Der schielende Jack Elam, der in OUATITW am Anfang die Fliege fängt, war der ewige Nebenrollenbandit. Der Western bot halt damals gerade den nicht so schmucken Darstellern verlässlich ein Auskommen. Der lange schwarze Glatzkopf in der Anfangsszene von OUATITW war Woody Strode, ein ähnlicher Dauergast, gerne in alten John-Wayne-Western. Leone hat die ja sicher alle gesehen und dann, als er das Geld hatte, sich seine Lieblinge daraus zusammengecastet.


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