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Tarantino Movies
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LittleLotte



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BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 01:03                                  +/-

Saint Jimmy
Vielleicht ist es ein fataler Irrglaube, doch eine Seite seines Gesichtes ist hell erleuchtet und die andere beschattet. Absicht oder Zufall?


Ist sicher Absicht, wenn auch wahrscheinlich nur aus rein ästhetischer Sicht.



Den Ansatz von Gimli find ich auch nicht schlecht, auch wenn dieses "Blutabwasch-Ding" sehr oft in der Kunst und vorallem dem Theater und Film verwendet wird. Es ist auch nicht unbedingt eine "Erfindung" von Shakespeare und kann bis ins Mittelalter und den Passionspielen datiert werden.

Was den guten, alten Quentin angeht so finde ich, daß der Mann sehr überschätzt wird und sich auch selbst etwas überschätzt. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe seine Filme, aber mich beschleicht immer das Gefühl, daß er nach 30-Seiten Drehbuchschreiben keinen Bock mehr hatte und er an Konsequenz verliert. Er fängt immer mit einer genialen Wortschlacht an, gibt sich Mühe die Charaktere einzuführen und sie zu zeichnen, aber im letzten Drittel der meisten seiner Filme wird es meist platt und langweilig.
Wenn er daran noch ein wenig feilen würde, dann könnte aus ihm wirklich der größte Drehbuchschreiber der Filmgeschichte werden, aber wenn er da stehenbleibt, wo er jetzt ist, seh ich schwarz.


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Oxford
Vergiss es doch einfach du Peniskuchen!!!1111
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Schalk



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BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 01:08                                  +/-

Die klassische (Fan-)Theorie, was in dem Koffer sein könnte, erklärt das Leuchten damit, dass das Marcellus' Seele ist, die er verkauft und nun irgendwie zurück ergaunert hat. Die These beruht auf der Geschichte, dass der Nacken, der Sitz der Seele sein soll, die Stelle, an der Marcellus das Pflaster hat. Die Frage ist nur, warum die dann so glänzt.
Tarantino selbst sagt dazu, dass er die Idee erst lange nach dem Film gehört hat und sie ihm gut gefällt, er dieses Problem aber extra offen gelassen hat.


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Der Wahn betreugt.
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 14:49                                  +/-

QT wird heute 43 Smilie Happy birthday!


Überraschung...


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Meine Herren, jetzt wird's psychologisch!
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 15:13                                  +/-

Woran arbeitet die stinkefaule Socke eigentlich gerade? Bringt alle fünf Jahre mal einen Film zur Welt - und was macht er in der Zwischenzeit??


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Erinti



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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 15:18                                  +/-

Wahrscheinlich seine Filmsammlung nach neuer Inspiration hin durchforsten. Yes

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Wildrose



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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 15:51                                  +/-

Saint Jimmy
Ich persönlich liebe alle seine Filme. Dieser Mann ist meiner Meinung nach der geborene Regisseur und Drehbuchautor. ...
Was ist euer lieblings Tarantino Movie? Wieso? Mögt ihr Tarantino überhaupt?


Ich persönlich mag eigentlich keinen seiner Filme. Ich habe allerdings auch noch nicht alle gesehen.

Saint Jimmy
Pulp Fiction halte ich für seinen besten Film. Die willkührliche Abfolge der Geschehnisse, die geniale Kameraführung und der Humor. Ich denke hierbei an die Anfangsszene, in der Vincent und Jules ein ausführliches Gespräch über Hamburger führen und fünf Minuten später ballern sie einen Typen nieder. Und dieser 80er Jahre Flair, der sich durch den ganzen Film zieht. Es ist einfach alles so dettailiert und schön gemacht, der Soundtrack passt wie angegossen.... ich will nicht sagen der Film ist perfekt, aber naja.

Jimmy
Hallo


Auch dieser Film zählt nicht zu meinen Lieblingen. Auch wenn ich jetzt wahrscheinlich mit meiner Meinung alleine dastehe.

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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 15:55                                  +/-

Wer ist Saint Jimmy? ?????


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Ha! You afraid to get wet?
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Wildrose



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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 16:00                                  +/-

Kaylee
Wer ist Saint Jimmy? ?????


Keine Ahnung. Ich habe ihn ja bloß kommentiert. Hallo

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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 16:11                                  +/-

äh…und wo tritt dieser Saint Jimmy in Erscheinung? Hallo


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Wildrose



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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 16:17                                  +/-

Kaylee
äh…und wo tritt dieser Saint Jimmy in Erscheinung? Hallo


Ähmmm soll das jetzt ein Scherz sein?

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Arbrandir



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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 16:39                                  +/-

Echt schlimm

Was ist bloß aus der guten Sitte geworden, einfache und verständliche Antworten zu geben? Bzw. auch mal selbst auf gut Glück die Suchfunktion zu bemühen?


Schnecken... Hallo


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Life is hard. After all, it kills you.
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Wildrose



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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 16:44                                  +/-

Arbrandir
Echt schlimm

Was ist bloß aus der guten Sitte geworden, einfache und verständliche Antworten zu geben? Bzw. auch mal selbst auf gut Glück die Suchfunktion zu bemühen?


Schnecken... Hallo


Ja ganau deshalb dachte ich ja, es sei ein Scherz. Ich meine in diesem Thread sind nur 2 Seiten. Und auf der ersten ganz oben ist ein Posting von Saint Jimmy. Und die Suchdunktion gibt es außerdem auch noch.
?????

Egal. Jetzt haben wir es ja. Hallo

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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 17:08                                  +/-

Oh, sorry! Ich klick mich ja nicht von der ersten zur letzten Seite des threads durch, sondern immer nur auf die letzten Beiträge. Der erste ist schon wieder zwei Monate her und man kann sich schliesslich nicht an alle user hier erinnern Verlegen . Dachte komischer Weise, du hättest die Zitate aus dem DAF und DA funktioniert die Suchfunktion nicht so zuverlässig, musste ich feststellen. Geschockt

Das kommt davon, wenn man hier nur so zwischendurch mal was liest…


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Wildrose



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BeitragVerfasst am: 27.03.2006, 17:11                                  +/-

Kaylee
Oh, sorry! Ich klick mich ja nicht von der ersten zur letzten Seite des threads durch, sondern immer nur auf die letzten Beiträge. Der erste ist schon wieder zwei Monate her und man kann sich schliesslich nicht an alle user hier erinnern Verlegen . Dachte komischer Weise, du hättest die Zitate aus dem DAF und DA funktioniert die Suchfunktion nicht so zuverlässig, musste ich feststellen. Geschockt

Das kommt davon, wenn man hier nur so zwischendurch mal was liest…


Und ich dachte du willst mich veräppeln grins

Sorry, war nicht so gemeint. Und um ehrlich zu sein lese ich auch nicht jeden Thread von vorne bis hinten durch. Verlegen

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Waldelb



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BeitragVerfasst am: 28.03.2006, 16:51                                  +/-

Thanil
Woran arbeitet die stinkefaule Socke eigentlich gerade? Bringt alle fünf Jahre mal einen Film zur Welt - und was macht er in der Zwischenzeit??

Er schreibt z.B. Drehbücher und führt Regie bei Fernsehserien. Bei CSI zum Beispiel. Die Folge wird demnächst auf VOX laufen.

Ansonsten muss ich aber zugeben, dass ich glaube Tarantinos Filme sind nicht für mich gemacht.
Ich finde sie eigentlich alle auf eine faszinierende Art und Weise abstoßend. Manchmal auch auf eine abstoßende Art faszinierend, je nach Film. Zu der Erkenntnis bin ich gekommen, nachdem ich neulich Reservoir Dogs gesehen habe.
Ich mag das meiste von dem was er zeigt einfach nicht sehen. Und das was zum Ausdruck gebracht wird einfach nicht denken. Obwohl ja doch alles einen ganz coolen Touch hat ist das nichts für mich.


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Zuletzt bearbeitet von Waldelb am 29.03.2006, 11:17, insgesamt einmal bearbeitet
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 28.03.2006, 17:00                                  +/-

Da alle anderen Tarantino wie einen Gott... äh... vergöttern, nimmst du damit aber wirklich eine sehr individuelle und irgendwie auch beneidenswerte Position ein. Yes

Irgendwie erinnert mich das an die Debatten der 90er Jahre, als Tarantino einer größeren Öffentlichkeit erstmals bekannt wurde. "Reservoir Dogs" war ja eher so der Geheimtipp von Cineasten, Filmfreaks und Filmstudenten, erst "Pulp Fiction" brachte ihn so richtig ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Und damals wurde in den Medien ja sehr, sehr viel über die Gewalt und die Ästhetik in "Pulp Fiction" gesprochen. Es ist ja auch alles schrecklich amoralisch. Wir fiebern mit Gewaltverbrechern mit, die sich in stylischen Szenen Heroin oder andere Drogen einverleiben und danach unschuldigen Leuten das Hirn aus dem Schädel blasen.

Müssten wir uns nicht eigentlich darüber aufregen?


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titania



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BeitragVerfasst am: 28.03.2006, 17:41                                  +/-

Wir fiebern mit?


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Der menschliche Körper enthält sechs Liter Blut: genug, um eine große Wohnung anzustreichen.
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Waldelb



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BeitragVerfasst am: 29.03.2006, 12:01                                  +/-

Wobei ich Pulp Fiction, oder das was ich davon gesehen habe, von den Filmen die ich kenne noch am besten fand.
Ich glaube es ist wirklich die die Tatsache, dass die Protagonisten bei Tarantino richtig böse sind. Man befindet sich damit gewissermaßen auf Seiten dieser kranken und brutalen Menschen, bekommt mit was sie denken, etc.
Es gibt niemanden an dem man sich festhalten kann, bei dem man weiß "Er ist der Held, er wird es wieder gut machen". Man befindet sich total in der Gewalt dieser Leute. Bei Reservoir Dogs, aber auch am Anfang von From Dusk Till Dawn, habe ich mich richtig ausgeliefert gefühlt. Klar erkenne ich damit die Kunst und die Leistung von Tarantino an: Man muss es erst einmal schaffen, die Zuschauer sowas fühlen zu lassen. Aber mögen tue ich es deswegen trotzdem noch nicht. Wie gesag: faszinierend und abstoßend.


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Ramujan



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Wohnort: Böggelte bei Meppen
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BeitragVerfasst am: 29.03.2006, 12:54                                  +/-

Waldelb

Ich glaube es ist wirklich die die Tatsache, dass die Protagonisten bei Tarantino richtig böse sind.


Aber du hörst doch auch böse Musik.


_________________
😱
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Waldelb



Beiträge: 4556
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BeitragVerfasst am: 29.03.2006, 13:42                                  +/-

Das ist was irgendwie etwas anderes. Die Musik-Texte sind selten (so) brutal und vor allem nicht expilzit. Da geht es meistens um Gefühle, zumindest aber ist ein Hintergrund gegeben. Bei den Filmen scheint oft jede Form von Menschlichkeit, im Sinne von Mitleid, Trauer und Schmerz zu fehlen; mindestens immer bei einem der Charaktere. Man befindet sich inmitten dieser brutalen Welt über die man keine Kontrolle hat.
Bei der Musik (mir fällt momentan gar nichts ein, was schockierend genug wäre um es zu vergleichen) hat man den Einblick in die Gedanken und Motivation, etwas an dem man sich festhalten kann.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 07.04.2006, 13:47                                  +/-

Heut neu bei Angry-Alien: Reservoir Dogs

Gibt es auch in einer Version, in der die fucking Fucks weggepiept sind. hähö


@ Waldelb:
Zitat:
Man befindet sich total in der Gewalt dieser Leute. Bei Reservoir Dogs, aber auch am Anfang von From Dusk Till Dawn, habe ich mich richtig ausgeliefert gefühlt. Klar erkenne ich damit die Kunst und die Leistung von Tarantino an: Man muss es erst einmal schaffen, die Zuschauer sowas fühlen zu lassen.

Ehrlich gesagt kann ich diesen Teil seiner Kunst nicht anerkennen, da ich dieses Gefühl noch nie hatte beim Sehen der Tarantino-Filme und wohl auch nie haben werde. *g*
Aber es ist schon interessant was du schreibst. Meine Freundin zum Beispiel mag es normalerweise gar nicht, wenn viel Blut fließt, aber "Reservoir Dogs" findet sie interessanterweise zum Schreien komisch. "Sin City" und "Kill Bill Vol. 1" haben dagegen bei ihr verschissen, weil es ihr zuviel Gemetzel ist. Mit den Augen rollen So gesehen finde ich es immer wieder klasse völlig neue Sichtweisen auf Filme, speziell solche, die ich mag, mitzubekommen. Und deine ist ganz besonders außergewöhnlich, finde ich. Yes

Dummerweise habe ich gewisse Probleme sie nachzuvollziehen. Aus meiner Perspektive sind die Filme zwar brutal, teilweise sogar sehr brutal, aber trotzdem herrscht die Faszination eindeutig vor. Einmal, weil die Gewalt und überhaupt jeder Film von Tarantino, nunmal sehr ästhetisch ist, das fesselt einen. Aber auch weil der Einblick in diese andere Welt - für uns ja wirklich völlig andere Welt - und die Gedanken dieser Menschen fasziniert. Und gerade weil man mitbekommt was sie so denken und was sie bewegt, werden sie gleich wieder aus ihrer Rolle des 'Monsters' herausgerissen und stehen vor einem als normale Menschen.
Vielleicht ist das ja das Schockierende, die Menschlichkeit der Unmenschen. Und ja, ich finde durchaus, dass man sie als Menschen sieht. Und genau wie bei der Musik, die du beschreibst, sind es dann die Emotionen, an denen man sich festhalten kann. Klar, in "Reservoir Dogs" laufen auch ein oder zwei völlig Irre durch die Gegend, aber ich empfinde es eher wie einen Kriegsfilm. Man sieht den Protagonisten an, dass die Nerven blank liegen, sie reagieren teilweise kopflos oder panisch. Da hat man die Knarre schnell in der Hand und macht Fehler. Die "Profis", wie Mr. Pink immer wieder sagt, agieren mehr als unprofessionell. Und Mr. Orange ist natürlich auch noch da. Der sterbende Held, aber trotzdem ein Held, der Gute, der dann auch den verrücktesten Spinner erschießt.
Zitat:
Es gibt niemanden an dem man sich festhalten kann, bei dem man weiß "Er ist der Held, er wird es wieder gut machen".

Da würde mich noch interessieren: Brauchst du in jedem Film einen Helden? Oder nur, wenn der Film ansonsten ausschließlich mit 'Bösen' vollgestopft wäre?

Und die Gewalt? Nun ja, das was dich u.a. abzustoßen scheint, verbuche ich unter "nicht real". Das konnte ich schon als Knirps sehr gut und habe viel zu früh Filme wie "Die Hard" gesehen. grins


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Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.
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Schmendrick



Beiträge: 521
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BeitragVerfasst am: 08.04.2006, 15:30                                  +/-

Das einzige schlimme, also richtig schlimme ist ja die komplette Wohnwagen-Szene in Kill Bill 2. Aber das muss man mal so hinnehmen. Ich finde Kill Bill 2 besser als Teiel 1. Auch den Endkampf fanbd ich endgeil. Kill Bill gilt ja als weniger kultig als z.B. Pulp Fiction. Ich fands schon kultig.
Aber der Anfang von Kill Bill 1 im Haus von dieser Frau ist schon nicht sehr kultig (höchstens die kurze grenzdebile 60er- oder 70er-Musik, wenn immer vor dem Kampf ihr Adrenalinspiegel steigt). Und Kill Bill braucht auch mehr Zeit. Das ganze aber als Marketing-Strategie von Q. Tarantino zu bezeichnen, wie in einer Amazon-Rezension, finde ich schon dreist.

Ich finde, wenn in Pulp Fiction dieser Cain aus "Kung Fu" zitiert wird (David Carradine), hätte jedem klar sein müssen, dass Tarantino diesen Mann gerne in einem Film verwenden würde. Ich finde es auch toll, was er aus so unscheinbaren Schauspielern rausholen kann. Ich glaube vor Kill Bill hätte z.B. niemand geglaubt, dass Michael Madsen (Budd) für irgendeinen halbwegs ernstzunehmenden Film gut wäre.
Aber vielleicht kenne ich nur nicht die Kult-Insider. Aber ich finde, seine Rolle war seinem Potential oder seinem Ambiente wie auf den Leib geschnitten.

Und dass dieser Bitch ihr letztes Auge rausgerissen wird, ist fast die vernünftigste Konsequenz des Geschichtenerzählers, aber es ist wie gesagt recht schockierend, wird aber mit der ultra martialischen Musik toll aufgebaut. Ja, und das Ende mit dieser Five-Point Palm Exploding Heart Technique (rolling on the floor...-) ist gut.
Eigentlich ist Pei Mai die Krönung, ohne ihn hätte wirklich was gefehlt. Die lustigste Szene in Teil 1 ist ja auch mit dem japanischen Schwertmacher Hattori Hanzo und seinem Angestellten.

Jedoch, in der Kürze liegt die Würze und Pulp Fiction ist Kill Bill überlegen (auch wenn Pulp Fiction, ohne ihn seit einem Jahr gesehen zu haben, bei wiederholtem Sehen bis auf wenige bestimmte Minuten selbst fast nur aus Längen besteht). Aber Kill Bill hat sicher mehr "Herz". Davon abgesehen, muss man sagen ist Quentin Tarantino doch nicht der Weisheit letzter Schluss. *relativier*

P.S.: From Dusk Till Dawn fand ich immer öde. Mal abgesehen von *knicknack* und "Irre explodieren nicht, wenn das Sonnenlicht sie trifft, ganz egal wie irre sie sind!" rolling on the floor...

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