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Oper
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 17.12.2009, 17:30                                  

Da er in der Oper war, handelte es sich ganz sicher um Kunstleder Yes


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Craggan



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BeitragVerfasst am: 17.12.2009, 17:47                                  +/-

Thanil
Da er in der Oper war, handelte es sich ganz sicher um Kunstleder Yes
hähö

Tjo , Morgi , ich verwerte eben das ganze Tier. Dazu hatte ich immer Fellstiefel an


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 17.12.2009, 19:28                                  +/-

Domino
Thanks Euseppus.

Hallo Oxford, ich weiß ja nicht, was du so in der Met erlebt hast, für mich jeden falls hat dieses Opernhaus was. Natürlich darf man am Ticket unter gar keinen Umständen sparen - frei nach dem Motto lieber ein billiger Platz und Hauptsache mal drin gewesen. Da sollte man echt nicht aufs Geld schauen, dann hat man auch den vollen Genuss.
Mailand ist übrigens auch okay, aber in der Scala war ich selber auch erst ein einziges Mal drin.


Wir hatten sehr gute Plätze. Parkett etwa 11. Reihe. Ich finde das Haus an sich aber nicht besonders hübsch. Es wirkte ein wenig heruntergekommen. Irgendwie ist Wien erhabener, einfach schöner. Das Publikum in New York war auch eher hmm unopernhaft. Für mich gehört es dazu, dass man sich schön anzieht. Macht eben auch einen Teil des Reizes aus. Einmal abtauchen, in eine ganz andere Welt. Jeans und Lederjacke kann ich jeden Tag anziehen.

Ein Opernbesuch beinhaltet für mich mehr als nur "die Musik hören". Insofern muss ich Craggan und Morgi widersprechen.


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Craggan



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BeitragVerfasst am: 17.12.2009, 22:08                                  +/-

Oxford
Ein Opernbesuch beinhaltet für mich mehr als nur "die Musik hören". Insofern muss ich Craggan und Morgi widersprechen.


Dann bist Du ein Operneventotto Yes


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 18.12.2009, 08:13                                  +/-

Morgi
Ich kann es in Opernhäusern wirklich nicht lange aushalten, weil sich dort die Creme aller konservativen, reaktionären und faschistoiden Gesellschaftsschichten versammelt, die sich einen Scheiß für Kunst interessieren und durch ihre Anwesenheit nur ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse demonstrativ zur Schau stellen wollen.


Mich nervt es auch, da nur von Alten und oder Reichen und wenigen Studenten umgeben zu sein. Für Erstere ist die Oper aber weder speziell komponiert noch gebaut worden. Pfeif also auf die Umgebung und geh hin, weil Du was Tolles erleben möchtest.
Dass die Opern-Preise schon mal generell das beste Beispiel für die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm (oder "Mittel") und Reich sind, ist eine ganz ganz besch... Angelegenheit. Und dass damit automatisch den Geldigeren die Fähigkeit, Kunst zu rezipieren zugewiesen wird, ist noch viel bitterer. Aber in die Oper oder ins Theater gehe ich nicht wegen des Publikums. Ich finde, die Portion Eigensinn muss man schon haben.

@Craggan: Hä? Meinst Du das ernst? Klar ist Musik live ne schöne Sache, gerade bei Gesang.
Aber das Szenische ist doch das Entscheidende an der Idee Musiktheater; und gerade Leute wie Mozart, Wagner und Strauss haben explizit für die Bühne komponiert, also wirklich an das szenische Medium gedacht beim Schreiben.
Zum einen Teil wird Mozart freilich wegen der Musik selbst als genial gehandelt; bei den Opern aber v.a. des szenischen Komponierens wegen. Für mich ist die Inszenierung offengestanden der einzige Grund, in die Oper zu gehen.


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 18.12.2009, 08:17                                  +/-

Ja und? Da widerspreche ich ja gar nicht! Aber die Inszenierung betrifft doch die Aufführung und nicht das Publikum. Oder muss ich mich verkleiden um in die Oper zu gehen?


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 18.12.2009, 08:53                                  +/-

Craggan
Ja und? Da widerspreche ich ja gar nicht! Aber die Inszenierung betrifft doch die Aufführung und nicht das Publikum. Oder muss ich mich verkleiden um in die Oper zu gehen?

Um Jotteswillen nein.
Aber das Zitat oben verbunden mit der Antwort klang so, als würdest Du es "nur" auf die Musik abgesehen haben beim Opernbesuch. (Habe auch trotz Suche Oxfords Gesamtzitat nicht gefunden gehabt.)


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 18.12.2009, 13:20                                  +/-

Craggan
Oxford
Ein Opernbesuch beinhaltet für mich mehr als nur "die Musik hören". Insofern muss ich Craggan und Morgi widersprechen.


Dann bist Du ein Operneventotto Yes


Warum? Ein Stadionbesuch beinhaltet für mich auch mehr, als nur das reine Spiel zu sehen. Das kann ich auch am TV.


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 18.12.2009, 16:15                                  +/-

Hier gilt aber genau das Gegenteil - du sollst wegen der Aufführung gehen, nicht wegen des Publikums und weil das Ambiente so schön ist. Wichtig ist das , was auf der Buehne passiert. Beim fußball ätzen auch diejenigen, die nur wegen des Drumherums da sind


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Wolter



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BeitragVerfasst am: 20.12.2009, 00:39                                  +/-

Euseppus
Natürlich ist die Musik hübsch, nett, manchmal meditativ, sie tut keinem weh.
Sie ist nur leider ziemlich billig.

Och, "billig" ist für mich der Moikreibersilbereisenhumtahumtascheiß (ganz bewußt baue ich in dieses Kombiwort nicht auch noch "Musik" ein, das ist nämlich keine!); zwar ist auch für einen Nichtexperten schnell offensichtlich, daß die Glass'schen Kompositionen nicht so ganz die Komplexität der Drei Orchesterstücke op. 6 von Alban Berg (1885-1935) bieten, aber Einfachheit muß nicht unvermeidlich billig daherkommen. Kompositionstechnisch ist auch Wagners Walkürenritt recht einfach gestrickt - und doch welche Wirkung! Und Wirkung, freilich eine andere als musikalisch dargestellte reitende blutrünstige Walküren, hat auf mich auch, wie schon auf der Vorseite gesagt, das Violinkonzert, und (u.a.) deshalb mag ich's halt !
Wenn Wagner-Opern permanent wie die (anderen acht) Walküren im 3. Akt der "Walküre" (Brünnhilde) klängen, dann wäre das billig, nicht jedoch die erste Idee zu diesem "Musikstil" (oder vielleicht besser: zu dieser einfachen Dreiklangmasche).


Euseppus
So wenig Lust zu haben, sich neu zu entdecken, Neugier zu haben auf neue Experimente, auf ein Neuentdecken von neuen Wegen in einem Selbst (was zumeist der BESTE Grund ist, um zu komponieren), auf ein Neuentdecken der Welt in der Musik - das stößt mich ab.

"Billig" nach meiner Definition ist denn also diese anschließende unkünstlerische Ideenlosigkeit und der Selbsteklektizismus. Aber da treffen wir uns ja weitgehend wieder, oder? zwinkern

Euseppus
Gegenbeispiele: Immer wieder die Suche nach Neuem bei Ligeti oder Nono, sehr große Geister der Musik des 20. Jahrhunderts.

Yes
Gerade diese beiden waren auf einer CD, die mir vor 19 Jahren auf meinen Wunsch geburtstaglich geschenkt wurde und die den Beginn meiner Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik markiert! Spitze
Den Wunsch hätte ich ohne das zufällige Hören einer diese CD vorstellenden Radiosendung wahrscheinlich nie gehabt, und wenn in dieser Sendung die "Atmosphères" mich nicht so vom Hocker gerissen hätten, dann wohl auch nicht...


Euseppus
Dass Glass als Filmmusik-Komponist immer wieder Ehrungen (auch Oscars) erhält, ist für mich ein Mißverstehen von Leistung seitens der Juries:
Verdient hätte den Oscar der Regisseur oder Produzent, der Glass gezielt als Komponisten ein gesetzt hat

Najaa, von Filmmusiken wird nun einmal nicht in erster Linie Innovation und Sich-Neuerfinden erwartet; da muß von den "Academy Award"-Jurymitgliedern nur beurteilt werden, wessen Musik diejenige ist, die die Filmbilder am "kongenialsten" unterstützt/ergänzt/mit ihnen korrespondiert, und der ist folglich der Gewinner. Glass' Musik scheint diesbezüglich halt multikompatibel zu sein...

Ich habe übrigens einen Opernabend hinter mir, und der Komponist Erich Wolfgang Korngold, der "Die tote Stadt" als fast noch Jugendlicher (Überrascht) geschrieben hatte, war nach seiner nazibedingten Emigration dann in Hollywood ein sehr erfolgreicher Filmkomponist und zweimaliger Oscargewinner! (@ Bard: der [Holsteiner und] Dithmarscher [dessen Stimme ich mittlerweile problemlos erkennen kann, der mir aber in "erregten" Szenen noch zu lyrisch und schönklangverliebt singt] sang die Partie der Hauptperson! Spitze)

Nach der Toten Stadt habe ich dann noch zu BR Klassik rübergeschaltet, um den Letzten Akt von "Hoffmanns Erzählungen" (Jacques Offenbach, 1819-1880) anzuhören, live übertragen aus der MET (Anna Netrebko als Antonia).

Damit Hallo Domino; das Flair in der MET würde mich weniger locken als eine hochkarätig zu werden versprechende Aufführung - da meine Gelegenheiten zu einem "Abstecher" aber sowieso gegen Null gehen, erscheint mir die theoretische Erörterung meiner Ambitionen recht müßig... Zumal ich Opern insgesamt viel weniger höre als Musik ohne szenische Darstellung.
Und deshalb ist mir der optisch-szenische Aspekt nicht soo wichtig, daß ich nicht auch - wie den letzten Abend - Oper ganz ohne Bild konsumieren könnte. Wenn ich aber die Wahl zwischen Glotze und (Hamburgischer) Staatsoper hätte - zu beidem müßte ich meinen Hintern in Bewegung setzen, denn das Teufelszeug Glotze habe ich seit urdenklichen Zeiten abgeschafft - dann würde ich lieber in die Oper gehen (und das mache ich ja auch ab und zu).


Morgi
Ich würde theoretisch aus musikalischem Interesse gerne regelmäßig in die Oper gehen (Besonders, wenn man in Wien lebt...), bekomme aber beim Anblick des typischen elitären und strunzreaktionären Publikums, das ausschließlich zur sozialen Repräsentation dort hingeht, schnell starken Brechreiz.

Da solcher Proletarierdünkel mir nicht nur total fremd ist, sondern ich ihn zudem für kindisch³ halte, wäre das für mich das geringste Hindernis! Yes
Das ist schon drollig, Morgi: Dich befällt Brechreiz dieser von Dir verachteten Repräsentationsdünkelherren und -damen wegen, aber hähö Dein Dünkel ist edel, hilfreich und gut, und jeder soll Dich deshalb bewundern!

Und nebenbei: ????? welcher Erleuchtung hast Du Dein "Wissen" zu verdanken, daß alle dieser in etwas mehr Wohlstand als Du lebenden Leute keine Antennen für die dargebotene Kunst haben? Schließen sich maßgeschneiderter Anzug und emotionale Offenheit ggü. musikalischen (u.a. künstlerischen) Leistungen etwa aus, Gedankenleser?


Craggan
@ Morgi: Postest Du eigentlich aus Interesse an der zwischenmenschlichen Kommunikation...

Das, Morgi, frage ich mich aus anderem Grunde auch: da stellst Du an Euseppus und mich eine Frage, die wir beide jeweils ausführlich beantworten - Mit den Augen rollen und wo ist Deine Reaktion darauf? "Aha, interessant, sehe ich zwar anders, Glass ist trotzdem toll, weil blablablubb..."
Nein: sofort (ca. eine ½ Stunde) nach Eusebios Antwort ist Dir Deine Inquisitorenfrage an Domino wichtiger...


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Bard
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BeitragVerfasst am: 23.12.2009, 16:39                                  +/-

Wolter
(@ Bard: der [Holsteiner und] Dithmarscher [dessen Stimme ich mittlerweile problemlos erkennen kann, der mir aber in "erregten" Szenen noch zu lyrisch und schönklangverliebt singt] sang die Partie der Hauptperson! Spitze)



Nachträgliche Off-Topic-Erläuterung: Ob man Dithmarschen als Teil Holsteins ansehen will oder nicht, ist Definitionssache. Seit der Letzten Fehde war Dithmarschen politisch und territorial mit Holstein verbunden, am Heider Bahnhof würde man die Aufschrift "Heide (Holstein)" finden etc. Dennoch handelt es sich um eine Region mit einem ausgeprägten, eigenständigen Selbstbewusstsein, was historische Gründe hat (siehe Dithmarscher Bauernrepublik , Schlacht bei Hemmingstedt). Es würden sicherlich nicht alle Dithmarscher abstreiten, Holsteiner zu sein, aber die meisten sind halt in erster Linie Dithmarscher. Daher auch der heftige Widerstand, als der Landkreis Dithmarschen in einer Kreisgebietsreform mit Steinburg und Pinneberg zu einem "Kreis Südwestholstein" zusammengeschlossen werden sollte. Südwestholstein my ass!
Und egal, ob man den Landstrich nun als unerträglich provinziell oder aber als liebenswerte Heimat empfindet (oder beides...), man sollte nicht wie der feine Herr Opernstar da seine Herkunft verleugnen, indem man sich als Holsteiner ausgibt. Da könnt man ja auch aus Pinneberg oder Elmshorn oder anderen Hamburger Satelliten kommen.


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Wolter



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BeitragVerfasst am: 25.07.2015, 14:28                                  +/-



Es ist wieder Wagnerzeit! Schnelldurchlauf der heutigen Handlung.

Das hört sich so trist an, und i solde doch fröhlich sein. Traurig

Ab 16.00 Uhr live aus dem Festspielhaus in Bayreuth.


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 25.07.2015, 15:24                                  +/-

Am 7. August wird die Aufführung live in diversen Kinos übertragen. Wir haben schon Karten für Regensburg. Smilie

(Mein Liebster wollte immer schon mal eine Wagner-Oper sehen, obwohl er mit Klassischer Musik eigentlich gar nichts am Hut hat. Jetzt hat er den Salat.)

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Wolter



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BeitragVerfasst am: 26.07.2015, 15:12                                  +/-

Arianrhod
Am 7. August wird die Aufführung live in diversen Kinos übertragen.

Spitze Ah, coole Idee! Hab schon "mein" (sprich, das nächstmögliche) Kino ausgekuckt, muß jetzt nur in Erfahrung bringen, wie groß da der Andrang im Vorverkauf ist. Notfalls kann einen Tag später ersatzweise auch die Glotze von 20.15-0.55 einspringen, wie mir die BR-Moderatorin nach der Radioübertragung freundlicherweise mitgeteilt hat.



edit: der Urenkelin (des Hausheiligen) Inszenierung scheint Gnade beim Publikum gefunden zu haben, aber vor dem Gesang der Isolde (E. Herlitzius) solde man sich wohl ein wenig in Acht nehmen. zwinkern


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Wolter



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BeitragVerfasst am: 27.07.2015, 19:55                                  +/-

Überrascht Woaaahhh! Vor einer halben Stunde tobendes pfeifendes begeistert rhythmisch klatschendes Publikum nach den letzten «Das Rheingold»-Klängen!

Und ich habe wegen Verpeilung nur die letzte halbe Stunde gehört, die akustisch einfach magisch war! So ein kraftstrotzendes Orchester, der Wahn-sinn! Teufelskerl Petrenko!
Arrrrrrrrgh!

Aber uff *schweißabwisch*, am 22. August sendet das ARD Radiofestival die Aufzeichnung dieser offenbar musikalisch sensationellen Aufführung. Puh!

*entspann*... *Brahmslausch*...

Apropos Überbrückungsmusik: vorgestern hat in der zweiten «Tristan und Isolde»-Pause das Duo d’Accord mit Musik von Carl Maria v. Weber ein paar Minuten "überbrückt". Das könnte hier ja jemanden interessieren, glaube ich. zwinkern


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 27.07.2015, 20:14                                  +/-

Wir haben vor wenigen Monaten Petrenko die Walküre dirigieren gesehen und gehört. War ohne Frage musikalisch ein toller Abend und inszenatorisch ebenfalls sehr gelungen.

Das Weber-Programm wird das Duo noch ein wenig länger auflegen, war immerhin die letzte erschienene CD. Sehr schöne Stücke übrigens mit dabei, gerade Webers Existenz exakt zwischen zwei Epochen arbeiten sie sehr schön heraus (und moderieren das so klug wie sympathisch).

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Wolter



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BeitragVerfasst am: 27.07.2015, 22:57                                  +/-

Die morgige Bayreuther Petrenko-«Walküre» wird als Aufzeichnung von BR Klassik am 8. August ausgestrahlt.

"Eure" Walküren-Inszenierung war scheint’s deutlich weniger (oder überhaupt nicht) Murks als das, was in Bayreuth der Castorf verzapft hat, oder? grins

Der 8. August bedeutet Terminkollision mit der 3sat-Ausstrahlung des «Tristan» an genau jenem Abend... Muß ich wohl doch am Vortag ins Kino (s.o.). zwinkern


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Wolter



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BeitragVerfasst am: 22.08.2015, 19:03                                  +/-

Gleich im Radiofestival:

«Das Rheingold»...

Von der Direktübertragung des BR habe ich ja schon die letzte halbe Stunde mitbekommen (s.o.), in der für mich sozusagen das Orchester der Star war. Oder eben derjenige, der es (in dieser Saison zum letzten Mal) leitet: Kirill Petrenko. Mit welch feinstem Tempogespür er der Musik in jeder Sekunde die "richtige" Geschwindigkeit zu geben imstande war, das war groß: sie wurde quasi zu einem atmenden Lebewesen, dessen feinste vegetative Reaktionen (in "Herz- und Atemfrequenz") auf die jeweilige dem gesamten Geschehen (im Orchester und auf der Bühne) innewohnenden Emotion sich dem Hörer unmittelbarst mitteilte.
(Das war vor ein paar Tagen im «Siegfried» in der «Götterdämmerung» ebenso: den Trauermarsch habe ich noch nie so "nachvollziehbar atmend" gehört wie unter Petrenko...)

Vorhang (nur virtuell, da an Castorffs Öl-"Regie" nicht interessiert) auf!


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BeitragVerfasst am: 18.03.2017, 22:28                                  +/-

Ein Hinweis an Eusebio: In der gerade auf hr 2 Kultur laufenden Londoner Tannhäuser-Aufführung wird nach der jetzt gerade begonnenen (nur eine relativ kurze Moderation lange) zweiten Pause Dein Kumpel Christian G. als Wolfram von Eschenbach zum unübertrefflich berückenden Gesang an den "Abendstern" anheben.


edit um 22.56 Uhr — Jetz geht es los!

2. edit um 22.59 Uhr — Sooo schön...


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 18.03.2017, 23:35                                  +/-

Da war ich jetzt einfach mal zu spät... Traurig


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BeitragVerfasst am: 20.03.2017, 20:02                                  +/-

Offtopic, aber an die beiden vorherigen Beiträge anschließend:

Das ist jetzt echt Zufall (und habe ich gerade eben erst festgestellt), daß das Duo Gerhaher/Huber gleich bzw. jetzt nach den 20-Uhr-Nachrichten (vier Minuten) auf hr 2 einen Liederabend gibt. Zugegeben, das ist eine Aufzeichnung von vor 16 Monaten, aber immerhin! zwinkern



edit —

*wiederhol*
Ein Hinweis an Eusebio: In der gerade auf hr 2 Kultur laufenden Londoner Tannhäuser-Aufführung wird nach der jetzt gerade begonnenen (nur eine relativ kurze Moderation lange) zweiten Pause Dein Kumpel Christian G. als Wolfram von Eschenbach zum unübertrefflich berückenden Gesang an den "Abendstern" anheben.

Eine andere Aufnahme... Von Daniel Harding für meinen Geschmack ein wenig zu langsam dirigiert, aber selbstverständlich immer noch toll:



Natürlich gibt’s den Prolog «Wie Todesahnung Dämmrung deckt die Lande» vorweg! Spitze


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