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Battlestar Galactica - 1. Staffel
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 13.04.2005, 14:15                                  +/-

Battlestar Galactica
Das Re-Make (oder besser: die Re-Imagination) der klassischen Fernsehserie "Kampfstern Galactica" (mit Lorne Greene) ist meines Erachtens nach ein echter Knaller.

Es begann 2003 mit einer Miniseries, einem über dreistündigen Exposé für die nun 2004 gestartete Serie. Als ich das damals sah, war ich als alter Sci-Fi-Freund begeistert. Die Serie hatte nicht mehr viel von dem naiven Optimismus und dem Esoterik-Touch des alten Kampfstern Galactica. Stattdessen eine sehr ernste und streckenweise deprimierende Saga über das drohende Ende der Menschheit, die ihrer völligen Vernichtung durch ihre "Kinder", die Zylonen, gegenübersteht.

Die Zylonen sind künstliche Intelligenzen, die sich gegen die Herrschaft der Menschen aufgelehnt und in einem blutigen Sezessionskrieg ihre Unabhängigkeit von den Menschen erkämpft haben. Sie haben vierzig Jahre lang jenseits der zwölf Kolonien der Menschen eine eigene, abgeschottete Zivilisation von Maschinenwesen errichtet, und kehren dann plötzlich zurück, um sich an der Menschheit zu rächen. Die Zylonen haben in den vergangenen Jahrzehnten großartige technische Fortschritte gemacht und die Menschheit technologisch weit überflügelt. Daher braucht es nur eines kleinen Verrats eines genialen jungen Wissenschaftlers namens Gaius Balthar, um die Menschheit an den Rand der Vernichtung zu bringen.

Besonders schön gelöst finde ich die Figur und die Motivation von Balthar. In der alten Serie erscheint er wie das Urbild des Klischee-Bösen. Ein Mensch, der völlig ohne Sinn und Verstand aus reiner Bosheit die Menschheit zu vernichten trachtet. In der neuen Serie ist Balthar verführt worden, und muss seinen Verrat geheimhalten, um nicht als der (Mit-)Verantwortliche für den Holocaust an der Menschheit hingerichtet zu werden. Er ist einer der Flüchtlinge in der vom Kampfstern Galactica angeführten Flotte und muss immerzu eine Gratwanderung vollziehen, um nicht aufzufliegen. Er will die Menschheit eigentlich nicht verraten, doch er hat es aus Verblendung, Eitelkeit und Geltungssucht - sowie aus sexuellen Motiven heraus - getan.

Sehr überzeugend sind übrigens auch die Darsteller. Mit Edward James Olmos als Commander Adama und Mary McDonnell als Präsidentin Laura Roslin in den Hauptrollen haben die Macher hervorragende Schauspieler für die Serie gewonnen. Olmos ist ein vielfach preisgekrönter Veteran, der vom Theater her kommt. Er hat unter anderem auch schon einmal den Golden Globe gewonnen. McDonnell wird einigen vielleicht noch als "Stands with a Fist" aus Dances with Wolves bekannt sein, wofür sie eine ihrer beiden Oscar-Nominierungen erhielt. Aber auch die Nebenrollen sind meiner Meinung nach hervorragend besetzt. Beispielsweise der idealistische Captain Lee Adama, alias Apollo, der auch in der absoluten Ausnahmesituation von drohender Vernichtung noch die Ideale von Humanität, Menschenrechten und Demokratie hochhält. Oder Colonel Tigh, der leider ein kleines Alkoholproblem hat.

Die Serie setzt sich unter anderem mit ihrem sehr düsteren, aber auch sehr ernsten Stil, aber auch ihrem Ansatz, Weltraumschlachten realistischer als bisher gewohnt zu inszenieren, wohltuend vom gängigen Sci-Fi-Einheitsbrei ab. Insbesondere allen Trekkies, die wie ich über die Absetzung der letzten Star Trek Serie ("Enterprise"-) trauern, bietet diese Serie eine zwar düster-dreckig-ungewohnte, aber ästhetisch rundum befriedigende neue Heimat.

Ich lege jedem Fan von Science-Fiction diese Serie wärmstens ans Herz! Leider läuft sie noch nicht in Deutschland.

--------------------------------

Kommt bestimmt bald auf Sat1 und Co.

Also ich habe nicht geschrieben "realistische Weltraumschlachten", denn solche kann es nicht geben, da es unseres Wissens nach noch nie eine Schlacht im Weltraum gab

Aber realistischer als alles, was ich bisher so auf dem Sektor gesehen habe, sind sie schon.

Beispiel: Raumjäger fliegen mit kreischenden (!) Motoren (!!) eine Kurve im All.

Rein physikalisch völlig hirnrissig. Erstens gibt es im Weltall keine Geräusche, also auch kein Kreischen. Zweitens braucht man im Weltall keine Kurve zu fliegen, um sich beispielsweise zu drehen.

In Battlestar Galactica hört man in den Weltraumszenen nicht sehr viel. Das, was man hört, ist meist ein dumpfes Grundgeräusch, das beispielsweise aus dem Innern der Raumschiffe stammen könnte. Allein schon dieser "Verfremdungseffekt" im Vergleich zum "Weltraumfilmstandard" läßt es realistischer erscheinen.

Ich erinnere mich zudem an eine Schlacht, in der ein Zylonenschiff einen Raumjäger der Menschen verfolgt. Der Verfolgte (in dem Fall: Starbuck) flog zunächst geradeaus vor dem Zylonenschiff weg, drehte sich dann aber mitten im Flug einfach herum und schoß frontal auf den Verfolger, sich dabei aber natürlich weiterhin vor ihm her bewegend. Ist ja logisch: man hat im All einen Bewegungsimpuls in eine bestimmte Richtung, der auch aufgrund von Schwerelosigkeit und fehlenden Reibungskräften aufrecht erhalten wird. Man kann einfach mittels Steuerdüsen das Raumschiff herumdrehen, ohne den Bewegungsvektor zu verändern!

In der alten Serie und allen anderen Space-Filmen, die ich kenne, müssen die Raumschiffe immer erst genau wie ein normales Düsenflugzeug einen weiten Bogen drehen (oder stark abbremsen, um dann hinter dem Verfolger wieder Gas zu geben).

Desweiteren scheinen die Menschen in Battlestar Galactica abgesehen von ihren Sprungtriebwerken keine Technik zu haben, die sonderlich weit über unsere Technologie herausgeht.

Keine Laserwaffen, keine Photonentorpedos (allein schon dieses Wort ist herrlich blödsinnig ), keine Energieschilde. Stattdessen wird im All fröhlich mit Raketen und ballistischen Geschossen geballert. Und mit Nuklearsprengköpfen.

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So, jetzt ist Schluß mit dem Unernst.

Ich habe gerade die letzten vier Episoden der Serie gesehen. Da die letzte Episode mit einem multiplen Cliffhanger endet, gehe ich einfach mal davon aus, dass es eine zweite Staffel geben wird.

Ich rede übrigens immer noch von BSG.

Jetzt, da ich alle Folgen der ersten Staffel gesehen habe, will ich mal versuchen, meine Faszination für die Serie etwas genauer zu umreißen, ohne dabei jedoch größere Spoiler von mir zu geben.

Am Ende sterben alle!

Kleiner Scherz. Also, keine Spoiler.

Ich hab das Gefühl, dass die Serie im Spannungsfeld zwischen Realismus und Mythos angesiedelt ist. Was mit dem vernichtenden Krieg der Zylonen gegen ihre Erschaffer (die Menschen) beginnt, wird schließlich zur Saga einer mythischen Suche nach den Ursprüngen der Menschheit und der Bedeutung von Menschlichkeit an und für sich.

Die Serie beschäftigt sich sehr stark mit Religion. Interessanterweise werden die Menschen als post-religiöse Wesen portraitiert, die Religion weitgehend durch Wissenschaft und Aufklärung ersetzt haben. Ihnen gegenüber stehen die Zylonen, die ironischerweise fanatische Gläubige sind. Sie glauben an Schicksal und Vorherbestimmung, an die Seele und das Ewige Leben, und das macht sie unter anderem zu solch hervorragenden Selbstmordattentätern.

Es werden reihenweise Diskussions-Themen der aktuellen Zeitgeschichte aufgegriffen, so zum Beispiel Terrorismus: was ist legitimer Kampf um Freiheit, und ab wann wird es zu purer Kriminalität und "bösem" Handeln. Oder Folter: eine Episode beschäftigt sich auf verstörende Weise mit dem "Atombomben-Dilemma". Was ist, wenn jemand geschnappt wird, von dem man ausgeht, dass er der einzige ist, der das Versteck einer scharfen Atombombe kennt? Darf man foltern? Was ist Folter und was nützt sie? Oder Bürgerrechte: mehrere Folgen beschäftigen sich sehr ausführlich mit Demokratie, Pressefreiheit, Gewaltenteilung und anderen damit verbundenen Aspekten.

Am Besten gefällt mir jedoch eindeutig die Figur des Gaius Baltar, der von allen die erstaunlichste Wandlung durchmacht. Mit ganz unkonventionellen Mitteln wird die schrittweise Transformation seiner Persönlichkeit minutiös dargestellt. Nie zuvor habe ich eine solch eingehende Psychologisierung einer Figur in einem Science-Fiction gesehen. Der Spannungsbogen wird über die ganze Staffel hinweg gehalten. Vor allem aber die Art der Inszenierung seiner inneren Konflikte hat es mir angetan. Aber man muss es gesehen haben. Ohne Spoiler kann man das nicht wirklich wiedergeben.

Überhaupt ist die Dramaturgie der Serie äußerst intelligent gestaltet. Es gibt etwa zur Hälfte Einzel- und Doppelfolgen. Alle Folgen jedoch sind durch übergreifende Spannungs- und Handlungsbögen miteinander eng verflochten. Das macht es umso schwieriger, der Serie nicht konsequent folgen zu wollen. Man will immer wissen, wie es weiter geht.

Leider kann das natürlich auch irgendwann anstrengend oder gar frustrierend sein, weil es so realistisch ist. Wir sind ja gewöhnt an die "typische" Geschichte in ihrer archaischen Grundform mit Einleitung, Hauptteil und (befriedigendem) Schluß. In BSG gibt es keine solche Dramaturgie. In gewisser Weise ist es daher mehr so wie im richtigen Leben.

Ich habe glaube ich schon erwähnt, dass die Serie teilweise sehr düster gehalten ist. Man sieht die Leute wirklich leiden. Dafür freut man sich jedoch umso mehr, wenn ihnen ein wichtiger Sieg gelungen ist. Aber da die Zylonen so geheimnisvoll dargestellt werden und wir so wenig über ihre Motive und Pläne erfahren, wissen wir leider auch nie so richtig, ob ein Sieg überhaupt ein richtiger Sieg war, oder nur ein geschenkter Sieg der Zylonen, um die Menschen richtig in die Falle zu locken.

Wie auch immer, bis sich jemand findet, der ebenfalls die Serie gesehen hat und sich mit mir unterhalten kann, werde ich nichts mehr dazu sagen (vor allem nicht inhaltlich). Stattdessen werde ich mich demnächst in andere Serien stürzen müssen, bis die zweite Staffel angelaufen ist.

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Cowboy



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BeitragVerfasst am: 15.04.2005, 12:07                                  +/-

ich habe mir inzwischen die ersten beiden folgen von BSG angeschaut. bin zwar immer noch leicht verwirrt, aber finde die serie bisher doch sehr interessant, vielleicht auch weil sie gerade etwas "anders" ist, wie von thanil beschrieben.

mein größtes problem ist allerdings, dass ich überhaupt keinen bezug zur klassischen serie habe, dafür bin ich zu jung. Mit den Augen rollen

ich glaube ich würde diese ganze geschichte besser verstehen, wenn ich die alte serie kenne würde. werde mich mal umschauen, ob es irgendwo nette story-zusammenfassungen gibt.

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 15.04.2005, 12:19                                  +/-

Uh, also wenn sich die Serie nicht selbst erklärt, dann haben die Macher aber was falsch gemacht.

Was genau ist denn dein Problem?

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Cowboy



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BeitragVerfasst am: 15.04.2005, 13:21                                  +/-

vielleicht, dass ich immer noch nicht den pilot gesehen habe. falls es einen gibt. ich verstehe z.b. nicht woher das raumschiff kommt, welchen bezug es zur erde hat...wenn es einen pilot gibt, bin ich mir sicher, dass dort alles erklärt ist.

jedenfalls finde ich manches auch konfus. die blonde frau z.b., oder diese asiatische frau aus der crew.

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 16.04.2005, 13:07                                  +/-

Cowboy
ich glaube ich würde diese ganze geschichte besser verstehen, wenn ich die alte serie kenne würde.


Heute 15:10 auf Kabel 1:



"Apollo geht auf einer Patrouille der Treibstoff seiner Maschine aus. Er muss auf einem fremden Planeten notlanden und stellt zu seiner Verwunderung fest, dass dort alles an den Wilden Westen erinnert. Cowboys, hier Oviner genannt, reiten auf gepunkteten Pferden und leben in ständiger Angst vor dem Revolverhelden "Red Eye". Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei diesem Pistolero um einen Zylonen handelt, der im Auftrag eines Landbesitzers die Gegend terrorisiert. Um der schönen Witwe Vella zu helfen, stellt sich Apollo dem metallenen Killer in einem Duell auf Leben und Tod."

Klingt schon schrottig... Mit den Augen rollen

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Cowboy



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BeitragVerfasst am: 16.04.2005, 13:40                                  +/-

:shock:

äh. na dann. ich schaue mich lieber nach dem pilot der neuen serie um...

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 16.04.2005, 13:40                                  +/-

Cowboy
vielleicht, dass ich immer noch nicht den pilot gesehen habe. falls es einen gibt. ich verstehe z.b. nicht woher das raumschiff kommt, welchen bezug es zur erde hat...wenn es einen pilot gibt, bin ich mir sicher, dass dort alles erklärt ist.

jedenfalls finde ich manches auch konfus. die blonde frau z.b., oder diese asiatische frau aus der crew.


Okay, das erklärt alles. Ohne den Pilotfilm kann man das als Newbie auch nicht verstehen.

Schau mal hier auf imdb.

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 13.05.2005, 16:11                                  +/-

Lost kommt immer Montags, kann man auch im Fernsehen schauen. Ist aber mehr so eine Mystery-Soap, bei der man in jeder Folge etwas überaschendes über eine Person erfährt.

thanil.bernetar
Battlestar Galactica
Es begann 2003 mit einer Miniseries, einem über dreistündigen Exposé für die nun 2004 gestartete Serie. Als ich das damals sah, war ich als alter Sci-Fi-Freund begeistert. Die Serie hatte nicht mehr viel von dem naiven Optimismus und dem Esoterik-Touch des alten Kampfstern Galactica. Stattdessen eine sehr ernste und streckenweise deprimierende Saga über das drohende Ende der Menschheit, die ihrer völligen Vernichtung durch ihre "Kinder", die Zylonen, gegenübersteht.

Habe ich mir eben angesehen und kann dir nur zustimmen Thanil.

Die meisten Pilotfilme sind eher Durchschnittsware, aber hier, wow, ich bin ehrlich beeindruckt und muss sagen: Das war spannender als viele Sci-Fi Kinofilme. Ich mag auch den Stil der Technik, die anachronistische Verkabelung und Telefone auf der Galactica, die vielen Bücher in Commander Adamas Kabine und vor allem die Mischung aus klaustrophobischem U-Boot und Flugzeugträger. Und als ich die Raumkämpfe sah, wunderte ich mich nur, dass es Star Trek:Enterprise überhaupt bis zur vierten Staffel geschafft hat. Besonders gefiel mir die Szene, bei dem man aus der Ferne der Galactica und einem Zylonenkreuzer beim Gefecht zusah, wie sie sich gegenüberstehen und aus allen Kanonenrohren aufeinander feuern, wie zwei Fregatten. Wie bei den alten "Tie Fighter" Computerspielen früher. *inErinnerungschwelg* Heute sind mir bei Star Wars/Trek da zuviele unrealistische und unübersichtliche Manöver drin, als wenn die großen Schlachtschiffe selbst wendige Jäger wären.

Vom Handwerklichen und den Schauspielern war das auch top. Mir sind nur zwei-drei holpernde Szenen aufgestoßen:
1.Als den Passagieren eines Raumfluges die Zerstörung der Kolonien mitgeteilt wird und alle wild durcheinander reden. Typische Klischeeszene direkt aus "Reise mit einem verrückten Flugzeug". Tatsächlich dürften die meisten Menschen bei Katastrophennachrichten erst einmal still und geschockt sein. Don't panic.
2.Die alte Frau hätte auf ihren Rettungsplatz ruhig verzichten können, anstatt das der Pilot für Gaius Baltar dableibt.
3.Das Ende bzw der Kliffhänger, wo die Zylonen ihren ausgesetzten Kumpel abholen, war einfach nur schlecht und wäre besser rausgeschnitten worden. Schon wegen dem schlechten Modegeschmack der Zylonen-Modelle.

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 13.05.2005, 16:13                                  +/-

Ich sag's ja: seit BSG können Star Trek und Konsorten endgültig einpacken.

Die Serie selbst ist auch der Hammer. Habe sie selbst schon komplett gesehen und bin gerade dabei, sie mit Freunden zusammen zu gucken. Meine Kumpels kriegen gar nicht genug davon.

Morgen abend ist es wieder so weit!

Und ich freue mich wie ein Schneekönig auf die zweite Staffel...

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 13.05.2005, 16:31                                  +/-

Käseszene Nummer vier habe ich vergessen:
Es werden allerlei harte Entscheidungen getroffen, aber als Starbuck und Apollo noch draußen sind, sagt Adama markig "I can't leave em here" und wartet auf sie, bevor sie sich vor der Zylonenübermacht vom Acker machen. Aber naja, das ist dramaturgischer Standard, und wenn ich sowas schon bekritteln muss, zeigt das, wie gut mich die Geschicht schon angefixt hat. Ich glaub ich schau direkt mal die erste Serienfolge. *dops*

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 19.05.2005, 11:30                                  +/-

Ich will die Serie auch sehen.

However, es gibt gute Battlestar Galactica News. Die zweite Staffel ist derzeit in Produktion. Es wird diesmal statt nur 13 Folgen ganze 20 Folgen geben. Alle Hauptdarsteller der ersten Staffel sind auch bei der zweiten wieder an Bord. Außerdem hat sich bei den Drehbuchschreibern und Produzenten nichts geändert, was bei dem hohen Unterhaltungsniveau der ersten Staffel auch eine Schande gewesen wäre.

Angeblich beginnt die Ausstrahlung der zweiten Staffel bereits im Sommer! Spitze

Ich habe außerdem in Erfahrung gebracht, dass die Serie eigentlich eine Art Low Budget Projekt ist. Sie wurde vom SciFi-Channel in Auftrag gegeben, einem US-amerikanischen Spartensender. Sie hatte im Schnitt wohl über 3 Mio Zuschauer, was für den SciFi-Channel sehr gut ist, aber natürlich gegen die ganz großen Quotenrenner in den USA, die regelmäßig über 20 Mio Zuschauer haben, völlig verblasst. Angeblich hat sich jetzt aber wohl ABC an der Serie interessiert gezeigt, und vielleicht wird sich dadurch das Publikum vergrößern.

Andererseits merkt man der Serie dies alles beileibe nicht an.

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 22.05.2005, 21:00                                  +/-

Ich hab mit Thuringwethil den Galactica-Pilotfilm gesehen. Sie fragte mich wie die Raketen-Warheads und Raumschiffe so schön explodieren können, wenn es im Weltraum keinen Sauerstoff gibt. Beziehungsweise ob das in irgendeinem Sci-Fi Film nicht so ist. Idee?

P.S.
Eigener Thread für Battlestar?

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 22.05.2005, 21:34                                  +/-

Gerne!

Was die Explosionen angeht: immerhin ist der Sauerstoff ja IN den Raumschiffen drin. Ich bin mir da nicht schlüssig, wie eine Explosion im Weltall aussieht.

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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 22.05.2005, 21:47                                  +/-

Ist noch nie irgendwas wirklich im Weltraum explodiert…??? *stutz*

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 22.05.2005, 21:58                                  +/-

Tyler Durden
Ich hab mit Thuringwethil den Galactica-Pilotfilm gesehen. Sie fragte mich wie die Raketen-Warheads und Raumschiffe so schön explodieren können, wenn es im Weltraum keinen Sauerstoff gibt. Beziehungsweise ob das in irgendeinem Sci-Fi Film nicht so ist. Idee?

P.S.
Eigener Thread für Battlestar?

Warum nicht, hab den Piloten jetzt auch gesehen.
Ein, zwei Dinge sind mir sauer aufgestoßen: Die Zerstörung der Kolonien wird kaum gezeigt und bleibt damit weitestgehend abstrakt.
Auch dass die Zylonen angeblich nicht die alten Raumjäger beeinflussen können, finde ich merkwürdig. Überhaupt: Auf der Galactica gibt es keine vernetzten Computer? Ah ja. Etwas töricht diese Erklärung.
Abgesehen davon hat er mir gut gefallen - gute Darsteller, mitreißende Raumschlachten. Spitze

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 22.05.2005, 22:08                                  +/-

Helcaraxe
Warum nicht, hab den Piloten jetzt auch gesehen.
Ein, zwei Dinge sind mir sauer aufgestoßen: Die Zerstörung der Kolonien wird kaum gezeigt und bleibt damit weitestgehend abstrakt.


Ist mir beim zweiten Sehen erst so richtig aufgefallen. Nachdem ich jetzt weiss, dass es ein LowBudget-Projekt ist (was man der Serie eigentlich beim schlechtesten Willen nicht ansehen kann), vermute ich einfach, dass es zu aufwendig gewesen wäre. Man sieht halt die ganzen Atompilze, und das muss eben reichen. Dennoch bleiben in der Tat sogar viele Fragen offen. Vor allem später in der ersten Staffel der Serie.

Helcaraxe
Auch dass die Zylonen angeblich nicht die alten Raumjäger beeinflussen können, finde ich merkwürdig.


Das wird ja eigentlich so erklärt, dass die neuen Raumjäger alle an ein zentrales Verteidigungssystem angeschlossen sind. Eine Art "Leitsystem" / Vernetzung. Und da die Zylonen-Braut dem guten Baltar mehr als ein paar hilfreiche Tipps gegeben hat (in der Tat hat sie wohl weite Teile des Codes beigesteuert), werden die Zylonen wohl ein paar Backdoors im menschlichen Verteidigungssystem haben.

Die "alten" Raumjäger jedoch sind nicht aufgerüstet worden. Es gibt also keine Möglichkeit, in die internen Systeme einzudringen.

Helcaraxe
Überhaupt: Auf der Galactica gibt es keine vernetzten Computer? Ah ja. Etwas töricht diese Erklärung.


Erläutere das mal. Ich finde es eigentlich einleuchtend.

Helcaraxe
Abgesehen davon hat er mir gut gefallen - gute Darsteller, mitreißende Raumschlachten. Spitze


Seh ich genauso. Endlich mal wieder eine richtig gute Science-Fiction Serie.

Kennt eigentlich jemand von euch diese Serie "Space" (lief hier auch unter dem Namen "Space 2063")? Das war - finde ich - ein bißchen ähnlich vom Ansatz her. Dunkles Szenario, technologisch nah an unserer Gegenwart.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 24.05.2005, 16:13                                  +/-

thanil.bernetar
Kennt eigentlich jemand von euch diese Serie "Space" (lief hier auch unter dem Namen "Space 2063")? Das war - finde ich - ein bißchen ähnlich vom Ansatz her. Dunkles Szenario, technologisch nah an unserer Gegenwart.

Klar. Das war mal ne geile Serie! Gut, alles ein bisschen wie ein Kriegsfilm über einen amerikanischen Krieg von einem guten europäischen Regiesseur. Das war doch das wo die großen Schiffe aussehen wie Schlachtschiffe (also so schwimmende Schiffe) und die kleinen Fighter mit der Kanone auf dem Dach nach hinten schießen können, der Gegner mysteriös und anfangs übermächtig erscheint und es hin und wieder auch Ausflüge auf Planeten gibt, oder?

Ich erinnere mich da noch an eine andere alte düstere Sci-Fi-Serie, kann mich aber beim besten Willen nicht an viele Details erinnern. Aber an eine Schauspielerin. Ich werde mal suchen.

MfGimli


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 24.05.2005, 17:18                                  +/-

Ja, in Space geht es um die Menschheit des späten 21. Jahrhunderts, die sich in der Galaxie auszubreiten beginnt, aber leider schon bald auf eine mysteriöse Alienrasse trifft, die immer in Spezial-Raumanzügen unterwegs ist, so dass man nie ihr wahres Äußeres zu Gesicht bekommt. Es kommt natürlich sofort zu einem bitteren Krieg zwischen den beiden Rassen. Die Aliens sind technologisch glaube ich überlegen, aber die Menschen haben glaube ich mehr Material und Kanonenfutter zwinkern

Später kommt dann heraus, dass der ganze Krieg nur auf Mißverständnissen beruht, und dass die Aliens gar nicht die fiesen Schweine sind, für die sie die ganze Zeit von den Space-G.I.s gehalten werden.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 24.05.2005, 18:03                                  +/-

Genau die! Gute Serie. Ich erinnere mich an eine Szene in der Pfannekuchen aus der Luftschleuse geworfen wurden, um einem gefallenen Kameraden die letzte Ehre zu erweisen. hähö

Und die andere Serie, die ich meinte, ist Space Rangers! Wird sicherlich niemand kennen, denn wie ich gerade herausgefunden habe gibt es davon nur 6 Folgen, die z.B. in den USA nicht einmal alle gesendet wurden. Jedenfalls habe ich die Serie über die kleine Schauspielerin gefunden, die hier im Vordergrund steht, welche ich allerdings erstmal über den Film "Die Teufelin" finden musste, den ich über Roseanne fand. *fg* War immer ganz lustig die Serie, bei IMDB schreibt auch einer, dass es echt schade ist, dass sie so kurzfristig wieder endete. Geht jedenfalls um eine Truppe von Polizisten sozusagen, die mit ihrem Schiff von so einer Station aus Bösewichte besiegen. grins Kleine Truppe (kleine Cheffin wie man sieht) und lauter ulkige Typen. Der freakige Alien (ein bisschen klingonisch angehaucht), eine heiße Waffenoffizierin, ein dicklicher Zigarrerauchender Mechaniker mit Roboterhand im Stil von Scotti, ein junger Draufgänger und ein etwas erfahrener zynischer Captain, der mit seinem Dreitagebart irgendwie an Jack O'Neil erinnert. Also geklaut ohne Ende, aber das gut! rolling on the floor...

MfGimli


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 25.05.2005, 11:05                                  +/-

Space 2063 ist wirklich sehr gut Yes Zwar konnte ich es nur sporadisch gucken, letztendlich hat es mich aber endgültig auf die Science-Fiction-Schiene gebracht.

Mein Held war Rodney Rowland





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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 25.05.2005, 12:44                                  +/-

Battlestar Galactica hat sich von Space in erster Linie bedient, was die Atmosphäre der Serie angeht. Beide Serien zeichnen ein eher düsteres Bild einer Menschheit, die beileibe nicht perfekt ist, und gegen einen übermächtigen Feind ums Überleben kämpfen muss. Wobei es bei BSG noch mal deutlich pessimistischer aussieht. Hier ist es ja so, dass die Zylonen mit den Menschen Katz und Maus zu spielen scheinen. Jedenfalls wird das in der Serie von Folge zu Folge deutlicher.

Ich glaube aber auch, dass die Raumschlachten in Space ein bißchen ähnlich wie in BSG sind. Also etwas "realistischer" als in den meisten SciFi-Serien/-Filmen.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 25.05.2005, 13:15                                  +/-

Erinti

Mein Held war Rodney Rowland

Das war der coole Draufgänger, oder? zwinkern

Was Realismus angeht fand ich Babylon 5 immer nicht schlecht. Klar, die Aliens haben künstliche Schwerkraft, aber die Menschheit muss bei Raumstationen und großen Raumschiffen immer noch auf rotierende Elemente setzen, damit sie nicht durch die Gänge fliegen müssen. Und die kleinen Kampfflieger gibt es in ihrer realistischen Bewegungsfreiheit sicherlich kein zweites Mal. Ich habe auf den DVDs der Ersten Staffel vom Regisseur gehört, dass die NASA, oder die Airforce, ich weiß es nicht mehr, tatsächlich die Rechte an der realen Umsetzung dieser Teile gekauft hat, weil sie der Meinung sind, dass man nur so und nicht anders im Weltraum kämpfen kann. Der Regisseur hat nur verlangt, dass der Name bleibt und hofft jetzt sie im hohen Alter einmal über den Himmel fliegen zu sehen.
Völlig Banane diese Amis. hähö

MfGimli


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