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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 11:11                                  +/-

Meine Mutter war immer über meinen Vater familienversichert und wird wohl auch (hoffentlich noch lange hin) Witwenrente bekommen. Um eine staatliche Registrierung kommt man da nicht wirklich umhin, wenn nicht beide ähnlich viel verdienen.
In der Serie "Welcome to Sweden" war aber mal ein Plot-Punkt, dass der amerikanische Einwanderer erstaunt feststellte, dass seine Schwiegereltern nur in wilder Ehe lebten. Scheint in Skandinavien gar nicht unüblich zu sein, vielleicht haben die praktikable Regeln dafür entwickelt.


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 12:14                                  +/-

Ja, als staatliche Institution, das meinte ich. Ich begreife bis heute nicht, wie man es so halten kann, dass Menschen, die zusammen ohne Trauschein unter einem Dach leben, zwar gegenseitig unterhaltspflichtig sind (soweit es sich nicht nachweislich um eine reine Zweck-WG handelt), aber beispielsweise beim Erbrecht extrem nachteilig behandelt werden. Das Problem beim jetzigen Ehekonstrukt ist ja zudem, dass es - Stichwort Ehegattensplitting - die Hausfrauenehe geradezu protegiert. Die Selbstverständlichkeit, mit der viele Frauen immer noch daheim bleiben, sobald Kinder da sind, ohne sich diesen Ausfall an Verdienst, Rentenansprüchen und beruflichen Aufstiegschancen vom Ehemann in irgendeiner Weise finanziell absichern zu lassen, verblüfft mich nach wie vor. Das bisschen Versorgungsausgleich ist damit verglichen ein Witz. Und die drei Jahre Unterhaltszahlung nach Ehescheidung auch. Ich weiß zwar nicht, ob die Notwendigkeit, derlei Angelegenheiten jeweils individuell zu regeln, daran etwas ändern würden, aber mir hat das Abschließen eines Ehevertrags in jedem Fall geholfen, mir darüber klar zu werden, worauf ich mich mit dieser Eheschließung wirklich einlasse.

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Tyler Durden
Administrator


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BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 12:33                                  +/-

Was, du bist jetzt auch unter der Haube?? Gentrifizierung allüberall!


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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 15:26                                  +/-

Was Tyler sagen wollte: Herzlichen Glückwunsch!

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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 16:00                                  +/-

Tja, man verpasst so einiges, wenn man längere Zeit hier nicht mitliest.

Ich habe letzten September geheiratet, aus ziemlich pragmatischen Gründen, und ich bin immer noch dabei, ein Gefühl für dieses seltsame Konstrukt "Ehe" zu gewinnen. Der emotionale Anteil daran gefällt mir eigentlich recht gut: die bewusste Entscheidung für das Projekt "Gemeinsam alt werden" oder die seltsame Tatsache, dass wir dadurch - auch und vor allem in den Augen der anderen - enger zusammenrücken und eine Art von familiärer Bindung entsteht. Auf der anderen Seite sind wir so wenig verheiratet wie möglich (kein Ring, kein gemeinsamer Name, kein gemeinsamer Wohnsitz), und das kommt uns beiden sehr entgegen.

Aber so sehr ich der Ehe als staatlicher Institution auch kritisch gegenüberstehe, ich musste feststellen, dass sie als gesellschaftliches Konstrukt schon eine enorme Wirkung hat. Das hat mich verblüfft, damit hätte ich nicht gerechnet. Und sicher tragen auch die rechtlichen Verbindlichkeiten, die man mit einer Eheschließung eingeht, dazu bei. Zum Beispiel habe ich mich immer als kinderlos definiert. Aber rein rechtlich stimmt das jetzt gar nicht mehr. Ich habe eine Stieftochter und einen Stiefsohn, die mir - erbrechtlich gesehen - sogar näher stehen als meine Schwestern und deren Kinder. (Eigentlich eine ziemlich absurde, stark patriarchal geprägte Konstruktion.)

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lila



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BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 16:34                                  +/-

Ist das mit den Stiefkindern allgemein rechtlich so festgeschrieben oder in eurem Fall so geregelt? Und gilt das immer oder nur, wenn man keine eigenen Kinder hat?

(Ist in Österreich nämlich so, dass Stiefkinder keinen Anspruch auf das Erbe des Stiefelternteils haben, sofern selbiger diese nicht selbst als Erbe einsetzt.)


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Eiranion
Dr. rer. nat Frühstück


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BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 17:37                                  +/-

Scheint in Deutschland auch so zu sein, sagt erbrecht-heute.de hähö


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 19:19                                  +/-

Sie haben keinen Anspruch auf mein Erbe, aber wenn ich ihnen etwas vererben möchte, haben sie einen steuerlichen Freibetrag von 400.000 Euro, meine Schwestern und deren Kinder jedoch nur einen Freibetrag von 20.000 Euro.

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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 18.09.2017, 21:59                                  +/-

Die Melodie von "The Last Supper" aus "Jesus Christ Superstar" hat es - mit neuem Text - sogar offiziell ins deutsche Gotteslob geschafft.

"Jesus Christ Superstar" ist schon ein verdammt geniales Musical. Wenn nicht eines der besten überhaupt.

Von allen Gethsemane-Interpretationen, die ich in den letzten Tagen auf YouTube gehört habe, gefällt mir tatsächlich die von Ted Neeley aus der 73er-Verfilmung am besten.

Ich kann es immer noch nicht fassen, dass Alexander Klaws als Jesus Erfolge feiern konnte. Von dem habe ich eine Interpretation gehört, die ich ganz grauenvoll fand.

Im Übrigen habe ich keine Ahnung, warum ich auf YouTube plötzlich so bei "Jesus Christ Superstar" hängen geblieben bin. Ist ja nicht so, als hörte ich es zum ersten Mal...

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.09.2017, 16:18                                  +/-

Mein McDonald bringt neuerdings die Berstellung an dne Tisch. Wo soll das noch hingehen? Wollen die da ein Restaurant draus machen? Das ist doch gerade das Ding bei Mäcces, dass es das nicht ist, sondern nur so ne Abfertigungsmaschine. Deshalb ende ich da ja ab und an.

Ich wollte das auch nicht und hab gesagt, ich warte am Tresen. Das führte natürlich dazu, dass eine arme Mitarbeiterin mit meiner Bestellung durchs Lokal irrte, während ich darauf wartete, dass meine Nummer erscheint, aber ich war als Vor-Ort-Esser gar nicht im Nummernsystem drin, offenbar.

Dieser McDonald ist aber auch ein Versuchs-McDonald, wo sie immer mal wieder was Neues ausprobieren. Verwirrend. If it's not broken, don't fix it.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 25.09.2017, 16:32                                  +/-

Ist das so eins wo man am Bildschirm selber bestellt und bezahlt? Und dann so einen Chip mitnehmen kann?

Das hatte ich in Wismar letztens. Da nimmst du bei einer Bestellung einen Chip mit, den sie orten können und dann bringt die Dame das Essen an deinen Tisch. Wir saßen draußen direkt neben der Wand und da funktionierte das Teil natürlich wieder nicht, so dass die Dame da erstmal wieder ewig drinnen mit rumlief, weil das System sagte wir wären drinnen.


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Unglaublich, diese Atheisten!
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.09.2017, 16:37                                  +/-

Ja, genau sowas. Wobei ich am Tresen bestellt habe, weil da keine Schlange war und ich Kleinbeträge gerne bar bezahle #just german things

Wusste auch gar nicht, was ich mit dem Chip machen soll, wurde mir auch nicht erklärt. Und funktioniert hat er wohl auch nicht, sonst wär die Dame ja nicht an mir vorbeigerannt, ich hielt ihn ja in der Hand.


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