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Der Kurzporno am Morgen
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Morgi



Beiträge: 8323
Wörter pro Beitrag: 102
Wohnort: Sonnenscheinweg 33, Regenbogenstadt
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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 03:43                                  

Hier der ohne Korrekturen, in einem spontanen Guss nach Schlafentzug und ohne literarischen Anspruch niedergeschriebene Kurzporno:

Mit hastigen, fast stolpernden Schritten trat ein Mann aus der Wartehalle des Hauptbahnhofs von K. hinaus auf den Vorplatz. Es war schon spät in der Nacht oder, besser gesagt, früh am Morgen, und obwohl es bereits April war, blies ihm ein schneidend kalter Wind feinen Nieselregen ins Gesicht. Aber den Mann, der über den um diese Zeit menschenleeren Bahnhofsvorplatz eilte, schien das nicht zu stören, wenn er es denn überhaupt bemerkte. Wären ihm hier andere Passanten begegnet, hätten sie wahrscheinlich einen weiten Bogen um diese sonderbare Gestalt gemacht. Dabei war er keine unangenehme Erscheinung. Er mochte etwa dreißig Jahre alt sein, war sauber rasiert, hatte schöne, dunkle Augen und fülliges, wenn auch etwas nachlässig gekämmtes schwarzes Haar, trug einen eleganten Cashmere-Mantel, eine schwarze Stoffhose und offenbar frisch geputzte Lederschuhe in italienischem Design. Vielleicht war er ein wenig zu klein, aber sein schlanker Körperbau und seine gerade Haltung glichen diesen geringfügigen Makel vollkommen aus. Es war etwas anderes, das diesen Menschen so auffällig machte. Sein Blick war starr geradeaus gerichtet, seine Pupillen schienen aus der Nähe wie Fenster aus einer Fieberphantasie, dabei waren seine Mundwinkel versteinert und seine Hände beinahe krampfhaft in den Manteltaschen vergraben.
Er achtete nicht auf den Weg, sondern ging immer weiter die breite, von wilhelminischen Backsteinbauten eingerahmte und von jungen Akazien gesäumte Hauptverkehrsstraße entlang, die nun verödet in der Nacht lag. Obwohl das Viertel dicht bebaut und tagsüber recht belebt war, war das Knallen seiner Absätze auf dem nassen Pflaster jetzt das einzige Geräusch in dieser gespenstischen Stille.
Der Fanatismus in seinem Blick konnte den Eindruck erwecken, als ob er schnell ein ganz bestimmtes Ziel erreichen wolle, doch das täuschte. Tatsächlich blieb er schon nach wenigen Minuten ruckartig auf der Straße stehen, sah sich nach allen Richtungen um wie jemand, der aus der Bewusstlosigkeit erwacht und versucht, sich zu orientieren. Etwas ratlos setzte er sich auf eine Bank in seiner Nähe. Auch der Ausdruck in seinen Augen war gewandelt, er wirkte ärgerlich und ein wenig hilflos. Was machte er hier eigentlich? So angestrengt er auch nachdachte, er fand keine Antwort darauf. In seinem ganzen Leben war er erst ein-oder zweimal in dieser Stadt gewesen, er kannte hier niemanden und hatte hier ganz sicher nichts zu erledigen - erst recht nicht ausgerechnet in dieser Nacht. Nur daran konnte er sich noch erinnern, dass er vor einigen Stunden in größter Aufregung an den Bahnhof seiner kleinen Heimatstadt gegangen war, sich in den nächstbesten Zug gesetzt hatte, den er am Gleis erwischt hatte, und eine ganze Weile ziellos mitgefahren war, bis er schließlich hier in K. ausstieg.
"Jaja, aber warum war ich denn eigentlich so aufgeregt gewesen? Und wieso habe ich ausgerechnet hier den Zug verlassen? Habe ich mir überhaupt etwas dabei gedacht?", dachte er mit pochendem Herzen. Sogar eine Träne lief seine Wange hinunter.
"Was ist nur mit mir los? Verliere ich den Verstand?"
Schließlich zog er seine Uhr aus der Tasche - 2:58 Uhr. Noch mehr als drei Stunden, bis der nächste Zug wieder zurückfahren würde. Wütend warf er die Uhr auf die Straße, trat fluchend gegen die Bank und machte sich widerwillig auf die Suche nach einer Bar oder irgendeinem Lokal, in dem er seine Wartezeit wenigstens im Warmen und Trockenen überbrücken könnte. So weit er aber auch ging, abgesehen von einer äußerst heruntergekommenen, nach Dosenbier stinkenden Kneipe, gegen deren Außenmauer gerade ein aufgedunsener älterer Mann mit Halbglatze urinierte und die zu betreten er sich heftig ekelte, schien hier bereits alles geschlossen zu haben. "Verfluchtes Scheißkaff!", presste er zwischen seinen Lippen hervor und lehnte sich an die bröckelnde Mauer eines wuchtigen, vierstöckigen Hauses, dessen neobarocke Fassade um die Jahrhundertwende einmal vornehm gewesen sein mochte, um sich eine Zigarette anzustecken. Langsam merkte er, wie Mudigkeit in ihm aufstieg, einen Moment schloss er die Augen und begann in einen Dämmerzustand zu gleiten, wurde dann aber heftig zurück ins Bewusstsein gerissen, als eine laute und dumpfe Männerstimme ihn anfuhr: "Wolln sie jetzt reinkommen oder hier Wurzeln schlagen, he?"
Er öffnete die Augen und sah einem bulligen, muskulösen Kerl mit kahlgeschorenem Kopf und Bomberjacke ins Gesicht, der trotz Dunkelheit und Kälte sonderbarerweise eine große schwarze Sonnenbrille trug. Einige Sekunden starrte er den Muskelprotz verblüfft an, bis er die Lage verstanden hatte: In einer kleinen Einbuchtung des Gebäudes befand sich ein Eingang, mit einem etwas schmutzigen roten Teppich und ein paar Palmen in Terrakottatöpfen davor. Offensichtlich war der Stiernackige hier Türsteher.
"Ach so...", murmelte er gedehnt.
"Na was jetzt?", drängte der Türsteher.
"Entschuldigen Sie die Frage, ich bin mir gerade nicht ganz sicher, aber ist das hier ein Restaurant oder ein Puff?"
Der Muskelprotz warf den Kopf in den Nacken, verfiel in ein heiseres Lachen, rief laut "Der war gut!" und schob ihn sichtlich vergnügt durch den Eingang.
Er war ein wenig überrascht über die Reaktion des Türstehers, denn eigentlich hatte er die Frage durchaus ernst gemeint. Immerhin schien seine Frage im Vorraum, in dem er sich nun befand, ziemlich klar beantwortet: Neonleuchtende Herzen baumelten an der Decke, und schwere, rote Samtvorhänge bedeckten die Wände. Durch einen ebenfalls mit roten Samtvorhängen überladenen Torbogen betrat er das eigentliche Lokal. Zunächst sah er nur wenig, die Beleuchtung war schummrig und gedämpft. Nach und nach erkannte er aber eine lange Bar, an der einige zumeist ältere Männer mit Cocktails saßen, die meisten von ihnen schon mit einer Dame im Arm, außerdem eine niedrige Holzbühne, auf der eine halbnackte Rothaarige vergeblich versuchte, mit ihrem Striptease Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ansonsten standen in dem großen Saal nur ein paar verlassene, runde Tische herum. Er wollte nicht sofort angesprochen werden, sondern sich erst einmal einen Überblick verschaffen, also setzte er sich an einen der Tische ganz am Rand des Raumes. Aber sein Plan ging nicht auf: Eine junge Frau in lila Dessous, vielleicht drei oder vier Jahre jünger als er, hatte ihn schon erspäht, war zu seinem Tisch getrippelt und setzte sich auf den Stuhl neben ihn, wobei sie ihm ihren Kopf mit einem gekünstelten, breiten Lächeln entgegenstreckte.
"Na, mein Süßer, so ganz einsam hier?"
Er legte den Kopf etwas zurück und seufzte "Geht´s eigentlich noch plumper? So klappt das doch nicht."
Nicht, dass er sie unattraktiv gefunden hätte, sie war sogar sehr hübsch - lange, gewellte, dunkelblonde Haare, leicht ovale blaue Augen, schlank, großgewachsen. Aber die Anmache war ihm in seiner momentanen Stimmung etwas zu direkt gekommen.
Obwohl seine Bemerkung sie gekränkt hatte, versuchte sie, weiterhin locker zu wirken.
"Braucht da jemand vielleicht ein bisschen Entspannung?", flötete sie mit zuckersüßem Lächeln und legte ihre Hand auf seine Schulter.
Er geriet aber jetzt erst so richtig in Rage. "Weißt du, das ist es, was mich bei euch schon immer so genervt hat: Ihr versucht keine Minute, euren Gästen zu suggerieren, dass ihr vielleicht an ihnen interessiert sein könntet, weil sie charmant, gutaussehend oder weiß der Teufel was sind. Ihr macht euren Job, als würdet ihr Autoreifen verkaufen, und..."
Trotz seiner Taktlosigkeit immer noch standhaft lächelnd unterbrach sie ihn: "Wie wär´s, wenn du mir erst mal an der Bar einen Drink spendierst und wir dort dann über alles weiterreden?"
Einen Augenblick schaute er finster schweigend auf den Tisch, dann antwortete er schroff und ohne jeden Versuch von Höflichkeit: "Na, das kann ich dir wohl nicht abschlagen, ohne wie ein Arschloch dazustehen, oder?"
Mühsam stand er auf und schlurfte zusammen mit seiner Dame zur Bar. Er fand einen Platz zwischen mehreren ebenfalls nur leicht bekleideten Frauen und einem etwa fünfzigjährigen Mann, der aber viel zu sehr mit seiner Begleiterin beschäftigt war, um von ihm Notiz zu nehmen.
Er bestellte sich etwas Hochprozentiges. Als er merkte, dass die Dunkelblonde sich wieder an ihn heranmachen wollte, brüllte er plötzlich zu seiner eigenen Überraschung laut in den Raum: "Das Leben ist eine einzige Eitelkeit! Vanitatem Vanitas!", dann lachte er kurz auf und kippte sein Glas in einem einzigen Zug. Die Bardame und seine Begleiterin sahen irgenwie betroffen aus und schienen Anstalten zu machen, von ihm wegzurücken. Vielleicht hielten sie ihn für sehr betrunken oder Schlimmeres. Doch das ließ er nicht zu. Als er merkte, dass sie sich ein wenig vor ihm fürchtete, klatschte er der Dunkelblonden auf den nur von einem Seidentanga bedeckten Hintern, legte derbe seinen Arm um ihren Hals, blickte ihr in die Augen und fragte sie: "Bist du dir eigentlich der Tatsache bewusst, mein Spätzchen, dass die sogenannte abendländische Zivilisation sich in einem beständigen Erosionsprozess befindet und momentan vor unser aller Augen mit Karacho an die Wand fährt? Und ist dir ferner bekannt, welchen Bezug deine hübschen Titten zu diesen erschütternden welthistorischen Geschehnissen haben?" Dabei fuhr er unter ihren BH und umschloss mit einer Hand ihre weiche Brust. Als das peinliche Schweigen nicht aufhören wollte, bestellte er eine irrsinnige Menge Whiskey und begann, ihn Glas um Glas hinunterzuschütten. Mitten im Trinken geriet er plötzlich in einen rasenden, nicht mehr zu kontrollierenden Lachanfall, er schlug mit der Hand auf den Tisch und hielt sich den Bauch. Seine Dame, die noch ein Geschäft witterte, nahm ihren ganzen Mut zusammen und wagte noch einen Versuch: "Was gibt´s denn zu lachen, Süßer, willst du es mir nicht sagen, damit ich mitlachen kann?"
Er stütze den Kopf auf dem Tisch ab und antwortete, immer noch prustend: "Wisst ihr, was mir gerade eingefallen ist? Hmmm?". Er machte eine kurze Pause, dann fuhr er fort: "Ich soll morgen heiraten!" Sein Prusten mündete in einen neuen Lachanfall, aber da wurde ihm schwindlig, er fiel vom Stuhl und versank in Bewusstlosigkeit.
Als er wieder zu sich kam, befand er sich auf einer gepolsterten Liege unter einem schmutzigen Fenster, duch das etwas fahles Sonnenlich fiel. Es musste schon später Morgen sein. Er sah sich um - und gleich fiel ihm wieder ein, wo er sich befand. Schon wollte er wieder auf seine Liege zurücksinken - da sah er auf einem Stuhl in der Ecke einen Menschen sitzen, eine junge Frau. Auch sie hatte bemerkt, dass er aufgewacht war, trat lächelnd zu ihm und fragte "Na, ausgeschlafen?"
Ihm fiel auf, dass sie vollständig bekleidet war, sogar recht anständig. Ein wenig skeptisch fragte er: "Du bist keine von den Nutten, oder?"
Sie lachte auf, aber es war in der Tat kein vulgäres Nuttenlachen, sondern klang sehr hell und freundlich.
"Nein, ich bin keine von den Nutten. Ich jobbe hier nur als Hilfskraft, mit den Getränken und so. Und was ist mir dir? Wo kommst denn du her? Wegen dem, naja, Ficken warst du wohl nicht hier, wie du dich benommen hast? Und ein bisschen über den Durst getrunken hast du wohl auch?"
"Ach, was weiß ich." Er war entschieden nicht in der Stimmung, seine Lebensgeschichte aufzurollen.
"Katja, die Bardame von gestern nacht, meinte, du fliehst vor deiner Hochzeit?", fragte sie ihn augenzwinkernd.
"Hochzeit, Hochzeit! Reden wir von was anderem. Was machst du denn hier? Warum hast du die ganze Zeit neben mir gesessen?"
"Naja, irgendwer musste in deinem Zustand ja auf dich aufpassen. Ich bin übrigens Chiara. Und du?", fügte sie nach einer Pause hinzu.
"Mhm, nenn mich einfach George. So haben die Leute mich früher genannt, ich weiß eigentlich selbst nicht mehr, warum."
"Ok, George", sagte sie mit warmem Lächeln. "Wie wär´s jetzt mit einer Tasse Kaffee?"
"Kaffe wär nicht schlecht, Chiara."
Sie drehte sich um und ging zur Kaffeemaschine, nur wenige Meter weiter im Zimmer. Er konnte sie in Ruhe betrachten. Sie war noch sehr jung, zwanzig oder sogar nur neunzehn Jahre alt, mit langen und glatten, hellbraunen Haaren. Und vor allem war da diese etwas zu enge Jeans, die die Kurven ihres geradezu perfekt geformten Pos umkreiste und die vorstehenden, jungen Pobacken wie eine Haut umschloss. Leise stand er von seinem Lager auf, lief zu ihr hinüber, legte seinen Kopf an ihr Ohr und flüsterte: "Kann es sein, dass du nicht nur bei mir geblieben bist, um auf mich aufzupassen?" Sie drehte ihm ihr Gesicht zu, schaute ihn mir ihren tiefen, grünen Augen an und flüsterte: "Vielleicht?". Er beugte seinen Kopf tiefer, gab ihren nachgiebigen, weichen Lippen einen zärtlichen Kuss und umfasste mit beiden Händen die herrlich abgerundete Einbuchtung ihrer Taille. Wortlos zogen sie sich gegenseitig küssend und umarmend auf die Liege und blieben so minutenlang aneinandergeschmiegt. Er öffnete nicht gleich ihre Hose, sondern schob nur langsam seine Hand in ihre Jeans, fuhr einige Momente über ihren Slip und tauchte dann mit seiner Hand darunter. Auf seiner Haut fühlte er ihre gekrausten Schamhaare, und als sie ihm ins Ohr hauchte "Ich bin so weit", führte er seine Finge tiefer und drang mit ihnen in ihre feuchte, weit geöffnete Spalte ein, wobei er minutenlang nur seinen Zeige- und Mittelfinger kreisend bewegte. Zuerst ganz leise und kaum hörbar, aber immer deutlicher und in immer kürzeren Abständen entfuhr ihren Lippen ein sanftes Stöhnen. Bald fuhr er mit seinen Fingerspitzen ein Stück weiter nach oben und hielt inne, als er das gesuchte Kügelchen gefunden hatte. Immer schneller rieb er an dieser kleinen Perle, bis Chiaras leises Stöhnen sich fast in Schreien verwandelt hatte. Da zog er seine Hand aus ihr und ihrer Hose heraus und meinte zu ihr, während sie noch ganz hektisch und unruhig atmete: "Jetzt bist du aber dran - du weißt, was ich meine." Sie wusste es. Er selbst zog seine Hose und seine Shorts aus und überließ seine längst knüppelhart angeschwollene Leidenschaft ihrer Zunge. Sie verstand ihr Handwerk, und auch er geriet in heftiges Stöhnen, als sie lasziv vor ihm kniete und ihrem Mund freien Lauf ließ. Ganz kurz, bevor er gekommen wäre, rief er "Stop!" und zog ihren Kopf etwas zurück. Das ganze wiederholte er mehrmals, und nach jedem Mal war auch sie wieder an der Reihe, verwöhnt zu werden. Sicher eine Stunde oder mehr spielten sie dieses Spiel, ausprobierend, wer sich am längsten zurückhalten könnte. Chiara war es, die es nicht mehr aushielt, als sie seine geschmeidigen Finger wieder tief in ihr spürte. Sie stand auf, riss sich rasch ihre Kleider vom Leib und stieg auf ihn, der auf der Liege schon die richtige Position eingenommen hatte. Je schneller und wilder sie ritt und je japsender ihr Stöhnen wurde, desto mehr musste er sich anstrengen, es zurückzuhalten, bevor nicht der letzte Rest an Lust ausgekostet wäre. Ihre wunderbar geformten Brüste mit ihren vor Leidenschaft harten und aufgerichteten Inselchen wippten im Rhythmus ihrer Bewegungen, ihr Haar wogte hin und her, und ihre weichen Augen schlossen sich vor Ekstase. Schließlich, nachdem auch sie mit einem lauten Schrei unmissverständlich verkündet hatte, dass sie den Gipfel erreicht hatte, konnte auch er sich nicht mehr zurückhalten und ließ sich freien Lauf. In Schüben spritze er heftig in sie hinein, einmal, zweimal, dreimal.
Beide brauchten Minuten völlig entspannter Ruhe, bis sie wieder zu sich gefunden hatte.
"Und was machen wir jetzt?", fragte Chiara.
"Wie wäre es mit einer Tasse Kaffee?"

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 07:22                                  +/-

Tja, allen Unkenrufen zum Trotz: bravo! Sehr gut! Sowohl die Rahmenhandlung (glaubhaft, interessant!!, gut geschrieben), wie auch der "Akt" an sich. Die Sprache bleibt sich dabei treu und das finde ich sehr wichtig, auch wenn manche Formulierungen antiquiert klingen. Trotz der Kürze nimmt die Geschichte einige überraschende Wendungen. Respekt!

Gefällt mir besser als NRs Porno.


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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 08:46                                  +/-

Nach deinem Swingerclub-Bild hab ich jetzt mehr Porno und weniger Geschichte erwartet. Aber ist schon besser so, wie es jetzt ist. Smilie

Kurzkritik: Schreiben kannst du, keine Frage. Dramaturgisch etwas fad (Mann kommt in fremde Stadt --> Bar --> Sex), aber einen Spannungsbogen sollte die Geschichte, denke ich, auch nicht haben, also völlig okay.

Aber: Deine Charaktere, o Mann, die sind alle so voller Selbst- und Weltekel; das ist literarisch alles andere als schlimm, es bleibt bei dir nur leider völlig unplausibel, warum man sich für deine depressiven FDP-Wählertypen interessieren sollte. Hier liegt dann auch, glaube ich, der größte Unterschied zwischen deiner Geschichte und der von Nichtraucher: Bei Nichtraucher hat man das Gefühl, er würde am liebsten mit seinen Figuren ein Bier trinken gehen; bei dir hat man das Gefühl, du würdest deine Figuren am liebsten von der Klippe werfen und den Leser gleich hinterher. Smilie

Fazit: Schreiben kannst, wenn auch etwas anachronistisch. Du solltest beim Schreiben allerdings versuchen, deine Arroganz und deinen Weltekel über Bord zu werfen und deine Figuren ernster nehmen.

Und Dosenbier in Kneipen ...? Überrascht

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 09:46                                  +/-

Shit, jetzt bin ich wohl wieder dran.. Geschockt


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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 11:23                                  +/-

Gehe in diesem Genre offensichtlich mit Ramujan daccord. *knicknack*
Mir ist Morgoths Geschichte zu fad. Hatte nicht den Eindruck, als hätten die Charaktere und mit ihnen irgendjemand anders, wirklich SPASS bei der ganzen Sache gehabt. So wirkt es auf mich. Sachlich. Sehr sachlich… Geschockt


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Zuletzt bearbeitet von Kaylee am 19.06.2006, 11:37, insgesamt einmal bearbeitet
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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 11:32                                  +/-

Ja, irgendwie wie Computersex. Geschockt

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meisterdieb



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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 12:13                                  +/-

Ich finde ebenfalls die Rahmenhandlung ziemlich gut gelungen, auch wenn es für einen Porno eigentlich schon viel zu viel Handlung ist und zu wenig Porno. Die Dialoge (bzw. den einen Dialog) fan dich etwas hölzern, holprig, nicht wirklich realitätsnah, aber das ist wohl nicht so wichtig.
Den Akt an sich fand ich übrigens weitaus langweiliger als den Rest. Vielleicht sollte man die Geschichte doch nicht Porno nennen.

Den "Weltekel" fand ich allerdings auch reichlich seltsam und irgendwie unpassend. Aber ich denke so muss das wohl bei dir sein zwinkern


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:03                                  +/-

Na ja. Etwas fad. Die Sinnfreiheit der Handlung ist wohl typisch Porno, aber dafür ist der Sex auch wieder zu kurz und irgendwie uninteressant. Und dann dieser Weltschmerz .. um neben "fad" noch ein eigenes Wort zu verwenden: gefühllos. Die Charaktere haben so gar keine Gefühle und die paar Ansätze, die Hochzeit z.B., verschwinden ganz schnell wieder. Vielleicht hättest du den ehernen Grundsatz aller Kurzgeschichten beachten müssen: Jede Kleinigkeit ist von Bedeutung! Yes


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Morgi



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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:26                                  +/-

Übrigens erwarte ich nach des pk und meinen Pioniertaten zahlreiche weitere intellektüll angehauchte Kneipenpornos! Yes

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:34                                  +/-

Das einzige was ich in der Richtung habe, ist eine Porno-Kurzgeschichte, die ich irgendwann mal niedergeschrieben habe, die aber so persönlich und auf mich zugeschnitten ist, dass ich sie ganz sicher nicht veröffentlichen werde. Zunge


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:35                                  +/-

Kaylee
Gehe in diesem Genre offensichtlich mit Ramujan daccord. *knicknack*
Mir ist Morgoths Geschichte zu fad. Hatte nicht den Eindruck, als hätten die Charaktere und mit ihnen irgendjemand anders, wirklich SPASS bei der ganzen Sache gehabt. So wirkt es auf mich. Sachlich. Sehr sachlich… Geschockt


Vielleicht auch realistisch. Es ist ein Puff in irgendeiner Stadt. Warum sollte da jemand Spaß haben?


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Morgi



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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:36                                  +/-

Dann würde ich vorschlagen, dass pk und ich uns ein Porno-Battle liefern - jeder veröffentlicht meinetwegen einen Monat lang pro Woche hier einen Kurzporno. So eine Art "Decamerone" mit Pornos - na, wie wär´s, Pfeife? Yes

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Oxford
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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:38                                  +/-

Du und NR, ihr schreibt zu unterschiedlich, als dass man die Geschichten vergleichen könnte. NRs Geschichten sind wirkliche Pornos, während deine Geschichte in einem "normalen" Buch stehen könnte. Gefällt mir persönlich besser.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:39                                  +/-

Bisher hab ich ja nur eine geschrieben.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:41                                  +/-

Nichtraucher
Bisher hab ich ja nur eine geschrieben.


Die erste Geschichte in deinem Thread, die ich blöderweise komplett gelesen habe, weil ich nach Akts Hinweis auf den Thread dachte, DAS sei der Porno ugly , ist übrigens ein krasser Frauenroman. Keine Ahnung wie feminin man sein muss, um sowas schreiben zu können grins Zunge

*anmerk*


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Morgi



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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:41                                  +/-

Zitat:
Bisher hab ich ja nur eine geschrieben



Ich auch, aber das kann sich ja ändern Yes
Meinen Porno habe ich gestern nacht spontan in etwa einer Dreiviertelstunde zusammengeschrieben, pro Woche könnte ich schon ein paar davon fabrizieren, wenn die Geschichten so kurz bleiben.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:45                                  +/-

Oxford
Nichtraucher
Bisher hab ich ja nur eine geschrieben.


Die erste Geschichte in deinem Thread, die ich blöderweise komplett gelesen habe, weil ich nach Akts Hinweis auf den Thread dachte, DAS sei der Porno ugly , ist übrigens ein krasser Frauenroman. Keine Ahnung wie feminin man sein muss, um sowas schreiben zu können grins Zunge

*anmerk*

Du darfst mich Loretta nennen, Süßer.

Ich schreib nicht so schnell wie Morgi, aber ich schau mal, was sich machen lässt. "Muttertag" war ja durchaus fortsetzbar geplant.


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:47                                  +/-

Übrigens (nachdem ich die ganze Geschichte gelesen habe) hätte ich gerne eine Fortsetzung. Fand die Story nämlich eigentlich ganz interessant grins


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:50                                  +/-

Welche jetzt?


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Adrian
Die Zahnfee


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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:50                                  +/-

Also mir gefiel die Story. Yes

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Oxford
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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:53                                  +/-

Nichtraucher
Welche jetzt?


Die um Kerstin und Michaela Yes


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.06.2006, 15:55                                  +/-

Du Mädchen!


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