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Denglisch und Engrish
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Arbrandir



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Wohnort: East of the Sun, west of the Moon
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BeitragVerfasst am: 20.11.2013, 23:40                                  +/-

rolling on the floor...

Love it!


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Life is hard. After all, it kills you.
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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 21.11.2013, 09:52                                  +/-

Da war er wieder, der jährliche Arbrandir-Beitrag. Traurig


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I'm tired of everyone and that includes myself
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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 18.12.2013, 09:26                                  +/-

Auch so fies eingedeutsche Sachen. Sowas ist mir in letzter Zeit vermehrt aufgefallen.

Nichtraucher
Keine böse Überraschung hier.


No suprise here.


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 18.12.2013, 09:28                                  +/-

Entweder so oder dauernd englische Satzbausteine. Richtiges Deutsch können wir doch alle eh nicht mehr, bro.


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You met me at a very strange time in my life.
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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 18.12.2013, 10:04                                  +/-

Ich bin ja eher der Verfechter englischer Satzbausteine, wie Dir vielleicht schon aufgefallen ist. Aber jeder nach seiner Fassong, wa?


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 18.12.2013, 10:07                                  +/-

Natürlich könntet ihr noch richtiges Deutsch schreiben, wenn ihr es wolltet Echt schlimm

Diese simple Ersetzung von teilweise totalen Allerweltswörtern durch englische Wörter ("well") ist schon höchst albern und kindisch. Ich bin ziemlich sicher, dass das hier vor 1-2 Jahren noch nicht so krass praktiziert wurde.


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I have come here to chew bubble-gum and kick ass. And I'm all out of bubble-gum.
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 18.12.2013, 10:09                                  +/-

Ist mal wieder Zeit für Anglizismenfasten in der Kneipe? Count me in!


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 18.12.2013, 13:11                                  +/-

Glaurung
Ich bin ziemlich sicher, dass das hier vor 1-2 Jahren noch nicht so krass praktiziert wurde.


Das liegt wirklich am englischen Serien-Gucken, würde ich mal sagen. Zumindest bei mir. Da verfällt man automatisch in diese Sprachmuster.


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Lexa



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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 07:27                                  +/-

Oxford
Glaurung
Ich bin ziemlich sicher, dass das hier vor 1-2 Jahren noch nicht so krass praktiziert wurde.


Das liegt wirklich am englischen Serien-Gucken, würde ich mal sagen. Zumindest bei mir. Da verfällt man automatisch in diese Sprachmuster.


Tell me about it. Ich versuche im Moment, das Englisch wieder ein bisschen aus meiner Alltagssprache zu verdrängen, weil es viele Leute verwirrt, wenn ich Dinge auf Englisch kommentiere. Für mich ist Denglisch so normal geworden... für viele aber leider noch nicht hähö

Aber andererseits lese ich auch für die Uni so viele Texte auf Englisch, das triggert halt dann auch total, wenn man sich über Begrifflichkeiten unterhält, die man meist eh auf Englisch verwendet in der Forschung .

Außerdem habe ich hier eine Freundin gefunden, die kommt aus Belgien, hat ihren Bachelor in England gemacht und mit ihr unterhalte ich mich auch manchmal auf Englisch (vor allen Dingen, wenn wir was trinken gehen hähö ) Warum? BECAUSE I CAN!

Allerdings ist das Denglisch der Tod für's Schreiben. Manchmal merkt man bei mir, dass ich Sätze auf Englisch im Kopf habe und sie dann erst auf Deutsch übersetzen muss (besonders wenn es um Dialoge geht)


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"When life becomes maddeningly polite, think about me. Think about me, Will, don't worry about me."
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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 08:57                                  +/-

Lexa
für viele aber leider noch nicht hähö


Du bist Deiner Zeit einfach voraus.

She was not even appreciated in her own time. [/phoebe]


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Lexa



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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 09:32                                  +/-

Oxford
Lexa
für viele aber leider noch nicht hähö


Du bist Deiner Zeit einfach voraus.

She was not even appreciated in her own time. [/phoebe]


Spitze grins


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 10:49                                  +/-

Merke ich bei mir selber ja auch, aber das ändert natürlich nichts daran, dass wir alle niemals auf Englisch so gut sein werden wie auf Deutsch. ZB könnte niemand einen vernünftigen literarischen Text auf Englisch schreiben, behaupte ich mal. Oder auch nur einen 100% fehlerfreien komplexen Sachtext. Von daher sollte man sich schon bewahren, zumindest eine Sprache vollständig zu beherrschen... sonst enden wir nämlich so wie die Immigrantenkinder, die sowohl Deutsch als auch Türkisch mit starkem Akzent sprechen Geschockt


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 12:02                                  +/-

Das machen aber ganz viele Leute, die im Ausland studieren oder hier einen internationalen Studiengang. Wie machen die das denn?

Und Muttersprachler sind ja auch nicht perfekt, bei weitem nicht. Wenn ich lese, was in englischsprachigen Foren so geschrieben wird, von Amis... so lange man nicht in der Hochliteratur reüssieren möchte, sollte das schon gehen. Bei Sachtexten hält man sich halt streng an die korrekte Grammatik.

Wobei Nabokov z. B. hat mit 40 seinen ersten Roman auf englisch geschrieben und war auch mit seinen englischen Büchern ein gefeierter und erfolgreicher Schriftsteller.


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 12:29                                  +/-

Es gibt ein paar. Aber das sind Ausnahmen.

Und der Durchschnittslegastheniker ist wohl nicht der Maßstab für Elite-Schwengelb... Kneipler wie uns

Gepostet am 19.12.2013, 12:32:

Bei der Suche nach einem solchen Autor, dessen Name mir aber nicht mehr einfällt, fand ich diesen Artikel über das Schreiben in Englisch als Nicht-Muttersprachler:

First, a little history. The English language is derived from two main sources. One is Latin, the florid language of ancient Rome. The other is Anglo-Saxon, the plain languages of England and northern Europe. The words derived from Latin are the enemy—they will strangle and suffocate everything you write. The Anglo-Saxon words will set you free.

How do those Latin words do their strangling and suffocating? In general they are long, pompous nouns that end in -ion—like implementation and maximization and communication (five syllables long!)—or that end in -ent—like development and fulfillment. Those nouns express a vague concept or an abstract idea, not a specific action that we can picture—somebody doing something. Here’s a typical sentence: “Prior to the implementation of the financial enhancement.” That means “Before we fixed our money problems.”

Believe it or not, this is the language that people in authority in America routinely use—officials in government and business and education and social work and health care. They think those long Latin words make them sound important. It no longer rains in America; your TV weatherman will tell that you we’re experiencing a precipitation probability situation.

Hm, interessanter Standpunkt. Angelsächsische Wörter sind kurz und präzise, romanische Wörter blumig und schwammig.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 13:22                                  +/-

Der ist aber ein bisschen arg streng, der Autor des Artikels... alles muss kurz und prägnant sein und lange Wörter sind der Feind... da würde ich gern mal ein Streitgespräch mit Stephen Fry hören, der das Blumige im Englischen zu seinem Steckenpferd gemacht hat. Fry liebt lange, lateinische Wörter, je seltener sie im daily english benutzt werden, umso lieber. Er sammelt sie wie exotische Schmetterlinge und benutzt sie wie kostbaren Schmuck. Denn es ist ja nicht der einzige Sinn der Sprache, verstanden zu werden, sie ist ja auch ein bildnerisches Mittel.

Ich selber bin eher der Hemingway-Anhänger und habe mir an manchen Fry-Texten schon die Zähne ausgebissen, aber schön ist ja, wenn es beides gibt, das Knappe und das Blumige. Der Autor hier bastelt sich einen Papiergegner, wenn er als Gegenbeispiel nur aufgeblasenes News-Gewäsch zitiert, klar, das braucht keiner.


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 13:27                                  +/-

Jo. Das ist auch eine Lektion an Journalismus-Studenten, ist natürlich nochmal ein anderer Ausgangspunkt als bei Belletristik-Autoren (auch wenn der Typ das ausdrücklich auch auf Literatur bezieht).


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 13:46                                  +/-

Fry hat seine blumige Sprache damals im Internat benutzt, um sich gegen die Bullies zu wehren, er war als unsportliches Muttersöhnchen immer außen vor. Aber das war dann eben seine Waffe, das und sein extravaganter Modegeschmack. Das hat er recht schön im halb-biographischen Buch "The liar" wiedergegeben:



Utterly ist zum Beispiel ein Wort, das ich mir dort aufgeschnappt habe..oh it's too utterly utter for words... damit klinge ich sicher wie eine Oma, wenn ich das im englischen Sprachraum benutze hähö


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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 13:50                                  +/-

Nabokov wuchs übrigens mit englischer und französischer Nanny auf. Der konnte schon im Vorschulalter drei Sprachen und hat im Exil Englisch unterrichtet.

Lexa
Tell me about it. Ich versuche im Moment, das Englisch wieder ein bisschen aus meiner Alltagssprache zu verdrängen, weil es viele Leute verwirrt, wenn ich Dinge auf Englisch kommentiere.


Geht mir auch so. Ich versuch's im Lehrerzimmer auf die Englischkollegen zu beschränken...

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 13:54                                  +/-

"übrigens".... das passiv-aggressivste Wort der deutschen Sprache. Es macht aus einer nützlichen Information einen hingeworfenen Fehdehandschuh.


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 14:00                                  +/-

Der obige Text von Fry widerspricht meines Erachtens nicht dem Heini, den ich verlinkt habe. Der Text ist voll mit starken, aktiven Verben. Und inflationären Gebrauch von passiven, langen romanischen Nomen sehe ich da auch nicht.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 14:07                                  +/-

Ja ok, das merk ich jetzt auch gerade. Fry liebt nicht lange Wörter, er liebt Synonyme. Das zieht sich bei ihm wirklich durch, er muss immer den Thesaurus zur Hand haben. Aber da ja Wiederholungen auch "lang" und damit sicher schlecht sind im Hemingway'schen Sinne, passt das immer noch. Fry steht für das Spiel mit der Sprache und weniger für die Inhaltsvermittlung.

Gepostet am 19.12.2013, 14:15:

"the ratherest thing" - das ist einfach göttlich Smilie

Das ist kein korrektes Englisch, sondern public school jargon, wie das Internet sagt. Ich würde es so gern mal benutzen, vielleicht in einer Ebay-Anzeige, wenn ich mal meine Sammlung auflöse... I wholeheartedly assure you, this magnificient knife is not only one of the finest examples of pure german craftmanship but also the ratherest thing hähö


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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 19.12.2013, 14:26                                  +/-

Nichtraucher
"übrigens".... das passiv-aggressivste Wort der deutschen Sprache. Es macht aus einer nützlichen Information einen hingeworfenen Fehdehandschuh.


Na, nu übertreib nicht. Das war kein Fehdehandschuh, sondern ein nachsichtiges You're wrong, suck it up, loser. /topic]

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