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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 26.02.2015, 12:58                                  +/-

Boah, es funktioniert. Heimat, du bist wieder mein!

Warg
wie man sieht...

Das ist nur auf den ersten Blick ein Widerspruch...

Gimlis Video raff ich leider nicht!


_________________
https://www.youtube.com/watch?v=KqeGW2rh8O8
https://www.youtube.com/watch?v=F4BRm_myhe8
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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 26.02.2015, 15:41                                  +/-

Gimlis Video zeigt einen Sonic Screwdriver aus Doctor Who. Ein Allzweckwerkzeug das so gut wie fast alles reparieren kann. *erklärbär*


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The Internet has both a long memory and the attention of a goldfish.
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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 10.05.2017, 10:53                                  +/-

Unser aller Freund "Morgi" ist ja auf Facebook aktiv und beliebt wie nie.

Die Tage hat er einen interessanten Text über seine Depression und Selbstmordabsichten veröffentlicht (Spoiler: happy end).

Einleitung:

Seit etwas über einem Monat nehme ich Antidepressiva, und zu meiner Verblüffung ist es mir noch nie im Leben über einen längeren Zeitraum so gut gegangen wie seither.


Ich muss schon sagen, dass diese Erkenntnis für einen Menschen seiner intellektuellen Kapazität von grauenhafter Banalität ist. Andererseits: ein (Natur-)Wissenschaftler war Morgi nie. Bei aller Rationalität ist er immerhin noch ein Linksextremer.

Aber: er kann fantastisch schreiben. Seine Texte sind (in meinen Augen) noch viel besser geworden als damals, als er erste Versuche (auch hier in der Kneipe) veröffentlichte.

Da er m.W. auf Facebook öffentlich aktiv ist, copy & paste ich seinen Text hier mal rein. Sehr, sehr lesenswert (und sogar mit drei Absätzen!!!).

Seit etwas über einem Monat nehme ich Antidepressiva, und zu meiner Verblüffung ist es mir noch nie im Leben über einen längeren Zeitraum so gut gegangen wie seither. Ich habe es eigentlich niemals schön gefinden zu leben und befand mich seit dem Ende meiner Kindheit praktisch konstant in einem Zustand, den man wohl als schwere Depression klassifizieren würde. In den letzten 10, 15 Jahren hat es kaum einen Tag gegeben, an dem ich mir beim Schlafengehen nicht gewünscht hätte, am nächsten Tag nicht mehr aufwachen zu müssen. Aber wie es innerhalb einer Eiszeit kältere und wärmere Phasen gibt, so gibt es auch innerhalb einer chronischen schweren Depression bessere und schlechtere Phasen. In den meisten Momenten habe ich mein Leben zwar als freudlos, öde und hoffnungslos empfunden, aber ich war funktionsfähig. Ich konnte jeden Morgen früh aufstehen, Geld verdienen, jeden Tag das Haus verlassen und aufmerksam und konzentriert lesen und schreiben. Und natürlich gab es in diesen Phasen auch immer wieder einzelne schöne Momente, die ich durchaus geniessen konnte: Die intellektuelle Befriedigung, durch fleissige Lektüre ein historisches oder sonstiges Themengebiet immer tiefer zu durchdringen. Freude an Musik und der Beschäftigung mit Kunst, Architektur oder meinen historischen Sammlungen. Sinnlicher Genuss an gutem Essen. Intensives Naturerleben beim Wandern oder mit Teleskop unterm Sternenhimmel im Gebirge. Es ist, bzw. war zumindest bei mir, ja nicht so, als ob ich selbst in schweren depressiven Phasen die Schönheit der Welt nicht gesehen hätte. Für die war ich sogar sehr empfänglich, aber sie war immer mit einer wehmütigen Bitterkeit gemischt: Ja, die Welt ist wunderschön, aber es ist nicht meine Welt, ich habe keinen Anteil an ihr, stehe als Beobachter an ihrem Rand und kann an ihren Freuden niemals teilhaben. Und durchaus auch Humor, wie es überhaupt ganz falsch ist, anzunehmen, depressive Menschen hätten keinen Sinn für (Selbst-)Ironie und Humor - die begabtesten satirischen AutorInnen waren keineswegs unbedingt besonders glückliche Menschen. Und dann gab es periodisch auftretende Phasen schwerster, ununterbrochener Verzweiflung, in denen jeder Funke Lebensfreude ausgelöscht ist, man an nichts mehr Vergnügen empfinden und man seine Zukunft nur als einen Abgrund völliger Hoffnungslosigkeit sehen kann, man mit sich selbst scharf ins Gericht geht, sich keine Qualitäten und Vorzüge attestiert und jede Möglichkeit einer Besserung der eigenen Lebenssituation verwirft. Eine solche besonders schlimme Phase, in der mir jeder Tag nur wie eine Strafe erschien, befiel mich im März und Anfang April. Es war diesmal eine Tiefphase aussergewöhnlicher Intensität, in der meine meistens latente Suizidalität akut wurde und die Stufe sehr konkreter Planung erreichte. Ich hatte mich wochenlang ausführlich über die Vor- und Nachteile der gebräuchlicheren Suizidmethoden informiert und mich definitiv für eine Methode entschieden, die sanft, schmerzfrei und bei sorgfältiger richtiger Anwendung mit einem Überlebensrisiko von fast null Prozent funktioniert - das sollte weder ein Hilferuf noch eine impulsive Kurzschlusshandlung sein, sondern die planmässige Herbeiführung eines sicheren Todes. Ich hatte mit der Beschaffung von Dingen begonnen, die ich für die Durchführung benötigen würde, ich wusste, wo ich es ausführen würde und ich wusste, wann es geschehen sollte - gegen Mitte April, nachdem ich genug Geld aufgetrieben haben würde, einige Monatsmieten zu hinterlassen, einige testamentarische Verfügungen getroffen und sonstige Erledigungen abgeschlossen hätte."Mitte April" war allerdings nur ein ungefährer Richtwert, denn das grösste Hindernis musste erst noch überwunden werden: Meine schreckliche Todesangst. Das klingt paradox. Aber ein Depressiver, und auch ein schwer verzweifelter, den nichts mehr ans Leben bindet, verliert nicht einfach automatisch seine Todesangst. Die ist ein durch Verstandesgrnde nicht ausschaltbarer animalischer Trieb überaus grosser Stärke. Die Überwindung der Todesangst ist ungeheuer schwer, selbst wenn man wie ich befunden hat, dass die Beendigung des Lebens die vernünftigste Handlungsoption ist und die reflexhafte Angst davor ein dummer, irrationaler Impuls. Der Suizid ist nicht, wie immer wieder dümmlich verkündet wird, Ausdruck von Feigheit, sondern ein Akt fast übermenschlicher Willenskraft, die Überwindung des stärksten Triebes von allen. Auch wenn ich mir vom Leben überhaupt nichts mehr erhoffte, auch wenn ich niemals irgendwelche Wahnvorstellungen von einem potenziell schrecklichen "Leben nach dem Tode" hatte und auch wenn ich wusste, dass die von mir gewählte Methode mein Leben ganz sanft und leidfrei verlöschen lassen würde - der Gedanke an den Moment meines Todes flösste mir dennoch Grauen ein, nicht weniger die Vorstellung davon, was dann mit meinem Körper geschehen würde, die schrecklichen inneren Bilder meines verwesenden, immer grotesker entstellte Formen annehmenden Leibes in einer dunklen, kalten, sich mit Feuchtigkeit, Erde und Ungeziefer füllenden Holzkiste in drei, vier Metern Tiefe, während darüber der Frühling anbricht, die Sonne scheint, die Bäume sich grün färben, Blumen blühen, Menschen lachen, sich verlieben und glücklich sind. An all das dachte ich mit Schrecken, ich wollte viel eher nicht mehr leben als dass ich sterben wollte. Ohne sehr starke Beruhigungsmittel, von denen ich aus anderem Anlass noch einen Vorrat besass, war das sicher nicht durchführbar, und selbst dann nur an einem "guten" Tag, d.h. einem mit besonders starkem Leidensdruck.

Aber dazu kam es nicht. Etwa zwei Wochen vor der geplanten Ausführung habe ich mich meiner besten Freundin anvertraut. Ich wusste, dass mein Suizid für sie und einige weitere Menschen ein traumatisches Erlebnis sein würde, und ich bildete mir ein, ich könnte dessen Schwere lindern, wenn es nicht völlig aus heiterem Himmel geschähe, sondern ich sie darauf vorbereitet und ihr klargemacht hätte, dass es für meine verfahrene Lebenssituation keinen anderen würdevollen Ausweg mehr gäbe. Natürlich hat das gar nichts für sie leichter gemacht, ich brachte sie damit selbst in eine schlimme, leidvolle Lage. Und ich bekam angesichts dessen schwere Schuldgefühle und willigte ein, ihr zuliebe ins Wiener Kriseninterventionszentrum zu gehen und dem Versuch medikamentöser und therapeutischer Beeinflussung meiner psychischen Verfassung eine Chance zu geben. An die ich selbst nicht glaubte. Die These, Depression sei einfach eine von Serotoninmangel ausgelöste "Krankheit" wie Grippe eine von Viren ausgelöste, schien - und scheint - mir eine primitive Vereinfachung des untrennbar mit den sozialen Lebensbedingungen eines Menschen verwobenen Phänomens Depression. Aber die Wurzel der Depression liege wo immer sie mag - Tatsache ist, dass sie irgendwan mit verringertem Serotoninspiegel einhergeht und dessen medikamentöse Steigerung zumindest eine Linderung des Leidensdrucks bewirken kann. Die potenziell überwältigende Wirkung des Serotonins hatte ich ja in meinen kurzzeitigen MDMA-Experimenten erfahren, als das meinen Körper durchflutende Serotonin meine sozialen Ängste und Hemmungen wegfegte, mich in einen Glücksrauschund ein Gefühl universeller Verbundenheit mit den mich umgebenden Menschen versetzte. Wenn ich, auf einer freilich niedrigeren, aber konstanten Stufe etwas Ähnliches durch legale Medikamente erreichen konnte, aber ohne die ganzen unangenehmen körperlichen Nebenwirkungen, ohne Angst und ohne das Tief nach dem Rausch - wieso sollte ich das dann schliesslich nicht einmal versuchen? Wenn es wirkungslos bliebe, wäre schliesslich immer noch genug Zeit zum Sterben.

Und so nahm ich erstmals im Leben Psychopharmaka. Zuerst erhielt ich Duloxetin, einen Serotonin- und Noradrenalinwiederaufnahmehemmer (SNRI). Doch die erste Einnahme war ein schlimmes Erlebnis. Eine halbe Stunde nachdem ich die Pille geschluckt hatte, bekam ich Hitzewallungen, starke Unruhe, Herzrasen und schliesslich Herzrhythmusstörungen, die mich in einen veritablen Panikanfall versetzten und mich in die Notaufnahme des AKH trieben. Dort wurde zwar nichts körperlich Bedenkliches festgestellt, aber das Experiment Psychopharmaka war bei mir gehörig in Misskredit geraten - lieber Trauer und Hoffnungslosigkeit als akute Panik. Zumindest kam es angesichts meiner Neigung zur Hypochondrie nicht infrage, DIESES Medikament weiterzunehmen, und so liess ich mir, bereit, der Sache noch eine Chance zu geben, am nächsten Tag ein alternatives Antidepressivum verschreiben, nämlich Sertralin, ein reiner Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) mit erheblich geringerer Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem, kombiniert mit einer abendlichen Dosis Trazodon zur Beruhigung, als Einschlafhilfe und als schwächeres zweites Antidepressivum. Und das Unerwartete geschah. Nicht nur hatte ich von Sertralin und Trazodon keinerlei unangenehme Nebenwirkungen, mit meiner Stimmung ging es jetzt ständig aufwärts. Seit mehreren Wochen, seit Einsetzen der Wirkung des Sertralins, habe ich mir kein einziges mal gewünscht, tot zu sein - ein Zustand, den ich über einen längeren Zeitraum eigentlich gar nicht kenne. Meine Zukunft erscheint mir durchaus nicht mehr durchweg finster und hoffnungslos. Meine seit Monaten ohnehin geschwundenen Sozialängste sind weiter zurückgegangen, es fällt mir erheblich leichter, auf Menschen zuzugehen und bereits bestehende Sozialbeziehungen zu vertiefen. Ich befinde mich nun fast immer in einem ruhigen, ausgeglichenen, oft heiteren und manchmal sogar euphorischen Zustand. Ich habe es noch nie so angenehm empfunden zu leben. Gewiss: Düstere Phasen gibt es immer noch, aber sie treten nur noch gelegentlich auf, dauern nur noch wenige Stunden an, ehe mir klar wird, dass ja gar nichts Böses passiert ist, nichts schlimmer geworden ist und es keinen Grund gibt, hoffnungsloser als einige Stunden zuvor zj sein. Freilich sind die Medikamente nur ein Teilaspekt dieser Besserung. Antidepressiva sind keine Drogen, sie versetzen einen nicht wie MDMA für sich genommen in einen Rausch- und Glückszustand. Aber sie schaffen durch Beeinflussung der Hirnchemie Voraussetzungen, leichter zufrieden oder sogar glücklich werden zu können. Durch den Abbau von Sozialängsten und die dadurch ermöglichte Knüpfung und Vertiefung befriedigender Sozialbeziehungen. Durch Antriebssteigerung und dadurch verbesserte Möglichkeiten zu vielfältiger Aktivität und Lebensgestaltung. Durch die Linderung lähmender Zukunftsangst. Durch die Steigerung der psychischen Widerstandskraft gegen Unannehmlichkeiten des Alltags, tatsächliche und eingebildete Kränkungen oder Misserfolge. Gewiss waren die Hilfe, die Aufmerksamkeit und liebe, die ich in dieser Krise nicht nur von meiner besten Freundin, sondern auch einer ganzen Reihe anderer Menschen bekam, mindestens genauso wichtig. Aber auch die Medikamente waren ein bedeutender Faktor, damit sich am Ausgang der Krise ein Knoten lösen und etwas Neues beginnen konnte. Mit Lebensweisheiten wie "Reiss dich mal zusammen", "Freu dich an den kleinen Dingen des Lebens" oder "Geh mal mehr an die Sonne" ist einem schwer Depressiven nicht gedient. Der braucht erstens viel menschliche Nähe, Wertschätzung und Anteilnahme (Und ich hatte das Glück, für das ich sehr dankbar bin, die von einer ganzen Reihe von Menschen zu bekommen), und zweitens Medikamente zur Stabilisierung seiner Hirnchemie, die mittlerweile in erfreulicher Vielfalt vorhanden sind und für due man der medizinischen Forschung dankbar sein sollte.


https://www.facebook.com/fabian.lehr.3/posts/10211249262061591


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 10.05.2017, 11:27                                  +/-

Gott! Sei! Dank!

Bin froh, dass er eine menschliche Nähe gefunden hat, die wir ihm nie geben konnten, und dass diese Bindung jetzt zum richtigen Schritt geführt hat.

Ich war mir bei Morgi nie sicher, was bei seinen Beiträgen Wahrheit und was poetische Freiheit gewesen ist. Und ich kann mich auch heute nicht festlegen, obwohl ich natürlich dazu neige zumindest diesem neuen Beitrag und dieser neuen Wendung zu glauben.

Freue mich für ihn.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 10.05.2017, 11:27                                  +/-

Das ist ja gar nicht lustig Traurig

Und uns hat er immer jahrelang erzählt, dass nichts und niemand ihm helfen kann. Und jetzt braucht er nur ein bisschen Chemie. Und wer hat es ihm immer gesagt? Ich. Geh zum Doktor, hab ich ihm mehrfach gesagt, aber nein.


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 10.05.2017, 14:30                                  +/-

Manchmal kommt es darauf an, wer etwas sagt...


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Bard
Ewig Erste Liga


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BeitragVerfasst am: 10.05.2017, 20:09                                  +/-

Er hat die Kneipe eigentlich hauptsächlich als Frustabladehalle benutzt, die Ratschläge hier (ob gut oder schlecht) sind gar nicht durchgedrungen. Konnten es wahrscheinlich auch nicht.


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 10.05.2017, 20:31                                  +/-

Der Text ist wirklich außerordentlich gut geschrieben. Eine beeindruckende Innenansicht einer schwerwiegenden und oft allzu lapidar als "Burn out" bezeichneten Krankheit.

Morgi kann sich glücklich schätzen: In einem Drittel aller Fälle bleiben Antidepressiva völlig ohne Wirkung, bei einem weiteren Drittel der Patienten bewirken sie nur eine leichte Besserung. Und schön, dass er Menschen um sich hat, die ihm mit so viel liebevoller Fürsorge begegnen.

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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 10.05.2017, 21:22                                  +/-

Thanil
Gott! Sei! Dank!

Bin froh, dass er eine menschliche Nähe gefunden hat, die wir ihm nie geben konnten, und dass diese Bindung jetzt zum richtigen Schritt geführt hat.

Ich war mir bei Morgi nie sicher, was bei seinen Beiträgen Wahrheit und was poetische Freiheit gewesen ist. Und ich kann mich auch heute nicht festlegen, obwohl ich natürlich dazu neige zumindest diesem neuen Beitrag und dieser neuen Wendung zu glauben.

Freue mich für ihn.


Kann ich so unterschreiben. Mir gingen zwar seine Eitelkeit und Selbstzentriertheit oft arg auf die Nerven, aber phasenweise mochte ich ihn schon gern, so daß es mich jetzt echt freut, wenn's ihm besser geht. (Und jeder Kneipianer, der kein bißchen eitler Selbstdarsteller ist, werfe den ersten Stein... Verlegen )

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Cirion



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BeitragVerfasst am: 11.05.2017, 00:46                                  +/-

Bei aller Rationalität ist er immerhin noch ein Linksextremer.


Wie man an dir sieht, schaffen es halt nur die allergrößen Geistesriesen, irgendwas mit Liberalismus zu machen Spitze

Mir gingen zwar seine Eitelkeit und Selbstzentriertheit oft arg auf die Nerven


Völlig richtig, schon arg nervig, dass sich schwer Depressive ständig selbst so in den Mittelpunkt stellen, und das in absolut rücksichtsloser Weise mitten in einem Internetforum für blasierte bratwurstfressende Spießer, wo man ihnen nun wirklich nicht entkommen kann

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 11.05.2017, 08:20                                  +/-

Das ist eine hodenlose Frechheit. Ich ess nur Wiener Schnitzel.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 11.05.2017, 10:41                                  +/-

Hmmmm. Schnitzel......



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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 11.05.2017, 11:36                                  +/-

Celebrian
Und jeder Kneipianer, der kein bißchen eitler Selbstdarsteller ist, werfe den ersten Stein... Verlegen


I don't know what you're talking about...


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 11.05.2017, 15:12                                  +/-

Es gibt eine "Lehr Memes" Seite bei Facebook mit über 1.000 Followern, die sich den Werken des großen Morgi verschrieben hat.


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Bard
Ewig Erste Liga


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BeitragVerfasst am: 11.05.2017, 17:08                                  +/-

Vielleicht kann er ja eine Sekte gründen, deren barmherziger Führer er wird. Willige, manipulierbare Gespielinnen inklusive. Er ist jetzt ja in tiptop Verfassung.


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Bard
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BeitragVerfasst am: 11.05.2017, 17:42                                  +/-

Aber ich freu mich natürlich auch, dass es ihm besser geht und so. Ein fröhlicher, gut gelaunter und entspannter Morgi ist aber eigentlich eine andere Person. Wo führt das noch hin mit den Psychopharmaka?


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 11.05.2017, 17:47                                  +/-

Bard
Vielleicht kann er ja eine Sekte gründen, deren barmherziger Führer er wird. Willige, manipulierbare Gespielinnen inklusive. Er ist jetzt ja in tiptop Verfassung.




?


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lila



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BeitragVerfasst am: 12.05.2017, 23:24                                  +/-

Morgi hat mir letztens ne Flasche Vodka geschenkt. Sogar den guten aus Sibirien. Yes


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In the old country I stripped to buy bread and borscht. And vodka.
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Oxford
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BeitragVerfasst am: 13.05.2017, 13:03                                  +/-

http://almuc.blogsport.eu/files/2017/05/lehr_israel.mp3

Wer Morgi mal hören will....


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 13.05.2017, 13:41                                  +/-

Oh, und ich sehe gerade, am Donnerstag hätte ich ihn hier live in München im Eine-Welt-Haus erleben können:

http://www.kalinka-m.org/events/vortrag-mit-fab...ntlich-marxismus/

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 13.05.2017, 13:49                                  +/-

Ja. daher stammt mW auch der Audio-Ausschnitt.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 15.05.2017, 16:26                                  +/-

Dieser Pfälzer Rest-Akzent ist ja putzig Smilie


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