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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 02.04.2014, 16:28                                  +/-

Glaurung
Sternchen sind ja im Internet übrigens das universelle Zeichen für eine Wortbetonung per "Fettdruck", wo keine Formatierungsmöglichkeiten für echten Fettdruck zur Verfügung stehen.

Und für Inflektive *erklär*


Edit: *umblätter*

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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 02.04.2014, 16:41                                  +/-

hähö


_________________
I have come here to chew bubble-gum and kick ass. And I'm all out of bubble-gum.
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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 08.04.2014, 22:22                                  +/-

Nymph()maniac

Wir haben an diesem Wochenende den zweiten Teil gesehen, diesmal leider nur in der deutschen Fassung, weil es am Heimatort meines Liebsten keine OF gab, wir aber zu neugierig waren, um noch länger zu warten. Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass dies vielleicht der Grund gewesen sein könnte, weshalb es mir so schwer fiel, in den Film hinein zu finden. (Erst dachte ich ja, es läge an der Zweiteilung - der zweite Teil beginnt nämlich wirklich genau da, wo der erste aufhört.)



Zunächst: Charlotte Gainsbourg hat weit weniger Sexszenen als ihre Vorgängerin - und weit weniger explizite. Dafür muss sie wesentlich mehr leiden - das dafür sehr explizit. Aber ich habe mir sagen lassen, dass sie sich für Lars von Trier auch schon mal ihre Klitoris rausgeschnitten hat. Sie scheint also Kummer gewöhnt zu sein. Abgesehen davon spielt sie phantastisch.

Irritiert hat mich allerdings der Rollenwechsel. Die junge Joe und die alte Joe tauschen von einer Szene auf die andere die Plätze, obwohl beide Szenen zeitlich kaum auseinanderliegen können, da in beiden Joes Kind noch sehr klein ist. Das allein wäre noch nicht so schlimm, bliebe Jerôme dabei nicht jung wie eh und je. Ob Lars von Trier damit veranschaulichen wollte, dass eine Geburt und die Betreuung eines kleinen Kindes eine Mutter vorschnell altern lassen? Ich vermute ja, es lag daran, dass er die schauspielerisch anspruchsvolleren Szenen der erfahrenen Darstellerin überlassen wollte; dennoch hätte es für mich filmlogistisch und dramaturgisch mehr Sinn ergeben, wenn auch die jüngere Joe noch die SM-Szenen übernommen hätte - oder wenn zumindest Jerôme zeitgleich gealtert wäre.

Bevor es in die düsteren Gefilde des Sadomasochismus geht, darf Charlotte Gainsbourg aber noch einen Dreier mit zwei dunkelhäutigen Männern versuchen, der im Kinosaal nicht umsonst für Heiterkeit sorgt. Seligman stößt sich dabei übrigens stark an Joes Wortwahl, die hemmungslos und unverblümt von "Negern" spricht. Es ist das erste Mal, das Seligman wertend auf Joes Erzählung reagiert, und ich werde das Gefühl nicht los, das der Regisseur hier eigene Erfahrungen verarbeitet hat.



Joes Versuch, ihr mit der Liebe zu Jerôme verloren gegangenes Lustempfinden durch eine Exkursion in die Welt der Schmerzen wiederzubeleben, bleibt erfolglos, ging mir aber beim Zusehen gewaltig unter die Haut. Die Rolle des K, des höflichen, aber emotional distanzierten Sadisten, wird meisterlich interpretiert von Jamie Bell, den ich noch als "Billie Elliot" im Kopf hatte. Dafür hat Gainsbourg dann im nächsten Kapitel einen grandiosen Auftritt vor einer Selbsthilfegruppe für Sexsüchtige.

Während des achten und letzten Kapitels verliert Seligman noch ein weiteres Mal die Contenance. Damit fällt er im zweiten Teil an zwei Stellen aus der Rolle und zeigt sich nicht mehr ganz so neutral-beobachtend und nicht-wertend wie im ersten Teil. Das ist ein Bruch, den ich ebenfalls irritierend fand. Aber vermutlich war genau das gewollt.

Im zweiten Teil finden alle offenen Fragen des ersten Teils ihre Antwort. Es wird sogar deutlich, weshalb Seligman so unschuldig-unbedarft allen Eskapaden seiner Besucherin zuzuhören vermag, ohne sich davon in irgendeiner Weise involvieren zu lassen. Mein Liebster und ich hatten ja eine Wette laufen, ob die beiden am Ende auch noch Sex haben werden oder nicht. Ich habe gewonnen. Aber ich weiß nicht, ob ich darüber so glücklich bin.

Tatsächlich ließ mich das Ende unbefriedigt zurück. Leider kann ich mich dazu nicht weiter äußern, weil ich sonst spoilern müsste, und das möchte ich unbedingt vermeiden. Ich kann den Film trotz allem nur wärmstens empfehlen, auch wenn der zweite Teil meinem Empfinden nach nicht ganz an den ersten heranreicht. Das mag daran liegen, dass wir die deutsche Fassung gesehen haben - oder daran, dass die Zerstückelung dem Gesamtwerk nicht gut tut. Vielleicht schaue ich mir auch noch einmal die Originalfassung an, um das angemessen beurteilen zu können.

Neun von zehn handgeknüpften Blutknoten

Sofern man die allenthalben verwendeten Buchstaben als Namen gelten lässt, besteht der zweite Teil den Bechdel-Test übrigens ganz locker. Und auch sonst gibt Lars von Trier hier einige auffallend feministische Analysen von sich.

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kpm



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BeitragVerfasst am: 09.11.2014, 21:00                                  

Vulva 3.0



Lila meinte nach dem Film, sie wäre schockiert, dass die Inhalte des Films nicht zum Allgemeinwissen gehören und da immer noch Aufklärungsbedarf besteht. Ich sehe das genauso, und ich muss gleichzeitig zugeben, selber auch noch das ein oder andere aus dem Film gelernt zu haben.

Der Film behandelt viele verschiedene Themen rund um die Vulva: (Medizin-Geschichte der) Vulva- und vor allem Klitoris-Anatomie und ihre Rolle in der Sexualpädagogik, das sexuelle Selbstverständnis der Frauen und ihr Verhältnis zur Vulva, die Vulva in der Kunst und die dazugehörige Zensur, Vulva-Schönheitsideale in der Pornographie, interkulturelle Schönheitsideale und Rassismus, Vulva-Schönheits-OPs, die Vulva in der Mythologie, und weibliche Genitalverstümmelung.

Letzteres ist das einzige der Themen, das mir aus Schule und Medien ausführlich bekannt war und zu dem mir der Film nichts Neues erzählt hat - obwohl die Erfahrungen der gezeigten davon betroffenen bzw. dahingegehend engagierten Leute im Film trotzdem interessant waren. Bei allen anderen Themen war für mich etwas Neues dabei - traurigerweise angefangen bei simplen anatomischen Gegebenheiten. Logischerweise ist mir bekannt, wie eine Vulva aussieht, und auch, dass die Klitoris ein ziemlich großes Organ ist, und wie es geformt ist. Trotzdem hatte ich solche plastischen Modelle, wie sie die Sexualpädagoginnen und Gynäkologinnen im Film gezeigt haben, noch nicht gesehen, und im Vergleich zu den Abbildungen, die ich vorher kannte, war das bezüglich der genauen Lage und Ausdehnung doch nochmal ein kleiner Aha-Effekt.
Sowas im Aufklärungsunterricht in der Schule zu haben, wäre schon genial - der hatte bei uns aber beinahe ausschließlich mit Fortpflanzung zu tun und sehr wenig mit sexueller Lust zu tun. Klar, per Internet und learning by doing kann man da auch einiges herausfinden und ist einem vielleicht auch lieber, aber etwas Basiswissen wäre anfangs schon hilfreich, und gerade in Kombination mit dem schiefen Verhältnis der Frauen zur Vulva ist der Mangel an Aufklärung schon ein Problem; die Sexualpädagogin berichtete, dass sie fast nie mit Vulva-Fotos zur Veranschaulichung arbeiten kann, weil die meisten Frauen den Anblick als widerlich empfinden und nicht ertragen, und auf weniger angsteinflößende Plüsch-Modelle ausweichen muss. Also allein schon wegen simpler anatomischer Erkenntnisse würde ich jedem, der da nicht 100% sicher ist, wie und wo da innen alles verläuft, zu dem Film raten!

Auch beim Thema Schönheitsideal war mir vorher nicht klar, wie sehr die Tendenz in die Richtung geht, dass möglichst überhaupt nichts von den weiblichen Geschlechtsorganen von außen zu sehen sein sollte. Bei den Vulva-Schönheits-OPs (die Frauenärztin, die die anbietet, war super-gruslig), die immer häufiger werden, werden quasi immer die inneren Schamlippen verkleinert oder die äußeren vergrößert, sodass letztere alles überdecken. In einer anderen Szene zeigte ein Grafiker (ich habe mich gefragt, ob die extra nach dem schmierigsten Typen in der Branche gesucht haben, oder ob der erstbeste zufällig so war), wie er bei der Bildbearbeitung von Nacktbildern vorgeht, und zeigte, dass er im Prinzip per Photoshop genau dieselben "Korrekturen" macht wie sie auch chirurgisch am beliebtesten sind.

In der Episode zu Kunst und Zensur hat mich der Mitarbeiter von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ziemlich überrascht, indem er ziemlich sympathisch war. Er äußerte sich zu diesen Büchern von Claudia Gehrke, gegen die wohl jede Menge Leute geklagt haben (Claudia Gehrke erzählte, die Ermittlungen gegen sie seien in die deutsche Kriminal-Geschichte eingegangen, weil der erste PC, der jemals durchsucht wurde, ihrer war hähö; und dass die Verfahrens-Akten sich wie schlechte Pornos lesen, da die Ankläger ihre Beschwerden meist ungefähr so formuliert haben: "Die Hure auf S. 3 zeigt ihre F-o-t-z-e [oh mann, gibts die Autozensur immer noch?] direkt in die Kamera", etc.). Der BPjM-Mitarbeiter konnte nicht fassen, dass so etwas allein aufgrund von nackten Frauen und sichtbaren Vulven jemals der Jugendgefährdung verdächtigt wurde und entschuldigte sich geradezu für die peinlichen Vorgänge in der Vergangenheit der Prüfstelle.

Der Part über die Vulva in der Mythologie gefiel mir eigentlich am besten - die Kulturwissenschaftlerin meinte, ihre Forschung hätte ergeben, dass es in fast jeder Kultur einen Mythos gibt, demzufolge das Zeigen der Vulva die Welt gerettet hat (bei uns: Baubo, die Demeter dadurch aus einem Stimmungstief rausholt), oder Bären, Dämonen und den Teufel vertreiben kann. hähö Spitze

Und, natürlich gab es auch so einige Vulva-Bilder und -Fotos im Film zu sehen - die machten den Film für mich zusätzlich sehenswert, da ich damit auch in erster Linie Porno- oder Medizin-Assoziationen habe, die es wert sind, von ästhetischeren oder einfach alltäglichen Eindrücken abgelöst zu werden. Laura Méritt (Betreiberin von diesem Salon) meinte im Film, im momentanen Zustand der totalen medialen Unterrepräsentation der Vulva freue sie sich über Mösen-Darstellungen in jeglicher Form, Hauptsache präsenter... Avatarthemenwochen? hähö


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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 09.11.2014, 21:14                                  +/-

Was bedeutet denn der Titel? Oder anders: Was war denn Vulva 2.0?

Die Plüschvulven sind … äh … seltsam.

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lila



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BeitragVerfasst am: 09.11.2014, 22:18                                  +/-

Woher das 3.0 kommt, weiß ich auch nicht.

Ich war ja v.a. von dem Umstand fasziniert bis entsetzt, dass alten (19. Jhd. oder sogar noch früher?) medizinischen Büchern die Vulva wesentlich genauer und akkurater beschrieben war, als man es später so gesehen hat. Da hat die Sexualmoral ganz schön eingeschlagen.


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 12.02.2015, 23:36                                  +/-

Die Zeit fand den Film ja erstaunlich gut! Überrascht

Zeit online
Was den Film eigenständig macht, ist seine Konzentration auf die Kraft der Bilder. Er trennt sich von der Ich-Erzählerin und schafft eine eigene, starke Bildwelt – gerade mit Blick auf den viel diskutierten Sex.


Nirgends ist der Film pornografisch, fast höflich hält er Distanz zu den Körpern von Ana und Grey. Aber in jedem Bild schwingen die Risiken romantischen Begehrens mit: bedingungsloses Vertrauen, gegenseitiges Einverständnis, aber auch die aufreibende Unsicherheit, den anderen verlieren zu können.


Dem Film gelingt eine recht komplexe Interpretation der Geschichte von Ana und Grey. Er pathologisiert das sadomasochistische Begehren der beiden nicht, deutet aber die zerstörerische Seite der Gewalt in ihrer Beziehung an. Bis auf wenige Längen hält der Film seine Spannung bis zum Schluss und – weil dies eine Trilogie ist – darüber hinaus. Die letzte Szene fügt der Geschichte noch einmal eine interessante Dimension hinzu. "Zeig mir das Schlimmste, was du mir je zufügen würdest", verlangt da Ana von Grey. Dann endet der Film beinahe unerträglich offen.

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 13.02.2015, 01:40                                  +/-

Der Autor der Zitate ist sicher eine Frau, oder?

Gepostet am 13.02.2015, 01:49:

Das IMDB Forum über den Film ist unlesbar. Nur Flach/Wortwitze und Streitereien über Feminismus/Golddigger/Abusive Relationships. Ich musste aber darüber lachen:



Gepostet am 13.02.2015, 01:50:

Die IMDB Wertung (3,3 Sterne) ist heftigst polarisiert:



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einBaum



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BeitragVerfasst am: 13.02.2015, 01:59                                  +/-

Tyler Durden
Der Autor der Zitate ist sicher eine Frau, oder?


Der Autor dieser Zeile ist sicher ein totales Käsefondue, oder?

Sorry (not really). Inwiefern assoziierst du den Schmonzes gerade wieder mit Weiblichkeit?

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 13.02.2015, 02:22                                  +/-

Kennst du das nicht, dass du das zwischen den Zeilen oft herauslesen kannst? Jedenfalls habe ich beim nochmaligen Lesen jetzt Arianrhods Link entdeckt und die Autorin ist Sarah Schaschek. Sagt natürlich nichts über meine heuristischen Filter aus, die Chance war fifty:fifty.


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 13.02.2015, 06:34                                  +/-

An dieser Stelle muss ich Tyler insofern in Schutz nehmen, also es tatsächlich Computerprogramme gibt, die anhand solcher Heuristiken mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (ca. 60-70%) das Geschlecht des Urhebers eines bestimmten Textes erkennen. Ich finde das so erstaunlich nun auch wieder nicht, da ich zwar nicht davon ausgehe, dass es zwischen den Geschlechtern a priori irgendwelche Unterschiede gibt, ich aber durchaus von einer kulturellen Prägung innerhalb der Rollenskripte ausgehe und diese sich eben unter anderem in der Sprache niederschlägt. Die Tatsache, dass auf imdb mehr Frauen als Männer diesen Film positiv bewerten, würde ich schließlich auch nicht auf biologische Ursachen zurückführen.

Ich halte es für legitim, solche Heuristiken zu benutzen, solange man sich darüber im Klaren ist, dass es Heuristiken sind, die rein statistische Wahrscheinlichkeiten abdecken, und man daraus keine grundsätzlichen Aussagen über Männer und Frauen ableitet. Somit gab es dann doch einen gravierenden Fehler in Tylers Posting, nämlich das Wörtchen "sicher".

Die SPON-Kritik beispielsweise stammt ebenfalls von einer Frau, und die ist ein geradliniger Verriss.

SPON
Der Film, der auf E. L. James' Buchfiguren Anastasia Steele (Dakota Johnson) und Christian Grey (Jamie Dornan) basiert, ist wirklich nur eine weitere Hollywood-Schmonzette mit Märchenstory. Gut, und Peitsche.

Gebaut nach Schema F wie "Fick Dich, Feminismus": Jungfrau wird von stinkreichem, 27-jährigen Geschäftsmann aus brotlosem Literaturstudium, naja, "gerettet". Er zeigt ihr seinen Hubschrauber (also den Phallus-Ersatz, nicht was Sie denken), spielt nachts postkoitale Preludien auf dem Flügel. Und ist ein totaler Kontrollfreak. Wegen seiner Kindheit. Daraufhin will sie ihn retten. Wovon Frauen von heute halt so träumen, ne. Dagegen ist "Pretty Woman" oscarverdächtig komplex.

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lila



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BeitragVerfasst am: 13.02.2015, 14:23                                  +/-

Da die Zeit in Sachen Liebe/Sex/Beziehung meistens nur Bullshit publiziert, würde ich ja auf das Zeit-Review nicht sonderlich viel geben.

Ich habe eben dieses Review gelesen.

But let’s take the sex out of the equation for a minute. Because as I was sitting in that cinema last night, I was completely floored by what I was watching. And by what millions of women had accepted as a relationship to aspire to.

Christian meets Anna. He is immediately obsessed with her. He figures out where she works and turns up there unannounced. He tracks her phone one night and confronts her on the street. He even lets himself into her home, and shocks her by walking into her bedroom while she’s alone.

When they start dating, he immediately puts himself in a position of complete control. He plays with her emotions and confuses her by doing things like tenderly kissing her, then pushing her away. He refuses to share a bed with her after they sleep together. She is in tears about the way he treats her within a few days. She finds herself staring longingly at couples who seem to be happy and affectionate with one another.

He buys her a computer so he can contact her whenever he wants. He sells her car and provides her with one that he approves of, all without asking her. He tells her that she’s not allowed to tell anybody about what goes on between the two of them, or it’s over, essentially isolating her from friends and family.

He says that she must dress in clothes that he chooses. She must go to a doctor that he chooses, and take the contraceptive that he chooses. She must eat what he chooses. She’s not allowed to drink to excess. He tells her that it is her job to please him, and that if she doesn’t keep him happy to his exact specifications, it’s over.

When he finds out that she has scheduled a trip to her mother’s house in another state without asking him, he is furious. He throws her over his shoulder and screams, “YOU ARE MINE. ALL MINE. DO YOU UNDERSTAND?”

By this point, Christian has complete control of Anna. He dictates when they see each other, how affectionate they are with each other and who Anna is allowed to talk to and spend time with. Her friends and family can tell that she’s unhappy.

But above all, Anna is confused. Whenever she tries to reach out to Christian, she doesn’t know if he’s going to be receptive or ice-cold. He’s inconsistent, and, desperate to hang on to the few moments that he’s nice to her, that inconsistency keeps Anna under his control. She seems to think that if she stays, if she just keeps trying, she’ll figure out how to make him happy and he’ll stop treating her so badly.

Klingt ja wie die Beziehung meiner Eltern. Wie ramontisch!

Also ich finde, man sollte da auch nicht überdramatisieren. Wenn das Buch mal dazu beiträgt, dass sich mehr Frauen mit ihrer Sexualität auseinandersetzen, ist das schon mal nicht so schlecht und ich denke mal, einige werden schon draufkommen, dass es zu einem aufregenden sexuellen Erleben etwas mehr braucht als sandelholzduftgetränkte Rossmannprodukte.

Hinter diesem ganzen Sexkram steht im Grunde auch nur der "einfache" Wunsch, sich mal fallen lassen zu können mit einem Partner, der mit eigener Begeisterung alle richtigen Knöpfe für das aufregende sexuelle Erleben drücken kann. Da kann sich jetzt auch mal jede*r (also egal ob Männlein oder Weiblein) selbst bei der Nase nehmen, denn, wer fände das denn nicht gut, einfach mal so supertollen Sex zu haben. Funktioniert in der Realität halt nicht so ganz, denn wir sind ja alle Individuen, jede*r tickt ein bisschen anders in der Hinsicht, muss man halt erstmal rausfinden, wie - sowohl bei sich selbst als auch beim/bei der Partner*in. Gibt halt kein universelles Rezept für Sex und die Lösung dafür liegt auch nicht im Orgasmusgel, aber hey, vielleicht fangen die Leute dadurch mal an, etwas kreativer und experimenteller zu sein, auch gut - so lange man dabei halt auf den/die Partner*in achtet und so Dinge wie Consent bedenkt. Im Grunde nicht so schwierig.

Da glaube oder hoffe ich, dass dieser Beziehungspart für einige vielleicht sogar nebensächlich ist. Bzw. lebe ich auch noch in der Hoffnung, dass es für viele Leute ebenso nicht erstrebenswert ist, den/die Partner*in so unter vollkommener Kontrolle zu halten.

ABER - bei dem Review wie dem oben erwähnten kommen mir dann doch die Bedenken, dass das Buch vielleicht nicht unbedingt das abusive relationship per se total promoted, allerdings die Rechtfertigungen, die man sich in solchen Beziehungen zurechtlegt, legitimiert, idealisiert und einem eine Hoffnung auf Besserung suggeriert (sh. Kommentare a la "jaja, im ersten Buch ist das so, aber dann wird alles besser und sie "rettet" ihn"). Und das geht einfach mal gar nicht.

Denn - feelings are a bitch - wenn man in sowas drinsteckt, sieht man das nicht unbedingt. Und da sowas ja gerne mal mit Isolation einhergeht, fehlt einem dann auch das Umfeld, das einen darauf aufmerksam machen kann. Hat man dann halt viel Zeit zu lesen und dann fällt einem so ein Mist in die Hand, der dir erklärt, dass das ja alles gut wird, wenn du dich nur einfach weiter selbst aufgibst. Top.

Deswegen hab ich dann auch ein Problem mit Reviews, die irgendwas von der feinsinnigen Darstellung erzählen, denn joa, das kann man vielleicht sagen, wenn man solche Beziehungen nur aus externer Perspektive kennt, aber wenn man da drinsteckt, sieht das gleich ganz anders aus. Für Leute, die echt aus sowas raus sollten, wird in diesen Filmen kein Wake Up Call drin sein, so wie sich das anhört. Und der wird auch nicht kommen, wenn man das dann als gute Darstellung eines schwierigen Verhältnisses hinstellt.

Aber, on the bright side:


Kann man ja anscheinend gerade viel Kohle machen mit dem Thema.
50 Shades... with children. Mit 100% weniger Sex, aber 50% mehr domestic violence! Neuerdings auch approved by Papst Franziskus.


Gleich mehr Zielpublikum!


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 13.02.2015, 15:32                                  +/-

But above all, Anna is confused. Whenever she tries to reach out to Christian, she doesn’t know if he’s going to be receptive or ice-cold. He’s inconsistent, and, desperate to hang on to the few moments that he’s nice to her, that inconsistency keeps Anna under his control. She seems to think that if she stays, if she just keeps trying, she’ll figure out how to make him happy and he’ll stop treating her so badly.


Klassisches Prinzip der Verstärkung variabler Ratio. In Experimenten mit Ratten drückten die am häufigsten und andauerndsten auf einen Knopf wenn die Futterbelohnung dadurch zufällig war. Das war mit das erste was ich im Game-Design lernte: Engagement von Spielern wird maximiert durch Zufall. Zum Beispiel der Loot in Spielen wie Diablo: Man weiß nicht was für Beute man bekommt. Es könnte das Megaübersuperschwert sein. Wahrscheinlich aber ist es jedoch nur Müll. Aber dann bei der nächsten Schatztruhe! Das Schema ändert sich wenn man Belohnungen fix und vorhersehbar vergibt (z.B. üblicherweise Erfahrungspunkte/Leveln), dann sinkt das Engagement oder es wird gar mehr als mühevoller Grind (Tretmühle) gesehen.

Ergibt Sinn, dass Leidenschaft (nicht nur?) in Abusive Relationships nach demselben unberechenbaren Heiß-Kalt Schema funktioniert.


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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 15.02.2015, 21:28                                  +/-

Das ist sooo enttäuschend, wenn man auf diesen Thread klickt, und es wieder keine Fifty shades-Besprechung ist


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 15.02.2015, 22:58                                  +/-

3,9 bei imdb. Haters gonna hate Mit den Augen rollen

Bin mir sicher, soo schlecht ist der gar nicht. Will nur keiner zugeben. Die Frau ist schon mal ganz anschaubar. Wenn die Sexszenen was taugen, wär das schon die halbe Miete. So für ohne Geld würde ich ihn mir anschauen. Falls noch eine Lady eine männliche Begleitung sucht - fürn Ticket und ein Bier wär ich dabei.


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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 16.02.2015, 20:20                                  +/-

Sorry, PK, wieder kein Review, nur Auskotzen, das eigentlich nicht mal ins Filmforum gehört.

lila

Ich habe eben dieses Review gelesen.

But let’s take the sex out of the equation for a minute. Because as I was sitting in that cinema last night, I was completely floored by what I was watching. And by what millions of women had accepted as a relationship to aspire to.

Christian meets Anna. He is immediately obsessed with her. He figures out where she works and turns up there unannounced. He tracks her phone one night and confronts her on the street. He even lets himself into her home, and shocks her by walking into her bedroom while she’s alone.

When they start dating, he immediately puts himself in a position of complete control. He plays with her emotions and confuses her by doing things like tenderly kissing her, then pushing her away. He refuses to share a bed with her after they sleep together. She is in tears about the way he treats her within a few days. She finds herself staring longingly at couples who seem to be happy and affectionate with one another.

He buys her a computer so he can contact her whenever he wants. He sells her car and provides her with one that he approves of, all without asking her. He tells her that she’s not allowed to tell anybody about what goes on between the two of them, or it’s over, essentially isolating her from friends and family.

He says that she must dress in clothes that he chooses. She must go to a doctor that he chooses, and take the contraceptive that he chooses. She must eat what he chooses. She’s not allowed to drink to excess. He tells her that it is her job to please him, and that if she doesn’t keep him happy to his exact specifications, it’s over.

When he finds out that she has scheduled a trip to her mother’s house in another state without asking him, he is furious. He throws her over his shoulder and screams, “YOU ARE MINE. ALL MINE. DO YOU UNDERSTAND?”

By this point, Christian has complete control of Anna. He dictates when they see each other, how affectionate they are with each other and who Anna is allowed to talk to and spend time with. Her friends and family can tell that she’s unhappy.

But above all, Anna is confused. Whenever she tries to reach out to Christian, she doesn’t know if he’s going to be receptive or ice-cold. He’s inconsistent, and, desperate to hang on to the few moments that he’s nice to her, that inconsistency keeps Anna under his control. She seems to think that if she stays, if she just keeps trying, she’ll figure out how to make him happy and he’ll stop treating her so badly.



Es gibt da ja diesen Spruch: "Am Anfang einer Beziehung/Ehe gehen Frauen davon aus, daß er sich ändern wird, aber er ändert sich nicht; Männer glauben, daß sie sich nie ändert, aber sie tut es."

Mir ist der "männliche" Irrtum unendlich sympathischer. Bei Lektüren wie dem obigen möchte ich echt am eigenen Geschlecht verzweifeln. Aus den Kommentaren dazu:

This film and the associated publishing phenomenon, are the creation of a woman, and the fans are massively, overwhelmingly women. In fact, the truth is, I've never met even one single man who has read and enjoyed this absolute trash. Enjoy your mess, ladies.


So sieht's aus. Wenn das, was man so drüber mitkriegt, stimmt, dann ist auch der härteste einvernehmliche SM-Sex eine kuschelig-zärtliche Blumenwiese im Vergleich zu dem, was auf seelischer Ebene zwischen den beiden Grauschatten-Egomanen abgeht. Und diese bekloppte Idee, den Partner irgendwie "formen" oder "bessern" zu können, möchte ich aus manchen Frauen schon gern rausprügeln. /ontopic]
Dazu ein anderer Kommentar aus lilas Link:

This is a love story if you would have read the books Christian begins to change you see a different side of him that is not in this movie and it is not abuse bc she agreed to his lifestyle YES he does emotionally abuse her and yes her desires aren't fully thought of but Ana knew what she was doing she made a sacrifice for an attraction and she changes him it's meant to show that any body can change for love


Amen.

Was mich mittlerweile auch extrem mißtrauisch werden läßt, sind so Sachen wie "figure out how to make him happy". Klar kann Liebe glücklich machen. Aber es muß dann schon auch von innen kommen, es ist kein Dienst, den man von einem galanten Millionärslover oder einem hingebungsvollen Ich-les-dir-alles-von-den-Augen-ab-Mädelein erwarten kann. Es steht in niemandes Macht, jemand anderen ohne dessen aktives Mitwirken "glücklich zu machen".

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 17.02.2015, 09:57                                  +/-

Ja gut, aber auf der anderen Seite ist es eben eine Phantasie und als solche gerade etwas, was man nicht real ausleben will, sondern sich nur vorstellen. Weil man weiß, dass es real schlecht wäre, die Gedanken aber reizvoll sind. So wie mich durchaus Krieg und Gewalt in Filmen fasziniert, ich sowas aber in real nicht umsetzen möchte, sondern tunlichst vermeiden. Das Ausloten der eigenen Abgründe und so, nicht? Ist sicher auch psychologisch wichtig und erklärbar.


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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 17.02.2015, 10:59                                  +/-

Nichtraucher
Ja gut, aber auf der anderen Seite ist es eben eine Phantasie und als solche gerade etwas, was man nicht real ausleben will, sondern sich nur vorstellen. Weil man weiß, dass es real schlecht wäre, die Gedanken aber reizvoll sind. So wie mich durchaus Krieg und Gewalt in Filmen fasziniert, ich sowas aber in real nicht umsetzen möchte, sondern tunlichst vermeiden. Das Ausloten der eigenen Abgründe und so, nicht? Ist sicher auch psychologisch wichtig und erklärbar.


Joa - das Fettmarkierte trau ich halt manchen Tussen einfach nicht zu. Im Prinzip könnte es mir ja egal sein, was andere Menschen so unter Abgründen verstehen, ob real oder fiktiv, aber mich nervt, wenn es derartig sintflutartige Kreise zieht, daß es bestimmten Aussagen über Frauen allgemein Vorschub zu leisten scheint.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 17.02.2015, 11:08                                  +/-

Und hier stellt sich natürlich die Frage - eine Frau schreibt ein frauenfeindliches Buch und Millionen Frauen verschlingen es. Was sagt da die Feminismusforschung zu?


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Lass die Finger von dem ganzen neumodischen Kram.
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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 17.02.2015, 11:13                                  +/-

Ich glaube, was mich vor allem daran aufbringt, ist die Romantiklüge. Abgründe gern, dann soll man sie aber auch so nennen. Das versucht z.B. dieser Bestseller, wenn man den Rezensionen trauen darf, aber selbst das klingt vom Titel her immer noch ramontisch.

Und zugegeben - ich bin auch biographisch vorbelastet, die ein oder andere Schieflage haben mir meine Eltern vorgelebt.

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Erinti



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BeitragVerfasst am: 17.02.2015, 11:23                                  +/-

Nichtraucher
Und hier stellt sich natürlich die Frage - eine Frau schreibt ein frauenfeindliches Buch und Millionen Frauen verschlingen es. Was sagt da die Feminismusforschung zu?

Daß sehr viele Prägungen so schnell nicht verschwinden werden.
Und daß ein nicht geringer Teil das auch einfach aus Neugierde gelesen und danach entsprechend darauf reagiert hat. Ich hab ja auch die ersten beiden Twilight-Filme gesehen, nicht im Kino und mit viel Alkohol, aber trotzdem.

Das hier ist eine sehr schöne Reflexion

Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nur sagen, daß es wenige Frauen in meinem direkten Umfeld gibt (abseits vom engeren Freundeskreis, go figure), die an den Film auch nur irgendwie kritisch oder reflektierend drangegangen sind. Geschockt

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 17.02.2015, 20:29                                  +/-

Pornodarsteller finden den Film ebenfalls doof und können sogar ganze fünf Gründe dafür anführen. Yes Mir gefällt besonders der fünfte.


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Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.
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