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Bemalte Bänder - Zeichentrickfilme
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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 04.10.2005, 15:42                                  +/-

Nichtraucher
Ich glaub, ich mag eigentlich keine Anime Geschockt Chihiro ist die einsame Ausnahme, schon Mononoke ist mir gegen Ende deutlich zu abgedreht.



Ich hatte bis vor einem halben Jahr geglaubt, ich würde überhaupt keine Zeichentrickfilme mögen. Dann kam Chihiro... Smilie Mononoke ist schon auch schön, ich weiß nicht so recht, ob es eine Stärke oder eine Schwäche ist, daß der Film sich am Ende in so viele Richtungen verfasert. Nicht zu Ende geführte Fäden oder bewußt offene Denkanstöße?
An Chihiro habe ich nur einen wirklichen Kritikpunkt: daß sie am Ende immer noch diese etwas ängstlich-zickige Art hat. Es wäre soviel wirkungsvoller und glaubwürdiger, wenn sie einen Teil der stillen Selbstverständlichkeit, die sie im Verlaufe ihrer Reise lernt und mit der sie zum Beispiel das Ohngesicht behandelt, mit hinüber in die Menschenwelt genommen hätte.

Das ist für mich das schönste Bild der Zeichentrickwelt:



Natürlich wirkt es besonders, wenn man den Film kennt. Irgendwie ist es ein Zwischenbild, nichts ist abgerundet und zielstrebig und klar: draußen ist Wasser, aber eigentlich ist es nur Land, das der Regen ein bißchen überflutet hat, der Zug ist irgendwo unterwegs, alle anderen sind ausgestiegen, ihrem (Heimat-)Ziel zu, Chihiro aber fährt ins Ungewisse, um den Geliebten zu retten, und nimmt auf diese Reise drei völlig unpraktische Begleiter mit (auch das ist irgendwo eine Form von "Nichtzielstrebigkeit"), das Ohngesicht ist nicht ganz sichtbar, aber trotzdem irgendwie da, immer mit einem Fuß im Nichtsein und damit Nichtgeliebtsein (daher die Gier). Und über allem liegt eine sanfte, etwas zerstreute Melancholie.

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Elanor



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BeitragVerfasst am: 04.10.2005, 16:17                                  +/-

Ich hab mir das Buch durchgelesen und vielleicht beantwortet es ein paar Fragen im Film, sowie das mehrmalige sehen des Filmes - aber ich find das wandelnde Schloss immernoch traumhaft schön. Yes Chihiro hat mein Bruder leider vergessen für mich aufzunehmen...

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 11.10.2005, 14:11                                  +/-

Vielleicht beantwortet es Fragen? Ich dachte du liest es durch und laberst und dann mit all den großen Erkenntnissen und Antworten zu!? Na warte...


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 20.01.2006, 18:42                                  +/-

Der offizielle Teaser

Die Rollen und ihre Sprecher:





Gut ausgewählt.. grins

Ich hab ja etwas Angst vor der Neuverfilmung des "letzten Einhorns", aber King Haggard wird von Christopher Lee gespielt, wie kultig ist das denn? Spitze


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 20.01.2006, 18:44                                  +/-

Hoffentlich lebt er dann noch. Lee jetzt.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 20.01.2006, 18:45                                  +/-

Ich glaube, er ist unsterblich Yes


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 04.04.2006, 14:23                                  +/-

Bärenbrüder

Der pk hat den Film "Der Schatzplanet" schon als "letzten Nagel in den Sarg der Disney-2D-Animation" bezeichnet, aber nach diesem Film im Jahre 2002 kam 2003 tatsächlich noch ein Disney-Film in die Kinos, der nicht nur in 2-D gezeichnet war sondern auch noch viel klassischer war als sein Vorgänger. Wahrscheinlich hat man nach dem Flop mit einem neueren Konzept, das pk ja sehr schön erläutert hat, zumindest noch ein letztes Mal auf die wirklich alten Werte von Disney setzen wollen. Und da er, wenn ich mich nicht verguckt habe bei meiner kurzen Recherche, 226 Millionen $ eingespielt hat (das ist aktuell Platz 238 bei IMDb), womit er zum Beispiel erfolgreicher war als "Die kleine Meerjungfrau", gehe ich davon aus, dass er durchaus kein Flopp war für die Disney-Studios. Allerdings ist der aktuelle Hühnchenfilm schon jetzt erfolgreicher und insgesamt gibt es wirklich unzählige schlechtere Filme, die mehr Geld eingespielt haben. Ja selbst "Waterworld" und "Van Helsing" haben ihren Studios mehr Geld gebracht!
Sind richtig gezeichnete Zeichentrickfilme also wirklich tot? Dann doch wohl eher die Erzählweise, die in den alten (und neuen) Disney-Filmen vorherrscht.

"Bärenbrüder" ist simpel. Es gibt eine Hauptfigur, die sich am Anfang schlecht verhält und im Laufe des Filmes geläutert wird. Die Moral ist klar und deutlich: Liebe nicht nur deine Mitmenschen, sondern auch alle anderen Lebewesen. Oder noch ein klein wenig abstrahierter: Habe keine Vorurteile gegenüber Personen, die dir unähnlich sind, sondern schließe sie in dein Herz. Disney halt. Die Botschaft ist klar und die Durchführung eine Pflichtveranstaltung. Der Uneinsichtige wird in die Rolle eines Bären gesteckt und muss die Welt aus einer anderen Perspektive wahrnehmen. Hinzu kommt ein nerviger kleiner Begleiter, den er erst später zu schätzen und lieben lernt, und zwei amüsante Elche, die in der deutschen Version aus Skandinavien kommen. Die Landschaften sind wunderschön gezeichnet, genau wie die Figuren, man sieht, dass sie Zeichner es noch richtig drauf haben. Die Story ist doch recht abwechslungsreich, auch wenn sie keine großen Überraschungen bietet, so hat sie doch schon starke Momente. Und am Ende wird alles gut. Smilie Einziger Kritikpunkt ist die Musik von Phil Collins. Nichts gegen ihn persönlich, aber dass er die Lieder in allen Sprachen singt, die es gibt, muss nicht wirklich sein. Und außerdem schien sein Deutsch schlechter zu sein, als bei "Tarzan", wo er das ja auch schon gemacht hat.
Was mir besonders positiv aufgefallen ist: Die Tiere reden zwar, aber nicht mit den Menschen und die Menschen verstehen sie natürlich auch nicht. Sobald ein Mensch anwesend ist wird aus der Sprache der Tiere wieder ein Schwall von Lauten. Regelrecht innovativ für Disney. zwinkern

Also wo ist das Problem? Die Pixar-Filme setzen ähnliche moralische Maßstäbe an, ich sehe da keine großen Unterschiede, und trotzdem sind sie erfolgreicher. Dann bleiben wohl nur noch die neuen Ideen, in denen die Moral in "Zeichentrickfilmen" verpackt wird. Und damit meine ich nicht die Computertechnik, sondern Ideen für die Handlung. Disney hatte irgendwann das Potential an Märchen und ähnlichen Dingen erschöpft und geriet mit der Zeit in eine Sackgasse. Pixar katapultierte Disney dann in die Gegenwart und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wir befinden uns in unserer Welt meist nur aus einem anderen Blickwinkel.
Ich habe den Hühnerfilm noch nicht gesehen, aber vielleicht hat es Disney damit sogar selbständig in die Gegenwart geschafft.


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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 04.04.2006, 14:32                                  +/-

Meinen Schülern ist Disney zu langsam. Da passiert nichts. Über längere Zeit verändern sich Bilder nur minimal, die Figuren wandern einfach so rum, man sieht Landschaft, mehr nicht. Ey, wie KANN man nur? *gähn*
Nicht weiter erstaunlich, diese Argumentation, bei Kindern, die sich maximal 15 mins am Stück konzentrieren können und danach dann erstmal für drei Stunden außer Gefecht gesetzt sind oder außer Gefecht setzen, wahlweise.

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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 04.04.2006, 15:05                                  +/-

Deinen Schülern sind die Filme zu lansam?

Wenn ich mich recht erinnere, sind doch zum Beispiel auch japanische File wie das wandelnde Schloß oder Chihiro nicht schneller...

Eigentlich verstehe ich den erfolg der Animationsfilme immer noch nicht.
Vor allem den Erfolg dieses kleinen arroganten, besserwisserischen Disney-Gockels Na warte...

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 06.04.2006, 01:03                                  +/-

Wetterhexe
Meinen Schülern ist Disney zu langsam. Da passiert nichts. Über längere Zeit verändern sich Bilder nur minimal, die Figuren wandern einfach so rum, man sieht Landschaft, mehr nicht. Ey, wie KANN man nur? *gähn*
Nicht weiter erstaunlich, diese Argumentation, bei Kindern, die sich maximal 15 mins am Stück konzentrieren können und danach dann erstmal für drei Stunden außer Gefecht gesetzt sind oder außer Gefecht setzen, wahlweise.

Ich verstehe zwar worauf du hinauswillst, aber irgendwie sehe ich den Zusammenhang zu Disney-Filmen nicht. Wenn man nur 90 Minuten Zeit hat, hat man nicht unbedingt Minuten übrig, um lange Einstellungen zu zeigen. Und es gibt genügend Disney-Filme die dementsprechend, zumindest für mein Empfinden, ziemlisch züjisch sind. *g*
Bei japanischen Animationsfilmen ist das schon wieder ganz anders. Aber die sprechen Kinder im allgemeinen und deine Schüler sicher noch weniger an, denn die Filme können wirklich manchmal langsam sein!


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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 13.04.2006, 18:29                                  +/-

Ich mag zur Zeit besonders Jin-Roh. Smilie



Eine tragische, aber leise Liebesgeschichte in einem düsteren Politthriller. Das Drehbuch ist von Mamoru Oshii, dem Regisseur von Ghost In The Shell (übrigens mag ich davon den demnächst auf deutsch erscheinenden Teil 2 "Innocence" eigentlich noch mehr als Teil 1 Smilie ).
Dieser Mamoru Oshii ist ja mehr der philosophische Typ als der "Unterhaltende" (so die einigermaßen passende Unterscheidung bei Wikipedia zwischen ihm und Hayao Miyazaki von Ghibli). Aber seine Action ist die beste. Immer mit sehr viel Anspannung in den Szenenfolgen und den Handelnden.

Es wird sich in Jin-Roh demonstrativ immer wieder an "Rotkäppchen" entlanggehangelt (wobei mit ganz eigenen Überlegungen), mit einem Mitglied der Wolfbrigade, einer Spezialeinheit der Polizei, und der großen Schwester eines kleinen Mädchens, welches Opfer bei einem der Einsätze wurde. Es war ein Bombenbringermädchen, welches durch die Kanalisation rannte, und hatte sich selbst in die Luft gesprengt, als es sich zu bedrängt von der bedrohlichen Einsatztruppe fühlte. Die Szene ist toll: der Mann, zunächst alleine, in seiner Rüstung mit den glühenden Augen im Konflikt damit zu schießen, fragt nur ganz unentschlossen und zurückhaltend "Why?", wenn sie ängstlich die Schnur offenlegt und still zu ziehen droht.
Im Folgenden geht es hauptsächlich um seinen Charakter und seine nahe Beziehung mit der großen Schwester der Gesprengten. Natürlich auch ganz im Brennpunkt der unterdrückenden Politik und mit den leicht mythologischen Untertönen.

Smilie

Wahrscheinlich auch Hauptinspiration für "Wolf's Rain", einer der besten Animeserien denkbar (an der ersten Folge beurteilt).



Zuletzt bearbeitet von Schmendrick am 13.04.2006, 19:50, insgesamt einmal bearbeitet
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Erinti



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BeitragVerfasst am: 13.04.2006, 18:33                                  +/-

Ein wirklich toller Film Yes Lieder habe ich ihn bisher erst einmal gesehen, vielleicht schaffe ich es bald, ihn mir zu kaufen.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 13.04.2006, 21:41                                  +/-

Bei dem Film bin ich ebenfalls ein bisher Einmalseher. Beim zweiten Mal hatte ich nach der ersten Viertelstunde leider keine Zeit mehr.
Jedenfalls verdammt gut! Spitze


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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 14.04.2006, 14:41                                  +/-

Ich bin ebenfalls noch Einmalseher und musste mir den Film erst legal bestellen. Spitze

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.07.2006, 22:44                                  +/-



hähö

Hehe, meine neuste Erwerbung im DVD-Sektor. Gibt jetzt alle T&J-Classics in 6 Teilen. Das ist Teil 1, die ersten 12 Folgen, noch aus den 40ern, wer hätte das gedacht? Leider nicht mit der deutschen Rahmenhandlung mit dem unsterblichen Udo-Jürgens-Song und den lustigen Miniszenen mit dem Buch und der Geburtstagstorte... *sentimental*

Aber die deutschen Fassungen sollen eh gekürzt gewesen sein. Hier sind jetzt die Filmchen so drauf, wie sie als Vorfilme einst im Kino liefen, mit Vor- und Abspann und MGM-Löwe. Tolle Orchestermusik und die ganz alten Folgen, die ich gerade sah, sehen schon noch anders aus, sehr viel "gemalter" und detaillreicher, als die späteren Sachen (also gerade NICHT wie die Zeichnung auf dem Cover). Man merkt, dass es durchaus auch als Erwachsenenunterhaltung angelegt war.


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 26.07.2006, 10:48                                  +/-

Zwei Fragen:

a) Kostenpunkt pro DVD?
b) Wirst du dir nach den Eindrücken der ersten DVD auch die restlichen 5 Teile kaufen?


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 26.07.2006, 11:26                                  +/-

Band 1 kostet 8 €, die anderen 15. Die kaufe ich, wenn sie alle 8 € kosten.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 26.07.2006, 11:46                                  +/-

Mal richtig schlecht sind die ganz neuen Folgen, in denen Tom und Jerry sich liebhaben, sprechen können und irgendwelchen blöden Hunden den Arsch versohlen. hmmmm

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Mond



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BeitragVerfasst am: 01.12.2006, 19:33                                  +/-

Ganz zu schweigen von den neueren Folgen von Paulchen Panther... Geschockt

Aber zurück zu den Animes...
Der Thread hat mich erinnert, dass ich mir ja mal ein paar Animes bei meiner örtlichen Videothek ausleihen wollte. Auf jeden fall Ghost in the Shell, wovon ich auch die Mangas habe und Chihiro’s Reise ins Zauberland.

Und jetzt schwenken wir zu Disney... *g*
Dann werde ich mir heute noch von einem Freund ein paar alte Lustige Taschenbücher ausleihen - habe mal wieder Lust auf Donald & Co.

Mond


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Mond



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BeitragVerfasst am: 21.12.2006, 22:40                                  +/-

Wer kennt sie noch?


Ganz links: OldHippieShroom Mitte: ParanoiaShroom Ganz rechts: DealerShroom
Hinten: Gaga


Die Shrooms

"Tief in einem schönen, grünen Wald, verborgen zwischen hohen Bäumen und dichten Büschen, liegt eine Lichtung, Wer sich dort verirrt (was äußerst selten vorkommt), wird auf ein kleines Dorf stoßen, dessen Häuser wie Pilze aussehen... Dort Leben die Shrooms, kleine weißblaue Zwerge (und ein rotblauer!), im Einklang mit den Tieren und der Natur. Sie sind immer zu Späßen aufgelegt und feiern am allerliebsten psychdelische Feste. Alles könnte eigentlich wunderschön sein, wohnte nicht in der Nähe der böse Zauberer Gaga und seine Katze. Gaga's größter Wunsch ist es, die Shrooms zu fangen und deren Häuser zu verzehren, umso der grausamen Welt zu entfliehen und auf ewig auf einen lebenslangen Trip zu sein. Aber die Shrooms wissen dies stets mit Phantasie zu verhindern. Nur ... wie lange noch?"


Ein Shroom umarmt seinen Wulstling. Natürlich wieder dauerblau lachend aufm Trip.


Die Shroom-BigBand spielt auf zum psychedelischen Fest. Alle sind eingeladen! Früchte und Chai gratis. Eintritt frei. Pilze für alle!


Gaga blätternd in seinen Zauberbuch "Fast Drugs". Bemerkt aber das ihn die wichtigste Zutat fehlt, welche nur im Besitz der Shrooms ist: Risspilze

Quellen
http://www.zeichentrickserien.de/schlumpf.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Magic_Mushroom


Licht & Liebe
Mond


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Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 04.05.2007, 22:45                                  



Habe gerade auf SuperRTL Mein Nachbar Totoro gesehen, ein alter Film aus dem Ghibli-Studio von 1988. Ein Film wie eine heiße Tasse Kakao mit Sahnehäubchen. Superschön, sehr fein beobachtet und unfassbar gut animiert. Es ist mir ein völliges Rätsel, wie man gezeichnete Figuren sich so naturalistisch bewegen lassen kann. Hut ab!

Eine sehr simple Geschichte über zwei kleine Mädchen, die mit ihrem Vater aufs Land ziehen, um der kranken Mutter im Sanatorium nahe zu sein. Der Vater ist nett, aber immer leicht abwesend und die Mädchen entdecken für sich die üppig grünende Umgebung. Im halbverwilderten Garten stoßen sie auf Totoro, einen drei Meter großen Waldgeist, fremdartig, aber freundlich und Knut-knuffig. Es gibt auch Rußmännchen wie in "Chihiro" und einen Autobus, der eine Katze ist bzw. umgekehrt. Vielleicht bilden sich die Kinder das alles auch nur ein, man weiß es nicht.

Einen Plot gibt es kaum, einen Spannungsbogen auch nicht. Das Dramatischste was passiert ist, dass sich die kleinere der Schwestern verläuft und Totoro der älteren beim Suchen helfen muss. Es stirbt nicht mal die Mutter, wie ich es als abgebrühter Kinderproblemfilmkonsument erwartet habe.

Der Film verzaubert von der ersten Minute an, die Figuren sind echter und erwecken mehr Emotionen als manch Schauspieler aus Fleisch und Blut. Die Mädchen sind klasse gezeichnet (im wörtlichen wie übertragenen Sinn), alles ist in sich stimmig und extrem detailvernarrt. Der Sommer liegt über dem Land, Pollen schweben durch die Luft, Grillen fliegen erschreckt auf, wenn die Kinder durch die hoch stehenden Wiesen rennen und schwere Regentropfen malen ein kompliziertes Muster auf die Pfützen. Was für eine Schweinearbeit, das zu zeichnen! Ich erschauere in Ehrfurcht.

"Mein Nachbar Totoro" ist nicht so dramatisch und aufwendig angelegt wie die späteren "Prinzessin Mononoke" und "Chihiro", mehr ein kleiner, stiller Film über einen Kindheitssommer. Dafür leidet er nicht unter Überladung an Plot und Kitsch, wie ich es bei "Das wandelnde Schloss" empfand. Hat eher was von der Stimmung von Astrid Lindgren-Büchern und etwas von "Mein Leben als Hund", dem genialen Frühwerk von Lasse Halström.

Ganz toll. Muss alle Ghibli-Filme sehen! Alle sehen.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 05.05.2007, 01:26                                  +/-

Dummerweise habe ich den Großteil verpasst und nur den spannungsgeladenen Teil mit der verschwundenen kleinen Schwester gesehen. Traurig Aber die Buskatze war toll! Smilie


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